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Oktober 2020

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24.10.20

wetteronline.de “USA: Riesige Feuer breiten sich aus”

Sind “riesige Feuer” ein Wetterphänomen? Sicher nicht. Will der Betreiber geneigte Kunden bestimmter Meinung gewinnen?
 

24.10.20

Nach Thüringen nun auch in Brandenburg

werden die Parteien keine nach dem Reißverschluss-Prinzip zusammengestellten Landeslisten mit Frauen und Männern aufzustellen verpflichtet. Die Sozialisten sind mit ihrem Versuch gescheitert, “das Kollektiv in Frauen und Männern zu spalten”. Folgende sind erste gebotene Reaktionen:

  • Es gibt keinen Grund das Urteil wertend zu kommentieren.
  • Ebenso wenig gibt es einen Grund zu triumphieren
  • Und schon gar nicht gibt es Anlass, zu frauenfeindlichen Überlegungen und Äußerungen. Nicht “die Frauen” haben das unangemessene Gesetz angestoßen und beschlossen.
  • Es bleibt möglich, einen Landtag mit mehr als 50% Frauen zu wählen.

Selbstverständlich sind das nicht die einzigen Überlegungen nach den Urteilen in zwei Bundesländern. Etwas Abstand erscheint sinnvoll, um die seltsamen Aussagen / Argumente von Frau Dr. Achenbach gestern im Spätprogramm des DLF bei kühlen Kopf sachgerecht und heftig zurückzuweisen.
 

23.10.20

Reinhard Müller (FAZ, S.8) floppt

Zwischen Liberalen und konservativen kracht es zum Problem “Privatsphäre”. Früher ging es um Briefe über den Carrier Post; heute um u.a E-Mails über den Carrier Datenleitung/ Datennetz.

Zitat: “ ... warum die Geheimdienste eine Rechtsstaats nicht aus gebotenem Anlass Nachrichten in Medien mitlesen dürfen sollen, die heutzutage jedes Kind nutzt”.

Es geht nicht um Kinder, sondern um Daten und Freiheit des Einzelnen

 

22.10.20, Witz aus Chile

Gegen Corona: “Täglich zwei Zehen Knoblauch”

Knoblauch macht die Viren keinesfalls zu auch nur minimal Betroffenen (etwa Sozialfällen). Aber die Menschen werden von Ihnen gerne Abstand halten.
 

22.10.20 Wirtschaftlicher Druck in den internationalen Beziehungen

Europäische Kommission prüft Gegendruck

HB, 21.10, S.1, berichtet über die EU-Arbeitsgruppe, zu KOnzeption und Bündelung von Maßnahmen, um Druck etwa der US-Regierung oder der KPCh abzuwehren. Sicherlich: Es wäre nicht die feine liberale Art. Also Vorsicht: Die EU bleibt noch lange eine Porzellankiste. Dass “die Nachricht” durchsickerte, wird sicher helfen.

Was die USA betrifft, wird die Welt nach dem kommenden Wahltag anders sein. Neben der Zollpolitik und Sanktionen gegen Personen, fehlen Überlegungen, US-Institutionen in Europa schließen zu lassen.

Im Fall China muss die interne Schwächung durch das Wirken der Sog.Grünen gesehen und abgearbeitet werden. Trost: Der Fall US-Fracking-Gas / Nordstream 2 zeigt unter anderen, dass die “potentesten Besserwisser” in Deutschland in die konzeptionelle Bredouille kommen.

Hoffentlich ist der Zeitpunkt nahe, an dem vdL ihre Deal-Träume “prioritätspolitisch” zurückstuft. Pflege der Biospäre muss sein, wer ist so lebensmüde dies zu unterlassen. Aber besser als bisher. Wenn die Führenden der CDU/CSU allerdings meinen, sie könnten das Thema durch Heirat mit den Sog.Grünen sozusagen monopolisieren, wird ihnen ein “Kater nach durchzechter Nacht” nicht erspart bleiben. Und Söda wird Corona-Minister ... in Meck-Pomm. Frische Meeresluft hilft gegen viele Wellen von politischer Großmannssucht.
 

22.10.20

F. Brantner beim DLF

Am Vorigen Sonntag veranstaltete der DLF das “Interview der Woche” mit F. Brantner (So. Grüne). Sicherlich beherrscht Frau Brantner den typischen Sprech der Sog.Grünen, gar besser als Mancher bzw. Manchnerin. Auch in der Meta-Ebene tummelt sich Brantner recht unbekümmert. Welche intellektuellen oder politische Leistungen Brantner auszeichnen hat der DLF-Staatsfunk nicht mitgeteilt.
 

20+22.10.20

Karin GE kartete nach

Die alternde Mitmenschin wurde am letzten Sonntag nach Berlin direkt o.ä. interviewt. Zum Problem der Corona Regeln. Sie wiederholte - in viel schlechterem Sog.Grünen-Sprech als Franziker Brantner und wie üblich typisch metatheoretisch, was die FDP, praxisnah schon längst gesagt hatte. Den Auftritt zeichneten also aus: Bis zum Grund des Scheitels perfekt gefärbtes Haar, das mit dem besten Shampoo glänzte und sanft fiel. Fertig für die Werbung von Zahnpaster oder Waschpulfer. Wählbar? Nein danke. Fehlt nur noch der klassische Tobsuchtsanfall des Kollegen Hofereit-Herr, der vom BT.
 

20.10.20, 10:00

Christian Lindner am 19.10 zur Pandemie-Politik der GroKos

"Wir sollten das öffentliche und wirtschaftliche Leben grundsätzlich aufrecht erhalten - natürlich unter Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung des Virus. Es sollte jedoch auch jedem bewusst sein, dass Massenbesäufnisse und große Partys die Verbreitung des Virus ungemein fördern und deswegen momentan nicht möglich sind."

"Wir sollten aber auch nicht überdramatisieren. Ich kann nur sagen: Eine Ausgangssperre wäre völlig unverhältnismäßig".

"Im Übrigen halte ich es auch für unverhältnismäßig, wenn bei einer kleinen privaten Feier von zehn Leuten plötzlich die Polizei klingelt, weil Nachbarn sich plötzlich denunziatorisch betätigen."

"Hygiene, Abstand, Mund- und Nasenschutz, Lüften und die Nutzung der Corona-App – das ist jetzt erste Bürgerpflicht. Öffentliches und wirtschaftliches Leben können und müssen weiter stattfinden. Wir brauchen ein intelligenteres Krisenmanagement als im Frühjahr"

Christian Lindner ist überrascht, wie Dr. Merkel die Situation beschreibt:

"Wenn die Bundeskanzlerin eine solche Dramatik sieht, muss sie umgehend eine Regierungserklärung abgeben." Ein (LN privater?) Podcast ersetzt nicht die Debatte im Bundestag, "wenn es sich hier um drastische Einschnitte in unsere Grundrechte und Freiheiten handelt. Die Regierung muss begründen, welche Maßnahmen sie ergreift und sie muss darlegen, dass diese überhaupt wirksam sind."

Volker Wissing erinnerte am 16.10: "Das GG gilt auch während der Pandemie-Bekämpfung. Wir sind keine Untertanen, wir sind freie Bürger”, das müssen auch transitorische Herrscher respektieren. Auch dieses gab Wissing sinngemäß zu bedenken: “Ohne die Selbstbeteiligung der Bürger ist die Pandemie so wie so nicht zu überwinden”.
 

20.10.20

Sog.Grüne sollten gelegentlich nachdenken

Wollen sie weiterhin - nicht aus ökonomischen, sondern aus rein humanitären Gründen - Umweltbelastung importieren, einwandern lassen? Übrigens vielfach unter dem Vorwand Asyl zu benötigen? Wer zahlt? Kein Bedarf für Soziales im Inland?
 

20.10.20

Element der politischen Mängel-Liste

Es gab gute Worte aus der Tastatur von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als Laudatio zur Verleihung des Friedenspreises an Amartya Sen. Im Kern notiert Steinmeier: Es muss hier mehr getan werden gegen Hunger und Unterentwicklung weltweit.

Aber und Problem: Wer sagt den Millionen hier, dass genau deswegen hier finanzielle Engpässe entstehen und außerdem mit zusätzlich steigendem Finanzbedarf die in der Dritten Welt dann zunehmende Umweltbelastung hier kompensiert werden “muss” oder nur sollte?
 

20.10.20

Schreckensnachricht: Inkompetenz wird evident

Das Umfrage-System CIVEY berichtet, dass auf die Frage, welche Partei die größte Kompetenz zum Thema Umweltschmutz ausweise, 40% der Teilnehmer für die Sog.Grünen votiert hätten.

Die verbreitete Inkompetenz ist ein Wahnsinn

Oft genug schon wurde in den LN an die falsche Reihenfolge des Ausstiegs erinnert. Was auch immer der Mensch tut: Die Umwelt wird belastet. Durch ihre schiere Existenz. Die Sog. Grünen wollen keinen Ausbau der Infrastruktur, sind diesbezüglich Dagegner. Jedem Furz von Umweltschmutz rennen sie nach: Jetzt und Sofort abstellen, lautet die Parole gemäß den “unseren Werten”. Das ist eine intellektuelle Frechheit. Inzwischen wuchs die Hysterie - etwa zur Klima-K - in mittelalterliche Dimensionen. So wie kurz vor dem Jahr 1000. Wenn Schüler nicht zur Schule gehen, weil es ihnen - schwanger entgrenzter Kompetenz - nicht schnell genug geht mit den Ausstiegen oder gar dem Umbau der Gesellschaft (1) geht, dann feiern die Sog.Grünen mit und befeuern Hysterie.

Stimmt, es muss zu Pflege der Biosphäre viel geschehen.

Aber das holterdiepolter der Sog.Grünen konterkariert, was nötig wäre. Sicherlich haben die Sog.Grünen die echt extraordinäre Kompetenz, das Mittelalter erneut abspulen zu lassen.

Das belegt blanke Inkompetenz der Sog.Grünen zum Thema.

Auch die Tatsache, dass CDU-CSU-SPD noch im vorigen Jahrhundert die Initiative der FDP blockierten und sich später aus Dusseligkeit plus Schlappschwänzigkeit hinter die Fichte führen ließen (2), entlastet die Sog.Grünen nicht. Denn: Sind sie es, die sich gerieren, immer alles besser zu wissen. “Wie hältst Du es mit der Verantwortung, sprich”. Warum die Sog. Grünen tun, was täglich medial vermittelt wird? Gewissensfragen sind aus liberaler Sicht tabu. Die Motive können nämlich viele sein. Bösartige Verelendungsstrategie, ideologische Verblendung, Karriere-Populismus gehören zu den wahrscheinlichsten.

Auch die  40%, die sich hinter die Fichte führen ließen, haben zum Problem “Umwelt” eine “gut überschaubare Kompetenz”. Viele werden unumwunden zugeben, zum Thema inkompetent zu sein. Problem: Was die 40% avalieren, hat böse und auch teure Folgen; so viele Reiche, die dies zahlen gibt es (leider) nicht.

Überdies: Trotz Impetus der Debatte identifiziert kein Mensch Übervölkerung des kleinen Planeten als Kern des Problems. Warum denn gibt es keine Debatte, die etwa  Schwangerschaftsabbruch samt “moralischem Umfeld” als Teillösung in den Blick nimmt? Weil ”man” platz vor Kompetenz?

Inkompetenz in Naturwissenschaften, Inkompetenz in Technik, Inkompetenz in Ökonomie, Inkompetenz in der Führungsaufgabe, Inkompetenz bei der Ausformung von Werten. Inkompetenz in der Moral und manche mehr.

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(1) Viel Glück denen, die sich umbauen lassen - von Mitmenschen, die meinen berufen zu sein, Andere zu ihrem Glück totalitär zwingen zu dürfen/müssen. Allein das häufig verwendete Wort “durchsetzen” im Sprech der Sog.Grünen belegt schiefe Geisteshaltung
(2) Beispiele: Atomausstieg, mit Menschen verachtenden Argumenten der Kampf gegen NOx, Kampf gegen Verbrenner, Ideen zu Fleischverbot, usw., usw., wodurch jeweils Milliarden buchstäblich gehimmelt wurden: Nichts als Schwadronat, sophistische Argumentation als Mix mit Missbrauch der politischen Korrektheit, Demagogie, verkünden  von Patentrezepten, Angstmache, viel Metatheorie kombiniert mit Schwäche in der Praxis. Merkel schaffte 2015 das ihre, die Sog.Grünen “schafften es”, die Rückkehr ins Mittelalter zu organisieren. Auf ihre Art und Weise, “die Größten”.
 

17+20.10.20 Neuauflage, Corona und die Missfolgen:

Mehr Parlament gefälligst

Laut FAZ, 16.10, S.2  tagte Dr. Merkel mit den Misterpräsidenten am 15.10 zum Thema “Was tun angesichts der Corona-Störung ... “ sieben Stunden geheimnisvoll hinter verschlossenen Türen. Heraus kam “Menschen fresset oder sterbet”. Eine parlamentarische Debatte ist offenkundig unerwünscht. Sind die Argumente der (herum-) regierenden Damen & Herren so schwach, dass sie das Licht der Öffentlichkeit scheuen wie der Herr Räuber Hotzenplotz, der bei Nacht und Nebel die Bewohner von Schlafzimmern per Raubüberfall überrascht? Regierende Menschen, die sich vor der Debatte ihres Tuns drücken, ist das Letzte was im Kollektiv der Personen (Unten plus Oben), die konditioniert sind mit Reflexen agieren und reagieren, noch gefehlt hat.

Das Parlament muss statt dessen die Debatte führend übernehmen, statt mit aktiver Duldung der Abgeordneten von CDU-CSU-SPD sich aufzuführen wie ein intellektueller Kastrat. Die FDP hat mehrfach Abhilfe gefordert. Soll eine übermüdet wirkende Kanzlerin als der Neue Held der Nation gefeiert werden? Es ist als kneife “man” dem Ochsen in beide Hörner gleichzeitig.
 

20.10.20

Jens Spahn (CDU/CSU) schwimmt

Nachtrag: KStA, 17.10, S.1 “Mein Eindruck ist, wir kommen zur ... “ <was auch immer>. Eigentlich, schön für Span. Jedoch wäre ein Minister für 83 Mio gesunde Deutschen mit den Fußen auf festem Boden eindeutig die bessere Wahl. Aber es ist halt so:

  • Sogar die Sog.Grünen schwafeln mit starken Parolen. An wem sonst könnte sich ein Mitglied der CDU/CSU orientieren?
  • “Die Menschen” haben sich längst angewöhnt, ihr Ich beim Staat abzuliefern. Der, nicht sie selber, sei für die Überwindung der Pandemie zuständig. Also grassiert das Virus, denn nicht einmal die CDU/CSU ist in der Lage, Leistung, Tätigkeit, Verantwortung,
    usw. des gemeinen Menschen zu ersetzen; typische Konsequenz der Auffassung “Staat” (nicht einmal die Akteure im Staatskomplex) sei die Mutti aller Bertroffenen. Schon vor über 50 Jahren wusste man etwa in Chile: “El que mucho abarca, poco aprieta”; noch prägnanter auf Deutsch: “Wer alles will, schafft gar nichts”. Naaa, Ihr von der indigenen Schwarz-Grünenschaft?
     

18.10.20, 19:50

So endete die Geschichte der pawlowschen Hunde oder

Das unrühmliche, präpostmoderne Kollektiv nach Pawlow

Eigentlich nichts Neues, aber die Symptome und Vorfälle (zuletzt “lost”) haben sich nun doch gehäuft. Viele sagen, Deutschland werde von einer Gesellschaft bewohnt. “Schön’tachnoch, Ihr Lieben”.

“Lost” - bedeutet unter Jugendlichen “verloren, ahnungslos, unsicher” - sei exemplarisch als prägnant zu beschreibender Zustand eines Individuums hier gewählt. Problemlage:

  1. Der Zustand “lost” kommt beim deutschen Individuum oft vor. Andernfalls hätten die jungen Leute, “lost” als Wort des Jahres nicht gewählt.
  2. Wird dieser Zustand aktiv, gar resignierend akzeptiert?
  3. Wer ist zuständig oder sorgt dafür, diesen Zustand im Einzelfall zu überwinden?
  4. Die Medienbranche produziert in diesen Zeiten einen auffallend hohen Anteil von Beiträgen, die sich mit individueller psychologischer Schieflage befassen. “Man” ist schon mal, gestresst, überfordert, geschieden, verfällt dem (kapitalistischen?) Wahn von Selbstoptimierung, hat keine konsistente Lebensplanung oder -perspektive, fühlt Verlassenheit, überhaupt sei das Leben sinnentleert, usw. usw. Seit einigen Jahren also auch noch “lost”. Zusätzliche zu den längst legendären Befindlichkeiten?

Zugegeben: Zu 2., 3. u. 4. gibt es in der Literatur kaum Belege. Möglicherweise sagen die Spitzenforscher “besser nicht investigieren; die schlafenden Hunde könnten noch heute geweckt werden ... “ Jedenfalls verlangen Viele und Vielinnen, dass Andere, Schuldige, die persönlichen Probleme des teutschen Individuums lösen. Konjunktur der Politik-Branche, die ihr Angebot ausbaut: Jedem Tierchen das Plaisierchen. Im Fall der Wirtschaft verfemt, hat die Politik-Branche - Teil des Staatskomplexes - Strategie und Taktik für eigene Konjunktur, “Fortschritt” und folglich ihr Wohlbefinden optimiert:

Die (politische) Angebotspolitik.

Der demokratisch gebotene Wettbewerb hat überdies antizipatives Handeln erbracht. F&E läuft auf Hochtouren - dem Platz an den Fleischtöpfen zuliebe: Wer erfindet als erster die neue soziale Leistung für Menschen mit prekärer Befindlichkeit? Die Menschen der dummen Bevölkerung haben das alles längst begriffen. Auftritte von Politikern lösen beim gemeinen Menschen konditionierte Reflexe um staatlich gewährte Vorteile aus. Dabei waren die Ursprünge staatlicher Vorteilsgewährung sehr wohl positiv. Dem aufbegehrenden Publikum gewährten die absoluten Herrscher das Recht zu wählen. Wahlrecht aus Herrscher-Gnade; ähnlich heute, wobei die transitorisch herrschenden Menschen regelmäßig Ärger mit den Liberalen kriegen, wenn sie sich die Knete für gewährte Wohltaten beschaffen müssen.

Aufbegehren von Vielinnen und Vielen bringt den Karriere-Tod jedes Herrschers. Auch sie reagieren mit konditionierten Reflexen. Und antizipativ, wie vor kurzen der fulminante Kanzlerkandidat der SPD, der - höchst vorsorglich - Maßnahmen zur Beschaffung von Staatsknete ankündigte. Man könne doch nie wissen, ob man nicht doch und wider Erwarten Kanzler werde. Was dann, wenn keine Kohle für Betroffene aller Sorten und Klassen? Ob der Bedarf für die von “lost” Betroffenen schon mit kalkuliert wurde?

Über den Tage hinaus: Wie alles mit Allem zusammenhängt

Sogar die Rechtsordnung ist gefährdet, wie Anomie-Forscher schon länger wissen. Denn Aufbegehren löst Placebo/Nocebo-Reaktionen ihrerseits eventuell (!!) betroffener Politiker aus. Beispiele: Wenn die Leute von Roten Flora in HH ein Gebäude usurpieren, Landepisten ablehnen, Herrn Bush nicht mögen, mit Baumhäusern Wälder zerstören und Tiere in Panik versetzen geschieht ... das Nichts, allenfalls Ersatzhandlungen. Dito, wenn einige Personen “Ausländer raus” schreien, gibt es Antifa, eine Ersatzhandlung.

Das Leben der neuen politischen Oberschicht ist eben hart. Wer fürchtet nicht den häuslichen Vorwurf: “Du Trottel, schon wieder abgewählt?”.

Verbreitet reagieren die Personen (Oberschicht und Fußvolk) per konditioniertem Reflex. Ob die Behauptung, diese sei eine (rationale) liberale Demokratie ebenfalls auf konditioniertem Reflex beruht?
 

17.10.20

Der helle Wahnsinn

Die jahrelangen Spitzenleistungen der BMVg-Spitze sind bekannt. Nach Struck (+) bis Krach- Knarrenbauer stets CDU/CSU. CIVEY veröffentlicht zur Frage “Welche Partei hat Ihrer Meinung nach die größte Kompetenz in der Verteidigungspolitik?”: Im Zeitraum 02.12.19 -
16.10.20 antworteten von 3090 Menschen: “40,6% CDU/CSU”.

Welcher Held war in der Lage, diesen vielen Menschen “in der Wüste den Eimer mit Sand zu verkaufen”? Der Staatsfunk, “die Medien”, Frau Prof. Dr. Merkel? Frau Baerbrocken, Söda?
 

16.10.20

Atom verboten, Pädophilie erlaubt, Kohle verboten, Angst machen erlaubt, Fleisch verboten, lost erlaubt ...

Die Betroffenen und die Betroffinninen von “lost” kriegen eine staatliche Sozialleistung.
 

16.10.20

Niemand hat(te) die Absicht, das Hotelgewerbe zu ruinieren

Aber es geschah gleich dem Ansteckungs-Geschehen einer Pandemie: Meck-Pomm fing damit - nationalistisch inspiriert - an: Nicht bei mir/uns (1), bzw. à la Trump: “Andere sind an unserem Niedergang schuld”. Und dann kam die irrationale Kettenreaktion. Etwa Ba-Wü stieg wieder aus; also müssen sie drin gewesen sein. Absonderlich, dass Neubauer (Sog.Grüne) und ihre FFFs nicht das Kapital als pandemischen Ausbeuter beschuldigt hatten. Fischer schweigt, Trittin schweigt, Reante Künast schweigt, Baerbrocken schweigt, die teutsche (2)
Lyrik-Szene wie abgeschaltet. Fies und hinterfotzig dialektisch der Herr Söda aus “südlich des Weißwurst- Äquators”: Es geht nicht um Übernachtungsverbote, sondern nur darum, dass sich die Menschen der dummen Bevölkerung testen lassen; Söda, Polit-Macho der Saison, tritt - wie die meisten Konsen - für die soziale Beschäftigungsförderung “des Staates” ein. Nur Fr. Dokktoah, sogar in promoviert in Physik- Wüssenschaften, ist mit rot unterlaufenen Augen voll der Sorge. Typisch (liebevolle) Mutti. Sogar Lautabach (SPD), der in diesen Tagen zu Corona alles weiß hat etwas gesagt (3). Überhaupt der Staatsfunk: Erfüllt seine Rolle, die informatorische Grundversorgung der dummen Bevölkerung zu gewährleisten: Frei nach Helmut Markwort: “Panik-Panik-Panik ... und immer an die Besitzstände der transitorischen Herrscher denken ... “

Und wenn sie nicht abgewählt sind/wurden, zerregieren sie das Land der 83 M indigenen Deutschen noch heute.

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(1) Anti-Inklusion von Kranken: “Raus hier” oder “Kranke go home”. Und die irrationale Infektionskette ergriff fast alle Bundesländer, als ob die PC unter den (indigenen) Führungskräften des Staatskomplexes verboten sei.
(2) Spieglein an der Wand: “Sind wir von den Sog.Grünen (unsere Werte !) nicht bei weitem das deutscheste weit und breit?”
(3) die Volksparteien sind auch nur noch der Schatten ihrer selbst: Sie kontrollieren die Gesundheit des gemeinen Menschen genauso wenig wie die Klima-K, das Wetter oder die Bildung von Abermillionen später mündiger Menschen.
 

15.10.20 Neuauflage

Import aus Lateinamerika

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Übersetzung - entsprechend den Verhältnissen in Europa - wie gehabt: “Es geht nicht um das Recht auf Gleichheit, sondern um gleiches Recht für (jegliche) Vielfalt / Diversität”

Problem: Kommunikation: “Was wird gemeint?”. Das Bild liefert die Information.

Also Übersetzung entsprechend den Verhältnissen in Lateinamerika: “Es geht nicht um das Recht des Gleich-Seins, sondern um gleiches Recht auf Anders-Sein.” Als der (angepasste?) Durchschnitt !

Fazit: Auch die erste der beide Übersetzungen ist eine zulässige / sinnvolle Übersetzung. Entsprechend die Erweiterung durch “(jegliche)”.

Es lohnt zu lernen: Gleichmachen verstößt gemäß der heutigen lateinamerikanischen Verhältnisse gegen die Menschenwürde. Spanier, Portugiesen und Engländer zerstörten entwickelte Hochkulturen, die entstanden ohne das stützende Bewusstsein ihrer Ursprünge in Ost-Asien. Hinzuzufügen ohne Wertung: vor “zerstörten” das Wort “leider”. In Lateinamerika ist die Meinung weit verbreitet, es nütze nicht, sich über Europäer im 16. , 17. , 18. u. 19. Jahrhundert zu empören. Entscheidend bleibt, den Nachkommen der Inkas (Machu Pichu !), Azteken und anderen die Würde ihres Erbes aktiv einzuräumen. So geht positive, heute moderne Einstellung samt Fortsetzung und Stärkung durch die transitorischen politischen Herrschaften.

Über den Tag hinaus: Warum soll es positiv sein, den “Antifa”(1)  zu geben? Um Einzelne zu provozieren, sich als Republikaner,  NPD, Reichsbürger  aFd und Andere Nationalisten zu formieren und erst dadurch das politische Klima fühlbar zu belasten? Gewollt muss aus liberaler Sicht also sein, dass die Damen & Herren Sozialisten - wie jedermann mit Recht auf Meinungs- und Redefreiheit - sich freiwillig zurücknehmen.

Es geht nicht um die Wünsche
von Zehntausend; es geht um die Hoffnungen von Millionen.
  

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(1) Als ob “Antifa” zu sein, einen geistigen Kraftakt erforderte. Es gibt in “dieser Gesellschaft” Individuen, die den Minderwertigkeitskomplex haben, potenziell dem “Nationalsozialismus” zu verfallen. Etwa Antifa als Monstranz vorzuführen, ist (also?) ein kompensatorisches Verhalten. Das Mitgefühl den Betroffenen ist zweifellos eine soziale Pflicht. Sie von dem Komplex zu befreien, bleibt Ziel einer liberalen Politik wider die Spaltung “dieser Gesellschaft”.
 

14.10.2020

Volker Wissing: “Gerade in einer Demokratie ist es wichtig, dass eine Partei immer wieder die Freiheitsfrage stellt”.

Im Interview bringt ein Journalist jede kursierende demagogische Parole gegen die FDP / Liberalismus. Wissing antwortet prägnant und durchschlagend. Sieger ist die FDP und der Herr Journalist hat keine Wahl als “klein-häßlich-übelriechend” die Szene zu räumen. Lektüre zur Selbstschulung empfehlenswert. Link zur Web-Site der FDP.
 

14.10.20

Ratgeber für ...

Sie sind politisch lebensmüde, ohnehin gedanklich zur Leermenge entzehrt, wollen aber dennoch und unbedingt an den Fleischtöpfen bleiben bzw. da hinein. Hier kommt der Ratgeber für Sozialisten, Konservative und Nationalisten, die wahrhaft inspirierenden Wettbewerber der Liberalen im dreidimensionalen politischen Raum.

Gegen Liberale wehren Sie sich optimal, wenn Sie mit vereinbarten Kräften vorgehen: “Getrennt marschieren und mit vereinten Kräften zuschlagen”. Sie versuchen dadurch nämlich dreierlei:

  1. Den Spielraum für Liberale einengen,
  2. die Liberale in erhoffter Atemnot an sich zu binden und
  3. dadurch den Spielraum der Liberalen weiter einengen.

Der Erfolg solcher Strategie ist für Sozialisten, Konservative und Nationalisten - aus ihrer Sicht leider - unsicher. Daher muss jeder rechtschaffene Sozialist, Konservative und Nationale in jeder gesellschaftlich zulässigen Rolle, besonders im Bereich Staatskomplex und der Medienwirtschaft, adjuvant Folgendes tun:

  1. Erdachte / alte Vorurteile penetrant und permanent wiederholen (Jamaika, Kemmerich, Lindner Chauvi, Mövenpick, ... Hinweis: Möllemann lieber lassen, denn so würde Kohl(Schweigelübte à la Camorra), Barschel, KTG (475-Seiten-Diss. teilweise auf Kosten der Steuerzahler getippt), MVA-Köln, Podolsazzin, Brandt (Frauen, C2), Strauß (Starfighter, SPIEGEL- Affäre), Fischer (Kantstein, Visafreiheit, Polizisten-Prügler), Pädophilie und Gewaltspur der Sog.Grünen von 1968, und Wackersdorf bis Hambacher Forst (1), Herrenwald (1) und Dannenröder Forst (1) quasi automatisch provoziert ... Im Wettbewerb um das sozialste Sündenregister schneidet die FDP nämlich und bekanntlich am besten ab.
  2. Stets wissen wollen, warum nur X % in den - teilweise frisierten - Umfragen. Und zwar unabhängig davon ob “X”, jeweils momentan, 6, 7, 8 oder etwa 15% beträgt.
  3. Peinlich darauf achten, dass Vorschläge, Vorhaben, Forderungen der Liberalen nicht  erfüllt werden oder als erfüllt nur erscheinen. Dies ist sehr wichtig, weil so der Anschein entsteht, die Liberalen seien machtlos. Demokratie ist zu praktizieren als Veranstaltung in der Ideen nicht im Konsens reifen, sondern durchgesetzt werden. Schon die absoluten Herrscher, Marx und die NAZIS haben dies zumindest zeitweise mit Erfolg vorgeführt. Es gibt im Publikum, in Herrscherkreisen und Medien stets Einzelne, die der FDP vorhalten, die transitorischen Herrscher oder die Wettbewerber nicht mit ihren liberalen Ideen zu provozieren. Etwa Hoffreither kriegt dann bei vollem Bewusstsein auf seinem Sitz im BT seinen Blutdruck steigernden und obligaten Tobsuchtsanfall.
  4. Stets nur Christian Lindner sprechen wollen. Dadurch wird die Kritik untermauert, die FDP sei eine One-Man-Show.
  5. Bewährt, aber in diesen Jahren erfolglos: Innerliberalen Streit anstiften.

Allerdings

Zu erwarten ist der Schuss nach hinten. Denn unter größerem Selektionsdruck als die D&H Wettbewerber haben die Liberalen keine andere Wahl als in Kompetenz zu investieren. Auf diese Art & Weise werden die Liberalen - unter intensiverem Wettbewerbsdruck - nur dieses: Gestärkt. Gut, vor allem für alle 83 M Deutschen, einschließlich jener die an Gestern oder den Schrott des Marxismus glauben.

Empfehlung den die Liberalen? Wie immer, keine.

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(1) Verständnis für die jeweiligen Extremisten vom Dienst, keine bzw. ungenügende Distanzierung von Gewalt: Logo, Sozialismus ist Wissenschaft, daher ist Feind des Volkes wer nicht das korrekte gesellschaftliche Bewusstsein wie die Avantgarde entwickelt. Totalitarismus à la DDR, UdSSR, Kuba, Nordkorea, Venezuela, Kirchner in Argentinien, allesamt mit der längst legendären Verschwörungstheorien. Übrigens waren diese ganzen NAZIS bezüglich rassischer Besserwisserei und Praxis ebenfalls nicht von schlechten Geistern.
 

14.10.20

Schon wieder schlampige bzw. nicht sensible Sprache

FAZ, S.1: Im komplex-unübersichtlichen Regelwerk kann bzw. muss der Einzelne, sein Denk- Organ auf Leerlauf schalten. Sollte also eine Person nach Studium des Kleingedruckten eine innerdeutsche Reise antreten? “Das ist schon deshalb dumm, weil der Staat die Corona- Regeln kaum durchsetzen kann”. Der Beitrag “Mündige Bürger” endet mit dem Appell in der Meta-Ebene. Die Bürger, Mitglieder der Öffentlichkeit, müssen sachgerecht und zielführend informiert werden. Und zwar von den zuständigen D&H aus dem Kreis der Herrschenden, was seit März 2020 überwiegend nicht geschehen ist. Etwa nach stundenlangen Gesprächen wurden “die Menschen” in 5 Minuten abgespeist. Leider hat auch der dafür auserkorene Staatsfunk das Bedürfnis der “informationellen Grundversorgung des Menschen” nicht erfüllt. Wie sollte er auch, denn der Fisch stinkt vom Kopf her. Und obendrein versagt, so FAZ, der Staat, weil “er” die Regeln kaum durchsetzen kann.

Mao Tse tung: “ ... falsche Ansicht im Volke

Richtig: Die “D&H” erlassen, verschärfen, bewerben vollmundig, gar großkotzig irgendwelche Regeln und haben keine Handhabe sie danach auch durchzusetzen. Also wurde realiter nichts als herumgequatscht / herumgetippt. Die Formulierung “der Staat ... kann ... “ umgeht die Benennung der zuständigen (transistorischen, also abwählbaren) Herrschenden, die derart krass versagen. Auf diesen Vorwurf lässt sich antworten “es sei doch klar, was gemeint ist”. Um Vieles besser allerdings ist, genau zu sagen / tippen, was gemeint ist; es werden Missverständnisse dann weniger häufig. Und das ist gut für die Demokratie und die demokratische Praxis der führenden im indigenen Staatskomplex.

Über den Tag, einschließlich dem heutigen, hinaus .

Die verbreitete Praxis in der zielführenden politischen Kommunikation Staat als universell und laufend (handelndes) grammatikalisches Subjekt zu bringen, schützt jene (wenigen ?!) Mitmenschen, die großkotzig auftreten, als könnten sie alles umfassen und regeln, aber genau deswegen völlig überfordert, letztlich kraftlos denken und auch handeln, daher bei der nächsten Wahl dringend gefeuert werden sollten. Unter dem Strich (von Peer Steinbrück): Mitmenschen, so sehr sie als liebevolle Väter oder Mütter einzusortieren auch immer sein mögen, die schlampig mit Sprache umgehen, schädigen die Demokratie; leider ist das nicht verboten, bzw. nur dann, wenn Extremismus als zweiter Indikator vorliegt. Und diesbezüglich gehen intelligente Herrscher angesichts der sozialen Medien und anderer präpostmoderner Errungenschaften beim Sprechen / Quatschen sehr vorsichtig vor: Camouflage ist verbreitet. Der Souverän wird seiner Herrscher nicht Herr. Scheißspiel.
   

13.10.20

Import aus Lateinamerika

”No se trata de tener derecho a ser iguales, sino de tener igual derecho a ser diferentes”.

“Es geht nicht um das Recht auf Gleichheit, sondern um gleiches Recht für (jegliche) Vielfalt / Diversität”.

Ausruf vom 23.08.2019 in Zusammenhang mit einem Seminar in Buenos Aires um schulische Inklusion aller Kinder. Inzwischen - so weit heute ersichtlich - populär in Argentinien und Chile.

Jegliche zusätzliche Information oder Kommentierung - einschließlich Begründung, warum in auf Deutsche “jegliche” hinzugefügt wurde - unterbleibt bis auf Weiteres.

Wie urteilen indigene Sozzen (1), besonders deren politische Herrschaften, über die Losung?

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(1) SPD, SED, Sog.Grüne (Reihenfolge der Erwähnung: Zunehmender Extremismus).
 

11.10.20

Weil’s Gewissheiten (!) kaum gibt

Es gibt den Aufsatz Die Linksberalen schotten sich ab (1), FAZ-O, 24.11.2018, 12:04. Facettenreich und verwirrt. Das Sein entrückt (eben) der Erkenntnis. Nicht einmal Unwissenheit – ein Umstand so simpel wie „1+1“ - lässt sich befriedigend abgrenzen und erklären. Gut, dass FAZ-O den Text bringt. Was beschrieben u. beklagt wird, ist nicht Causa sondern Folge vom im Text nicht beschriebenen Umständen. Es fehlt die Meta-Wahrheit zum diffusen Phänomen. Worin besteht die? Wenn das die Menschheit wüsste …

Das Versum (Uni-) der Aussagen, Erkenntnisse, Einsichten und Wissen bleibt unbegrenzt und unendlich. Also ist die Sache so kompliziert, dass Realität unverstanden, eben unverstehbar, die logische Folge ist. Das Individuum sucht aber Gewissheiten im Ambiente der Unsicherheit, etwa wie das Wetter oder Anderes unendlich Komplexes morgen sein wird.

Hinzu kommt das Herrscher-Parodoxon. In den Siebzigern habe es die Bildungsexpansion (2) gegeben; die „Anerkennung“ – ach, wie gnädig – homosexueller Paare als gleichwertige sei nicht verlangt, gewünscht und daher eingerichtet sondern, sondern „modernes Recht“ … dank Erkenntnisfähigkeit und Erhabenheit (zum Glück transitorischer) Herrscher. Sie, Mitmenschen, alles liebevolle Väter/Mütter, haben versprochen und realisiert den „behutsamen Umbau vom fürsorglichen zum vorsorgenden Sozialstaat“. Verwegene Typen in ihren tollen politischen Seifenkisten … die so schnell den Berg herunter rasen, dass schon mal eine Achse oder ein Radlager den Geist aufgibt …

Jedem ist erlaubt, sich unter Vorsorge (für sich selbst), das Paradies ohne Eigenleistung vorzustellen. Viele und Vielinnen wissen um das floskelhafte von Vorsorge; die selben Lieben wissen auch, dass es Anderen weniger gut – etwa beschissen – geht. Also? Muss der Besitzstand gewahrt werden. Die Interessen-Koalition kann daher nicht vermieden werden. Zusammen Leben (im sanierten Altbau) (3), zusammen argumentieren, für die gleichen Programme eintreten. Neben dem nachvollziehbaren Wunsch von Gewissheit fördert dies als einzig möglichen gemeinsamen intellektuellen Nenner die nackte Behauptung … realiter als Gewissheit behauptet und auch „durchgesetzt“. „Alternativlos“ und “nicht verhandelbar“. Gewisser kann Gewissheit gar nicht sein. Der Umstand kommt autoimmun. Vor allem auch tautologisch autoimmun.

Zwei Nachsätze:

Schwanger der Gewissheit fällt die folgliche Übereinstimmung im Milieu auf, stets zu wissen, was Andere manchmal zu unterlassen, aber immer zu tun haben.

Schade, dass moralisieren kein natives NOx ausstößt.

ts-ts-ts

Klar, bei 5% für die Liberalen wie die Umfragen von diesem Wochenende ausweisen, lässt sich die Phalanx der Stakeholder von “so viel Gewissheit” nicht knacken.

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(1) “Linksliberale” moderner Euphemismus für Sozialisten/Marxisten? Die Frage stellt sich durch die im Beitrag beschriebenen Fehl-Verhaltensweisen
(2) Wenn jemand lange Jahre nur 1 cm weit springen kann, und dann plötzlich 100 cm, darf mit Fug und Recht von geradezu inflationärer Zunahme der Reichweite gesprochen werden.
(3) Schon primitivere Geschöpfe wie Fische, Vögel, Insekten oder viele Säuger schützen sich durch Leben und Praxis in Schwarm oder Herde.
 

10.10.20

Seit wann “lösen Märkte” (1) auch nur ein Problem?

Andere D&H, Autoren, sprechen, argumentieren im Rahmen politischer Kommunikation mit der Meinung, “der Staat erhöhe (oder senke?) die Steuern”. Und nun die Sentenz im Sinn der o.a. Schlagzeile, in “Armut für alle” aus FAZ, S.20 ... nun, ja ... FAZ eben ... Köpfe, gerollte, aller Länder vereinigt Euch ... denn Sie sind ebenfalls “Betroffene” ... von was auch immer.

Sollte sich die FAZ-Redaktion auf Clemens Fuest, derzeit amtierender Papst der Ökonomie, berufen, müsste ihnen ohne jede Rührung das selbst befürwortete Lieferketten-Anliegen der teutschen Bundesregierung entgegen gehalten werden. Dies in Zeiten in denen schlaueste teutsche Ingenieure ihr Produkt mit der Fähigkeit ausstatteten zu merken, wenn “der Staat schnüffelt” ... und niemand außer Piëch (+) ging im Frühjahr 2015, endlich, hin. Zu lernen ist eine ganze Menge:

  1. Politiker in Deutschland und Europa sorgen “immer mal wieder” dafür, dass Andere “sich” kriminalisieren.
  2. Viele und Vielinnen sprechen so, als ob jedermann von vorne herein weiß, was sie meinen. Solcher Selbstverherrlichung ist trocken zu entgegnen: “Dann sagen sie doch bitteschön genau das, was sie meinen. Missverständnisse  werden reduziert, das erhöht die (derzeit) prekäre Qualität der liberalen Demokratie.”
  3. Päpste sind in diesen präpostmodernen Zeiten auch nicht mehr, was sie früher einmal waren. Heute wird (schon mal) vorgelebt: Gehirn auskuppeln, Schnauze Leerlauf.
  4. Wenn schon Menschen, die sich dadurch auszeichnen, die PC wie die legendäre Monstranz vor sich herzutragen, geistig derart disziplinlos geben, dann muss “man” sich gar nicht mehr wundern, dass in der Wirtschaft bisweilen Zustände wie im alttestamentarischen Sodom und Gomorra herrschen.
  5. Selbstverständlich hat der irdische Franziskus in Rom das Recht seine Meinung realiter auszusprechen. Im Schicksalsjahr 2015 gab es Prominente die sagten “wir” (???) “schaffen das”. Gemeint war, wie sich später herausstellte, ein paar Tausend gepeinigte Flüchtlinge, die im Budapester Hbf gestrandet waren zu befreien. Inzwischen ist die EKD dazu übergegangen, ein Schiff bereit zu stellen, damit die Vielen, die derzeit noch nicht wissen, wie sie einen Aufenthaltstitel in der EU erzwingen können, zu motivieren ... egal, ob sie Säuglinge dabei haben.
  6. À propos Liefer-und Fahrradketten. Es wäre zielführend, wenn das Prinzip “Verantwortung für Lieferketten tragen”, zunächst auf zielführende Funktionalität in Branchen geistig Führender (Menschen und Genossen in Staatskomplex, Seelsorge, Wissenschaft) wenigstens versuchsweise, aber gründlich, auf die Probe gestellt würde. Es wäre ein prima Fall für Beckenbauers (danach) “schaumama”.

So wie Viele der Freiheit im Sinn von Liberalismus frönen, bleibt erlaubt, zu träumen und vor Idealen zu platzen. Die eventuelle Verunreinigung nach Platzen kann als Tribut für Solidarität qualifiziert werden. Aber geschehen wird natürlich nichts. Warum? Bereits in der kurzen Zusammenfassung für  “Armut für alle” steht: “Ökonomen sind empört”. Und? Nichts als große Klappe. So wie zuvor Dr. Merkel, Franziskus und die vielen Gutmenschen auf diesem wunderschönen Planeten, dessen Biosphäre dringend (tätig) gepflegt werden müsste. Es gibt ohne Zweifel das Recht auf Empörung. Aber schon Herbert Wehner (SPD) sagte vor ca. 50 Jahren: “ ... Herr badet gerne lau”. Inzwischen avancierte solches Verhalten zur deutschen Epidemie und vermutlich sogar Pandemie. Also “Weichlinge aller Länder vereinigt Euch”. Clemens Fuest hat recht: So also geht “Armut für alle” ... angeführt von einem Mitmenschen mit dem Kaliber von Papst Franziskus. Letzterer weiß, wovon er spricht. Weil die konservativen und sozialistischen “Damen & Herren” im Staatskomplex sich absichtlich oder aus Nachlässigkeit davor drücken, den großen Gaunern und auch den kleinen Trittbrettfahrern, ebenfalls Gauner, gezielt aber rechtsstaatlich sauber in den Hintern zu treten ...  sei der perspektivische Ameisenstaat alsbald veranstaltet.

Es gibt, im Alter von 3 Jahren, Jungen, die sich schämen als Angeber (2) zu gelten. Viele maßgebende Erwachsene haben das vergessen; sie sagen alles zu können. Allen hier Erwähnten und Gemeinten ist der tolle Spruch des Großen Philosophen der Zeitenwende zu zurufen:

“Verzeihet ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun”.

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(1) Märkte handeln nicht. Nur Menschen handeln ... etwa auf / an einem Markt.
(2) Altersgerecht erklärt: “Angeber sind Kinder, die sagen, getan zu haben, was sie gar nicht können und auch gar nicht geht”.
 

09.10.20

Unterirdisch

Die Sog.Grünen wollen keine Energiewirtschaft mit Wasserstoff. Sie sind dagegen wie bei Vielem. Der DGS e.V. - rhetorisch und inhaltlich 100% Sog.Grüne - bringt jedes Komma an Bedenken gegen H2. So etwa, dass unterirdische Gasleitungen zu teuer seien. Nicht aber unterirdische Hochspannung-Stromleitungen mit Gräben von 20 m Breite, wie sie in Zusammenhang mit der Energiewende argumentierten: Kosten zusätzlich 20 G€ und substantielle Verzögerungen. Vorteil: Argumente für die FFF-Kinder und es kann gehetzt werden, dass es nicht schneller geht. Ebenso fragwürdig wird im neuestes Newsletter des DGS argumentiert, 2030 könnten 100% “Erneuerbare” erreicht werden. Typisch Marxisten/Kommunisten: Vom - hier sogar auf Basis unbrauchbarer Beispiele - Einzelfall auf das Ganze zu “schließen”, d.h., drauflos zu behaupten. Übrigens: Prinzipiell ist 100% für 2030 denkbar. Bloß: Soll den Armen die Sozialhilfe, Hartz IV, usw. nur reduziert oder sogar ganz gestrichen werden?

Es ist dies ein weiteres Beispiel für die halbseidene, demagogische und betrügerische Argumentation der Sog.Grünen.

Genossen Mitmenschen: Seien Sie nicht auf den Kopf gefallen: Sog.Grüne wählen ist eine hirnrissige Entscheidung.

Ja, u.a. Decarbonisierung ist sinnvoll, zielführend und à la long unvermeidbar. Aber nicht wie bei den Sog.Grünen von Jetzt auf Sofort. Dahinter steht per Überraschung und Angstmache die selbe Methode wie die der Trickbetrüger mit denen sich Gerichte für diese Gesellschaft der 83 M Deutschen kostenträchtig herumschlagen müssen. Und dass die Vorgehensweise der Sog.Grünen nicht ausreichend kompetente Bürger in die Arme der aFd treibt, kriegen die Deutschen gratis nach geschmissen und lassen all die schlauen Umfragenden und Umfragendinnen samt Sog.Grüner-Entourage unter den Tisch fallen.

Dies ist keine liberale Demokratie. Allenfalls Heuchel- oder Beschiss-Demokratie.
 

09.10.20 Unverschämtheit im Staate Deutschland

Unterschied zwischen “Wahlrechtsreform” und Korruption?

Die CDU/CSU hat die Reduktion der MdB-Posten aktiv verhindert. Es gibt die Meinung, dass der Bundestag 2021-2015 sogar noch mehr Mitglieder als 2017-2021 haben könnte.

Der Unterschied zu den Fällen herkömmlicher Korruption besteht darin, dass nun die Korruption, nämlich die Beschaffung von unnötigen Posten im deutschen Staatskomplex,  kollektiv begangen wurde. In diesem Tagen wurde bekannt, dass die gleiche Tendenz im Kanzlerinnen-Amt verfolgt wird. Der Bau wird erweitert. Damit die D&H noch größere Büros kriegen? Denkbar. Aber vor allen Dingen, um zusätzliche Posten einzurichten.

Wo sind die sachlichen Begründungen für die Posten-Inflation? Die gibt es nicht. Also Korruption. Bezahlt der Heilige Geist?
 

08.10.20

Scheuer-Theater. Veranstalter CDU/CSU

Der fulminante Herr Minister hat flockig 0,56 G€ in Zusammenhang mit der hirnrissigen PKW- Maut in den Sand gesetzt. Statt den Herrn Minister “in den einstweiligen Ruhestand zu versetzen” lässt Dr. Merkel von der Richtlinieninkompetenz zu, dass per Untersuchungsausschuss noch mehr Geld verbraten wird und die Damen & Herren MdB ihre Zeit verplempern, statt für den Anschub von EDV-Projekten “beim Staat” zu sorgen.

Sauerei.
  

07.10.20 Weiterungen bis nach Argentinien 1945-1986

+1,5 °C

Vornehmlich Sozialisten agitieren noch heute unverdrossen mit dem Argument, es müsse mit der Decarbonisierung schneller gehen, weil andernfalls die Welt unterginge. Fachleute,
u.a. die Kinder von FFF, agieren als Speerspitze einer exquisiten Teilmenge von Menschen, die für sich, auch für Gott und die Welt furchtbar gerne die Macht ergreifen wollen. Sie selbst, statt der nimmersatten Kapitalisten, avancierten durch ihr Tun zum fortan Wichtigsten, was sich auf dem Planeten tummelt. Bewundernswert sozial die Opferbereitschaft  zu Gunsten der Personen, die von politischer Angebotspolitik profitieren wollen und daher persönlich nur geringes Einkommen beziehen, um ihre Rechtsansprüche nicht zu verwirken. Eine lebhafte soziale Debatte garniert den entsprechenden gesellschaftlichen Großkonflikt - um die besten Plätze an den staatlichen Fleischtöpfen. Wie schon im Mittelalter - dieser Gesellschaft - beeindruckt die intellektuelle Avantgarde der Menschheit mit der Prinzipienfestigkeit - unsere Werte des wissenschaftlichen Sozialismus - die ihr wichtiges Tun leitet. Ärgerlich, was 1945 in dem Bestseller “Die Farm der Tiere” der Genosse George Orwell zum besten gab.

Angesichts so schweißtreibender politischer Aktivität ist völlig in Vergessenheit geraten, auf welche Temperatur von welchem (historischen) Datum (1) sich die 1,5 beziehen, die etwa im Pariser Abkommen völkerrechtlich vereinbart wurden. Ebenso wenig wurde, gesellschaftlich wirksam, bisher bekannt gegeben, wieviel von den 1,5 Ende 2020 bereits erreicht, d.h., verwertet, sind. Jedermann weiß, dass Herrschen unvermeidbar mit (etwas) Intransparenz einhergeht. Berufene Menschen wissen “es” schon vor ihrer möglichen Machtergreifung stets besser. Es beeindruckt immer wieder, wie der Rechts-Anspruch auf die guten Positionen im Staat durch tiefen Glauben an den Schrott vom wissenschaftlichen Sozialismus die Glaubwürdigkeit der Rechte-Inhaber fördert. Peinlich nur, dass der olle Karl Marx religiösen Glauben als “Opium für das Volk” diffamierte.

Exkurs: Irdische Konsequenzen und Fazit.

Dieses, Marxsche, rücksichtslose Wühlen in den Gewissen und Gefühlen der Menschen ist möglicherweise (!) der Grund dafür, dass Franziskus, Argentinischer Staatsbürger italienischer Abstammung, heute am La Plata verbreitet - noch immer zunehmend - so unbeliebt wurde. Ganz böse Zungen behaupten nämlich, seine ehrwürdige Institution habe, als der wirtschaftliche Ertrag der Kirchner Herrschaft 2003-2015 beiseite geschafft werden musste (2), eine substantielle Kommission gekriegt. Diese, denkbare, Verschwörungstheorie beruht darauf, dass Franziskus, damals Kardinal Bergoglio, als Chef der Katholischen Kirche in Argentinien, in den Jahren 2003-2015 immerhin 24 Mal um ein Interview beim jeweils herrschenden Ehepaar Kirchner bat, aber immer abgewiesen wurde. Kardinal Bergoglio galt als Oppositioneller, weshalb weder Nestor Kirchner noch Cristina de Kirchner nie an dem Gottesdienst zum Gedenken an die Unabhängigkeit Argentiniens von Spanien (1810 ff) teilnahm. Nicht einmal die Militärs der Jahre nach 1955 od. Juan Domingo Peron, selber noch in den 40gern zuvor Oberst des Heeres, entzogen sich der “Pflicht des Staatsoberhauptes”.

So gehen intellektuelle, gesellschaftliche und geographische Bocksprünge zu den 1,5 °C dieser, unserer Zeit.

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(1) Eine Zeit lang hieß es, die “Welttemperatur” sei seit 1800 um 1,5 °C gestiegen; dann dass bezogen auf 1800 der Temperatur verboten werde müsse, um mehr als 1,5 °C zu steigen; andere Autoren nennen als Bezugsdatum 1990. Was denn nun?
(2) Siehe Bericht In La Nación vom 15.06.2020. Am 16.06.2016 versuchte der frühere Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur der Kirchner-Regierung, José López, bewaffnet mit einer MP, zwei Tragetaschen mit ca. 9.000.000 USD in einem Kloster der Gemeinde “General Rodriguez” (Großraum Bs.As.) unterzubringen. Cristina, damals total empört “Wer hat Lopez das Geld gegeben”; “Feind Lopez” sitzt anders als andere Regime-Größen der 12 “erfolgreichen” Kirchner-Jahre bis heute im Gefängnis ... Ob Kardinal Bergoglio die Anzahl der Kloster in Argentinien je kannte?
 

05.10.20

Spahn (SPD) & Heil (CDU/CSU)

Die Speerspitzen für teutsches Geldausgeben überbieten sich. Immerhin 6 G€ p.a. will Spann springen lassen. Der Andere - kaum auf die Birne gefallen - wird sicher nicht zurückstecken wollen, sonst gäbe es eine der traditionellen Schieflagen. Warum ausgerechnet jetzt, kann als Bürgers Rate-Spiel verstanden werden. Was ganz genau etwa Spann mit seiner sozialen Angebotspolitik will, hat niemand ausgeführt und warum Heil auf diese Art & Weise in die Betriebe eingegriffen werden soll, lässt sich allenfalls ideologisch begründen. Wenn aus Kreisen der SPD verlautet, dass Home-Office gut für gegen den Umweltschmutz sein soll, bleibt unverstanden warum Home-Office als Rechtsanspruch für den Einzelnen eingeführt werden soll.

Während Spann nicht will, dass “die Menschen” Selbst-Vorsorge für Pflegebedürftigkeit treffen, hält auch Heil “die Menschen” für dumm genug, sich nicht zu ihrem jeweiligen Vorteil bzw. Wünschen einigen zu können.

Schon wieder wird die Zivilgesellschaft zu Gunsten des Staatskomplexes dezimiert. Kein Wunder, dass die CDU/CSU die Anzahl der Politiker nicht reduzieren will: Sie wollen den Personal-Einsatz zum Vorteil des Staatskomplexes hoch halten; Arbeitsbeschaffung.
 

Kelkheim, 03.10.20, Tag der dt. Einheit

Urbi et orbi Genesungswünsche für Donald Trump

Der 74 jährige US-Präsident hat sich mit dem Corona-Virus infiziert, wird stationär behandelt. Namhafte Politiker senden Wünsche der Genesung.

Was für Heuchler.

Selbstverständlich kann außer Genesung einer anderen Person nichts gewünscht werden. Nachdem über Trump, dem Präsidenten der flegelhaften Attitüde, - nachvollziehbar - “alle Welt” seit Jahren herzieht, wundert die Wende schon. Die Angemessenheit des Schweigens kommt unter die Räder. Wichtigtuerei hat eben den Vorzug, man will in die Medien kommen.

Es sprang der Tiger und landete als Heuchler.
 

02.10.20

”Irrtum”, fluchte die Klobürste ...

Frau Karin Göring-Eckardt (Sog.Grüne) laut KStA, 01.10, S.5: Es fehle die Anerkennung ostdeutscher Erfahrungen, wie etwa “ ... dass Mütter arbeiten konnten, ohne dass sie als Rabenmütter galten”. Mao Tse tung würde sagen: “Falsche Ansicht im Volke”. Denn den Herrschaften im DDR-Unrechtsstaat ging es darum, Frauen in der Produktion zu verwerten. Zu viele waren ihnen - unter Lebensgefahr - also trotz Mauer weggelaufen. Selbst Honnecker räumte 1995 im Interview ein, dass die Mauer gebaut wurde, um die Ausblutung der Arbeiter- und Bauernparadieses zu vermeiden..
  

02.10.20

Christian Lindner im BT zum Haushalt 2021

Bald nach den ersten Sätzen erinnerte Lindner daran, dass nicht der Staat Freiheit gewährt, sondern die Grundrechtsträger, d.h., die Bürger dem Staat (d.h., den D&H des Staatskomplexes) Einschränkungen ihrer Freiheit erlauben (Lindner: “akzeptieren”), wenn dies vernünftig und verhältnismäßig ist. Dr. Merkel freute sich über die Passage. Dennoch müsse klar sein, dass die Pandemie und die getroffenen Maßnahmen großen Schaden angerichtet haben.

Unvermeidbar brachte Lindner einen der liberalen Dauerbrenner: Verschuldung jenseits von Gut und Böse. 2020/21 314 G€ plus Haftungsverpflichtung von ca. 200 G€ für die 750 G € des Kredits, den die EU-Kommission aufgenommen hat.

Zum Sozialstaat gehört auch, dafür zu sorgen, dass möglichst wenige Menschen in die Lage kommen, auf die Leistungen des Sozialstaates zurückgreifen zu müssen. Aber die Regierung engagiert sich nicht ausreichend für Investitionen in sozialen Aufstieg: Bildung, Forschung, EDV-Einsatz.

Sehr gelassen und anders als sonst kam Lindner mit vielen Seiten formulierter Texte, aus denen er mit Ruhe vortrug, an das Rednerpult. Als Linder auf die Widersprüchlichkeiten und Defizite konservativ-sozialistischer Politik (1) zu sprechen kam, wirkte das Plenum des BT wie ein Hühnerstall gackernder Hühner: Bildung, Ausstieg aus vielen Energieträgern, und dennoch Fixierung auf elektrische Antriebe der PKW, Arbeitsplatzverluste. Die Hauptaktuere der politischen Wettbewerber gackerten zwar nicht, schauten allerdings verbissen auf ihre elektronischen Helfer-Krücken … als ob sie vom Leben in einer anderen als der realen Welt beseelt seien. Wie vom Schlag getroffen Altmaier, Poker-Face bei Scholz, peinliches Lächeln bei Karlitschek und Heil, ein Kanzleramtsminister, der Frau Dr. Merkel mehrfach nicht half als sie sich nach ihm umschaute und später (vorsichtshalber?) ging. Gespenstisch.

Fazit: Das Modell der Liberalen strahlt Optimismus; beim politischen Wettbewerb strahlen die Überzeugungen von immer.

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(1) besonders einschließlich Sog.Grüne
 

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