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März 2018

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April 2018

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19.04.18

Kippa-Träger in Berlin angegriffen

Keine Frage empörend. Nur: Wundern sollte sich niemand. In einer Gesellschaft mit der Gewaltspur die die Sog.Grünen hinterlassen haben, in der bei Demos schon mal ein Polizist ermordert wurde, in der öffentliches Eigentum usurpiert wird oder die G20-Randale sich entfaltet ist Gewalt gegen Einzelne eben wahrscheinlich. 

18.04.18

Die Autorität der Demokratie

Gutes Konzept, das der französische Präsident im Rahmen seiner gestrigen Rede vor dem EU-Parlament einführte. Obwohl sehr abstrakt, fällt sofort ins Auge, dass etwa die Herrschenden in Deutschland die Autorität der Demokratie nicht ausreichend einsetzen: Ungenügender Datenschutz, Hausbesetzer, Gewaltsame Demonstrationen.
 

18.04.18

”mehr” “Datenschutz”

Facebook, unter die Räder gekommen, feiert per ganzseitiger Anzeige in KStA, S.7, zum Thema Datenschutz, wovon Zuckerberg und seine Mannschaft sicher viel verstehen.

Grund der Feier ist die erneute Ankündigung, nun durch Facebook, die EU habe mit der neuen Gesetzgebung mehr Datenschutz “für dich” (1) eingerichtet, so dass ab 25.05 alles besser wird. Wie schön für die (dumme) Bevölkerung?

Der Mega-Pferdefuss

Es gibt künftig nur mehr Datenschutz. Facebook übernimmt die Diktion, die für die Herrschenden typisch ungenau und damit genehm ist. Es soll der dummen Bevölkerung suggeriert werden, es sei mit dem Datenschutz alles in Ordnung. Einmal mehr muss die Bevölkerung raten, was die Herrschenden mit ihren Aussage meinen.

Jedenfalls wird nachvollziehbar, warum eine der GroKo-Ministerin mit Facebook so dringend sprechen wollte. Facebook wurde zuvor öffentlich mit Verboten und Regulierungen bedroht. Sicherheitshalber quittiert Facebook die Wünsche der Herrschenden beflissen, nämlich nur mehr, statt Datenschutz ohne Adjektive oder Wörter des Umstandes einzurichten. Der Einzelne wird “sogar” gebeten “zu überprüfen wie wir deine Daten nutzen dürfen”. Was geschieht, wenn der Einzelne vergisst, bestimmte Nutzungen auszuschließen? Ist mehr Demokratie - von den Herrschenden so gedeckt - nicht machbar?

Und ob. Facebook hat geschlossene Nutzungen vorzuschlagen. Was der Nutzer nicht ausdrücklich genehmigt bleibt unerlaubt. Ggf. verliert der Nutzer seinen Account, denn. selbstverständlich hat Facebook das Recht, für seine Dienste einen Preis zu verlangen; etwa den, die Daten der Benutzer kommerziell zu verwerten.

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(1) Woher die Chuzpe, ihre Kunden zu duzen?
 

16+17.04.18 Schwadronokratie Deutschland

Digitalisierung, na und?

Eben, Deutschland soll digitalisiert werden. Also ist Digitalisierung ein Prozess. Träumt etwa jemand “wir schaffen das?”. Träumt weiter. Digitalisierung endet nie. Klingt aber so wohlig. Logo, weil bestenfalls wenige wissen, was gemeint ist. Insbesondere die GroKos, die Digitalisierung nun per Beauftragtem im Kanzlerinnenamt die Digitalisierung promoten bzw. propagandieren, wissen es selber nicht. Worum also geht es:

  1. Netz
  2. Endgeräte, d.h., Rechner
  3. (Rechner-)Programme
  4. Daten, die Realität korrekt abbilden

Seit Fernsehen per chronischem Telekom-Kupferdraht kommt, wurde das Netz (1) Selbstläufer. Die Endgeräte (2) beschaffen sich die Nutzer. Mit Rechnern und der Windows- 10-App ist nicht viel gewonnen. Für jede Anwendung wird eine spezielle App (3) benötigt. Steht die - was nicht so viel Investition wie der BER erfordert - müssen noch die Daten (4) beschafft werden. Ohne Gedächtnis sind auch Menschen dumm. Zumindest bisher haben die bundesregierenden Menschen dieser Gesellschaft noch nicht zu erkennen gegeben, ob sie all das wissen und das Problem der Daten bei ihren Ankündigungen berücksichtigen ...

“Digitalisierung” besteht also in den Punkten 3 und 4. Dafür die Wortbombe “Digitalisierung”? Würden die Bundesregierenden ihre Arbeit per App erledigen, wäre schon viel gewonnen. Zu konzipieren und installieren sind also EDV-Anwendungen. Das kann Knochenarbeit sein. Gut wäre das entsprechende sozial-gesellschaftliche Bewusstsein der Herrschenden; gut wäre, sie würden den Steuern zahlenden Menschen über ihre Vorhaben zu EDV- Anwendungen Rechenschaft ablegen, statt über Digitalisierung zu schwadronieren.

Fehler vermeiden

  • EDV-Anwendungen für die Anwender. Fehlerhaft der Anfall von Chefs, EDV- Lösungen zu installieren, um selber “über alles informiert zu sein”. Schrott-Daten sind die Folge. Erst wenn wenn der Anwender “seine” Daten mit Apps verwaltet, stimmt deren Qualität
  • Mega-Projekte sind nur das: Größenwahn. Unsummen werden verschlungen und wenn endlich fertiggestellt sind sie obsolet. So geht der BER-Effekt. Besser ist evolutives Vorgehen in möglichst kleinen Schritten. Portionierung und Strategie sind anspruchsvolle und fehleranfällige Aufgaben.
  • 1000 Miniprojektleiter sind effektiver als ein zentraler Wasserfopf hochdekorierter Personen, die fleißig publizieren und Konferenzen mit Power-Point-Folien halten. Eine Zentrale ist nützlich um Trends der EDV-Lösungen zu erkennen und ggf. fehlenden Fortschitt zu diagnostizieren.
  • Zentrale Datenbanken auf die “alle” zugreifen werden immer störanfällig bleiben.
  • Perfektionisten, auch solche, die stets alles wollen, hindern bisweilen den Fortschritt
  • Datensicherheit ist immer zentrale Querschnittsaufgabe.
     

16.04.18

Bundespräsident: “Russland nicht insgesamt Feind”

Wer vertritt denn solche Meinung? Ts-ts-ts ...
 

13-15.04.18

Rechte / Linke ?

Sitz-Geographie als Surrogat für die klare Ansage. Typisch für Deutschland, EU, Westen. Es handelt sich letztlich um Worte aus der politischen Fäkaliengrube. Einerseits wird die klare Ansage - aus Faulheit, Angst? - vermieden; andererseits ist angesichts des Grauzonen- Umstandes fließender Übergänge zwischen den Parteien machbar, jeweils Andere in demagogischer Absicht je nach Geschmack in die rechte oder linke Ecke zu rücken. Das ist ein miserables Verhalten. Es gibt bei dieser Handhabung immer wieder zielführende Ideen / Maßnahmen “linker” oder “rechter” Parteien. 

Mit “Rechten” sind üblicherweise Nationalisten und mit “Linken” üblicherweise Sozialisten gemeint. Dann also sagen “wir” doch bitteschön genau das, was gemeint ist. Missverständnisse bekämpfen, kann für die Demokratie nur gut sein ... 

Systematische Popanzierung

Sozialisten wollen Nationalisten. Nationalisten wollen Sozialisten. Schon oft war in den LN Thema, dass Sog.Grüne viel aFd, besser ihren jeweils privaten NAZI wollen, um zu zeigen welch dolles Kerlchen “man” so ist. Das gilt genauso umgekehrt. Mancher wackere aFd-ler müsste Klo-Putzen gäbe es nicht diese Quartals-Sozialisten, wunderbar als Angstobjekte geeignet. Nationalisten und Sozialisten zelebrieren ihren jeweils proprietären Popanz von der Gegenseite

Robuste Antwort der Gemäßigten eigentlich unverzichtbar

Gemäßigt sind die Liberalen, ein Teil von CDU/CSU/SPD und sicherlich ein paar Leute von den Sog.Grünen. Es müsste unisono Folgendes sehr klar sein:

  • Der demagogische Ansatz der Sozialisten und Nationalisten müsste Klein-Klein, d.h., im Detail, statt durch pauschale Empörung Thema sein. Jeweils nach dem Motto von “ ... auf dem Fuße”. Die Reaktion von Gauland, Bartsch und Hofreiter auf Merkels Regierungserklärung war eine solche Gelegenheit. Die Chance wurde nicht genutzt.
  • Die Gemäßigten müssten auf spalterisches Verhalten verzichten und dieses Verhalten besonders seitens aFd und SED besonders scharf denunzieren.
  • Durch langanhaltende Mühe müsste herausgearbeitet werden wie und warum sich etwa SED und aFd gegenseitig hochschaukeln, obwohl beide letztlich totalitär agieren.
  • Brauchbare Ideen, Vorschläge, Handlungen von aFd und SED sind zu würdigen; der Vorwurf diese Leute pauschal zu verurteilen wäre nicht nicht zu halten. Die Gemäßigten würden ihre Reife belegen

Es gibt unter den Gemäßigten leider zu große Differenzen; ein gemeinsames Vorgehen wird dadurch substanziell erschwert. Hinzu kommt, dass besonders für die CDU/CSU der Kampf gegen die Liberalen sich als wichtigstes Anliegen entpuppt. Andererseits fehlt der SPD und den gemäßigten unter den Sog.Grünen die geistige Kraft, auf “sozialistisches” Zwinkern zu verzichten. Die Gemäßigten sind pauschal betrachtet unfähig, die Extremisten auszubremsen.

Alleine kann die FDP das Problem nicht stemmen. Die LIberalen müssen außerdem viel Kraft investieren, um die Angriffe von CDU/CSU, SPD und den Sog.Grünen abzuwehren.

Die Chance der Liberalen

Der Weg ist allerdings durchaus dornig.

Für die Liberalen spricht das geschlossene und allseits gewollte Programm. Es gibt keine nennenswerten programmatischen Differenzen im Liberalen Lager. Christian Lindner betont zu recht immer wieder, dass die Liberalen die Lektion gelernt, Vergangenes hinter sich gelassen haben und wissen wie Individualisten trotzdem kooperieren.

Diese Einsichten sind noch keine generelle Selbstverständlichkeit:

  • Es gibt noch immer eine Tendenz der übergeordneten (besserwissenden?) Gliederungen, die untergeordneten zu managen; auch in Personalfragen. Umgekehrt lautete die Vorgabe unter dem Gesichtspunkt von Demokratie: “Unten managt Oben”.
  • Gelingt Oben->Unten managen “Hach, haben wir das das gut gelöst”.
    • Demotivation ist eine Folge.
    • Die andere Folge: Solches Agieren ist Nabelschau und lässt die unverzichtbare “vertriebliche Aktivität” erlahmen.
    • Es entstehen Abhängigkeiten und “besondere Beziehungen”, die der Liberalen Sache abträglich sind
  • Besonders ungünstig wirken sog. Multifunktionäre. Sicherlich fähige Personen tanzen kräftezehrend auf allen Hochzeiten. Und daher nur halbherzig.

Deutschland, die deutsche Gesellschaft lehnt Liberalismus strukturell ab. Jene Personen, allesamt mit dem Recht der (schon mal irrenden) Meinungsfreiheit, die seit Jahren dafür sorgen, dass der Staatskomplex seine Zivilgesellschaft systematisch dezimiert, müssen sich bestätigt fühlen. Es kann gewendet und gedreht werden: Dieser Weg endet im Totalitarismus mit minimalem Platz für Liberale.

Angesichts dieser Tendenz verbessern die Liberalen im Dienst der Allgemeinheit die Lage so:

  • Permanent an der jeweils persönlichen Kompetenz arbeiten. Besuch von Schulungen und Seminaren.
  • Nabelschau-Aktivitäten minimieren. Nagelprobe: Statistik der TOP von Vorstandsbesprechungen.
  • Der Schwerpunkt der Parteiarbeit wird auf “Vertrieb” / “Akquisition” gelegt.
  • Zweifellos gehören die Liberalen als Partei zum (unverzichtbaren) Staatskomplex; sie bekennen sich dazu genauso wie zum Regime der möglichst liberalen Demokratie. Aber Staat, Politik, Staatskomplex, Herrschende sind nicht das Maß der Dinge für die Wählerschaft. Entsprechend ist Fokus der Liberalen die Zivilgesellschaft und nicht die Kollegen im Staatskomplex.
  • Schon immer Binsenweisheit: Kriterium für Beförderung sind gute Resultate vertrieblicher Arbeit und damit das belegte Potenzial für weitere entsprechenden Erfolge.

Vorfahrt für Mäßigung

gelingt unter den gegebenen Bedingungen bei Überwindung der verhängnisvollen Spaltung in das diffuse Rechts-Links-Denk-Schema. Erster Schritt: Die “Dinge” beim Namen nennen.
 

13.04.18

VW

Ist Wunschdenken oder Realität, dass bei VW das “parteipolitische Spiel” nicht stattfindet?
 

13.04.18

CDU/CSU nimmt die Menschheit formvollendet auf den Arm

Bekanntlich haben sich die bundesregierenden Menschen dieser Gesellschaft auf Anweisung unserer eigenen Frau Doktor Kanzlerin vom Kanzlerinnen-Amt in das erlesene Schloß Mesenwesen nördlich von Berlin zu einer luxuriösen Klausur zurückgezogen. Es sollte wohl in Psycho für die vergnügte Zusammenhalt dieser deutschlandweit zuständigen Regierung gemacht werden. Selbstverständlich auf Kosten der Steuerzahler. Bleibt zu hoffen, dass es ihnen geschmeckt hat, der Wein mundete und alle gut geschlafen haben.

Diese Regierung ist ein Hammer

Wenn die Damen & Herren es sich auf Kosten der Steuerzahler (1) haben gut gehen lassen, haben genau diese Steuerzahler doch wohl ein Recht auf gute Regierungsleistung. Es gibt für die dumme Bevölkerung tatsächlich einen Rechenschaftsbericht. Unbedingt lesen. Offenkundig ist dem zu Folge außer Spesen nichts gewesen, denn die Empfänger des Berichtes werden mit ein paar längst bekannten Allgemeinplätzen abgespeist. Das ist nach “wir schaffen das” nicht nur die vollendete Schlampigkeit, sondern nunmehr eine bodenlose Sauerei. Wer glauben die Damen & Herren eigentlich wer sie sind?

Fr. Dr. Merkel kennt wohl nicht Funktion und Aufgaben einer Exekutive: Nämlich exekutieren, d.h., ausführen, handeln, machen. Statt dessen kommen salbungsvolle Sätze mit inhaltsleeren Floskeln (2), wobei obendrein unklar ist, ob sie beispielsweise über “Diesel- Fahrverbote vermeiden” verhandelt oder auch nur gesprochen haben. Denn diese Absicht beten die Mitglieder der Bundesregierung seit Monaten herunter. Und die Arbeitslosigkeit wollte G. Schröder, legendärer OMM der Deutschen schon 1998 eliminieren. Was gab es zu diesen Dingen da noch zu besprechen? Offenkundig nichts, andernfalls könnten sie Handfestes mitteilen.

Fazit: Auf Kosten der Steuerzahler die Party genießen und keine Resultate vorzeigen, ist ein Verhalten, dass an Unverschämtheit grenzt. 

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(1) darunter alle Alleinerziehenden Frauen, die Hartz IV-Berechtigten und die Hunderttausend unserer Flüchtlinge. Haben etwa letztere nicht das Recht auf anständige Behandlung, sprich eine anständige Regierung?
(2) etwa “eine neue Dynamik für Deutschland”. Sind sie nicht doll?
 

12.04.18

Herzlichen Glückwunsch zum 70.

schnauzomobil-maxiDie Frage der Nachhaltigkeit des Wirkens ist unerbittlich zu stellen, bevor das Alter weiter voranschreitet. Distanzierung und Korrekturen sind unverzichtbar, soll weiterer Schaden von dieser Gesellschaft abgewendet werden:

  1. Europa schwer beschädigt, weil Eiferer zur Unzeit zu viel wollten
     
  2. Die Klimakatastrophe kommt früher, weil in der falschen Reihenfolge ausgestiegen wurde.
     
  3. Die “Krönung gesellschaftlicher Liberalisierung” ist im BT, ganz rechts vom jeweiligen Sitzungs-Manager aus gesehen real-satirisch zu betrachten.
     
  4. Der Frührentner von 2005 hat seine Pflichten noch lange nicht erfüllt
     
  5. Ein noch langes & gesundes Leben
    ist also nicht nur zu wünschen, sondern zwingend.

Gut wäre, die schnauzomobile Vergangenheit aus Verantwortung vor der Zukunft zu überwinden. Ob ein wenig Demut die frühere “wissenschaftlich” begründete Besserwisserei vollends ersetzt? 

11.04.18

Die Grundsteuer und die Kunst von Realpolitik

HB: “Karlsruhe kippt die Grundsteuer-Basis”, SZ: “Karlsruhe: Grundsteuer ist ungerecht”, KStA: “Richter kippen Grundsteuer” und FAZ: “Ungerecht” so wie in der Rolle des Schutzengels für die Herrschenden “Scholz verspricht Reform der Grundsteuer ohne Mehrbelastungen”. Alle Meldungen auf Seite 1 der erwähnten Medienprodukte. Überwiegend Fakten und im Rest bis 100% etwas Meinung.

Über die Aktivität der Herrschenden wird berichtet, dass sie nun schnell handeln wollen, um die üppigen Einnahmen für den (kommunalen) Staat zu sichern. Unruhe in der (dummen) Bevölkerung wollen die in Meseberg tagenden Damen & Herren vermeiden, also wird sich bereits jetzt um Betroffene gekümmert: Es dürfe “nicht zu Steuererhöhungen für die Grundeigentümer, für die Mieter” (FAZ, S.1) kommen, so Scholz wie notiert “am Rande” des Meseberg-Meetings. Des Weiteren wird berichtet, dass viel Arbeit ansteht, um das komplizierte Problem zu lösen; auch dürfe die Verwaltung nicht mit zu viel Arbeit überfordert werden.

Unbekannt ist, was für die Damen & Herren, die entscheiden werden, wichtiger ist:

  1. die Schonung der Immobilieneigentümer und -besitzer oder
  2. die Sicherung der Einnahmen für die Ausgaben, die die Herrschenden tätigen wollen

Die folgende Annahme ist sicher nicht gewagt: Die Sicherung der Einnahmen ist für die D&H unverzichtbar aber gleichzeitig soll die (dumme) Bevölkerung den Eindruck haben, sie werde geschont. Da ein zuverlässiger Vergleich alt-neu mangels Datenbasis nicht machbar ist, werden die Damen & Herren keine Probleme haben, mit Hilfe von Staatsfunk und gewogenen Medien den gewünschten Eindruck  zu schinden und gleichzeitig die Einnahmen mindestens zu sichern. Da Interkommunaler Streit wahrscheinlich ist, wird die Lage alt-neu noch undurchsichtiger. Maßlos dürfen die Herrschenden sicherlich nicht überziehen. Das gäbe Streit und Ausscheren von Einigen und Einiginnen aus der Phalanx des Staatskomplexes.

Steuererhöhung - unbemerkt - kommt also so sicher wie das legendäre Amen. So geht Realpolitik 2018.
 

10.04.18

Das schwere Los eines teutschen Innenminister

FAZ, S.8, meint, die Sog.Grünen hätten noch jedem Innenminister per “grüner” (?) Asylpolitik das Leben schwer gemacht. Selbst Schuld, die Herren. Sie müssen sich halt dazu durchringen gegen derartige Sozialisten, typische Anwender der Verelendungsstrategie, beherzt zurückzuholzen. Zugegeben: Das ist keine Strategie für Weicheier, Schlappschwänze oder großmäulige Retter des Abendlandes. Könner sind gefragt, denn liberaler Respekt der Meinungsfreiheit des je Anderen bleibt unverzichtbar.
 

10.04.18

Einmal mehr, typisch ...

Ob aus Langeweile, Besserwisserei, Allüren von Weltenrettern ... das Problem mit Facebook wabert. Sogar ziemlich kräftig. Viele haben halt ihre ABM.

Der herrschende Trend befremdet. Denn statt einen zielführenden Datenschutz für jeden Einzelnen vorzusehen, ziehen die Bekannten von immer vor, Facebook so mit Verboten einzudecken, dass das Unternehmen platt gemacht wird und sich dadurch das Problem erledigt, derweil die Herrschenden die (dumme) Bevölkerung per löchrigem Datenschutz unverändert besser (einfacher) kontrollieren. Der befreite, autonome Einzelne ist ein regelrechter Horror der Herrschenden. Die lassen lieber Facebook-Manager antanzen ... und werden von Beflissenen etwa im Staatsfunk damit belohnt, “in die Medien zu kommen”, was die dumme Bevölkerung ob vorgetäuschtem Tatendrang beruhigen soll, sich realiter die Szene munter in Richtung Totalitarismus “fortentwickelt”.

... Sozialisten

09.04.18

Entsetzlich

Nach dem Mehrfach-Mord vorgestern in Münster eilten Spitzenpolitiker an den Ort des Geschehens, um den Angehörigen der Toten und Verletzten ihre Anteilnahme kund zu tun. Es gab dort Kameras, Fotoapparate und Mikrophone. Alle Medien brachten seit dem Filme, Fotos des Ergriffenheits-Tourismus deutscher Spitzenpolitiker. Was die Angehörigen der Toten und Verletzten sich für die am Ort mit Blumen in den Händen abgebildete Obrigkeit, die solcherlei Taten ohnehin nicht unterbinden kann, kaufen können?

Gilt nun die Regel, dass die Popularität von Spitzenpolitikern proportional mit den Anzahl der Massenmorde steigt? Sie “kommen dann so viel öfter in die Medien”. Klar ist inzwischen auch, dass drei Tote nicht ausreichen, um eine Dienstreise von Kanzlerin oder Bundespräsident auszulösen. Zur Stunden fehlt außerdem die Ergriffenheits-Pm der Sog.Grünen Ferner ist davon auszugehen, dass ab ca. 1000 Ermordeten Mitmenschen, sich auch ausländische Spitzenpolitiker am Ergriffenheits-Tourismus beteiligen.

Es muss der Kommentar der FAZ, S.8 erwähnt werden: Beatrix von Storch (aFd) twitterte dem zu Folge in Anspielung an den Spätsommer 2015 “wir schaffen das”. Frau von Storch hat damit ohne Zweifel den perfidesten und perversesten Auftritt aller Politiker hingelegt. Ob sich die national gesinnte Mitbürgerin wenigstens ein wenig schämt?
 

09.04.18

Was ist ein erfolgreicher Sozialstaat?

Christian Lindner bei der BPK am 12.03: “Wenn jedes Jahr das Sozialbudget steigt, in jedem Jahr mehr umverteilt wird, ist das eben keine gute Bilanz des Sozialstaats. Denn ein erfolgreicher Sozialstaat, der müsste eigentlich in jedem Jahr mehr Menschen wieder zurück in Eigenverantwortung bringen und deshalb weniger Aufgaben und weniger Ausgaben haben. Genau diesen Paradigmenwechsel wünschen wir uns. Und der ist konstitutiv für einen besseren sozialen Zusammenhalt in unserem Land. Also Durchsetzung des Rechts und Aufstiegschancen sind die Säulen auf denen gesellschaftlicher Zusammenhalt steht.”
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08.04.18, 09:30

Wer unterstützt Puigdemont?

In Deutschland ist nicht verboten, andere Menschen zum Rechtsbruch dadurch anzustiften, dass mit ihnen im Dienst einer Zielsetzung (gemeinsam) agiert wird. Das hat das OLG Schleswig klargestellt. Alle besserwissenden Menschen dieser Republik schweigen zu solcher Konfiguration der Rechtsordnung. Ob sie es noch tun werden, werden, wenn die Kameraden von der aFd mit solchen Machenschaften anfangen? Jedenfalls wurde Puigdemont aus der Haft entlassen. So kommt weiterhin der Verdacht auf, es sei ein abgekartetes Spiel, dass Puigdemont sich in Deutschland der Verhaftung aussetzt, um einen Richterspruch zu erzwingen, der ihn vor Verurteilung in Spanien (nach dortigem Recht) wegen seiner Taten schützt

Puigdemont will nach Berlin umziehen. Wer besorgt  ihm eine Wohnung? Wie finanziert Puigdemont sein in Berlin im Vergleich zu Kleinkleckersdorf sicher teureres Leben? Welche Personen sind interessiert, dass Puigdemont opulent auf einer etablierten politischen Bühne agiert? Wird Puigdemont einen Integrationskurs besuchen? Oder wird er vielleicht nach Ungarn oder Italien oder Griechenland auswandern? Wo gibt es die angenehmere Unterstützerszene.

Wer die Idee der Abspaltung Katalonien von Spanien für einen Furz im Hirn hält und analog zu reichen Personen, die Betroffene über das Steuersystem finanzieren, will, dass auch das reiche Katalonien, seinen solidarischen Beitrag für betroffene Regionen in Spanien leistet, kann zu rechtsstaatlich ergangenen Urteilen nur schweigen. Nicht so die Bundesjustizministerin, die nicht fähig war, ebenfalls zu schweigen. Sie musste ihren Senf vom Stapel lassen, erinnerte damit fatal an die legendäre Senfsine, die seinerzeit trotz krawalliger Frisur Präsidentin des Bundes werden wollte.

Stoßseufzer: Sozialisten und die Rechtsordnung! Schon Meister Marx meinte, voll ergriffen von historischen, dialektischen und wohl anderem Materialismen (1), die Rechtsordnung sei der ideologische Überbau von Ausbeutern, daher zu vernichten.

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(1) Marx blies sich gewaltig mit seiner wissenschaftlichen Erkenntnis auf. Welcher Blödsinn, wenn man bedenkt, dass alle Prozesse, die Menschen wahrnehmen auf Material basieren.

07.04.18

Der Fall Zuckerberg ...

Im Kreise der Herrschenden ist verbreitete Scheinheiligkeit zum Thema ausgebrochen. Es gibt Mitmenschen, die stets wissen, was für Jeden & Jedin gut und schön, billig und bequem, sicher und gefahrlos ist, wie man - ohne Mühe - die Besitzstände wahrt, gar ausbaut. Hingegen Fehlanzeige im Fall Facebook ...

Die Fa. Facebook hat vom “fall out” der Kommunikation unter Milliarden Personen, d.h, den entstandenen Zeichenfolgen, profitiert. Dies geschah sozusagen klammheimlich, ohne den Usern bewusst zu sein. Immerhin ließe sich argumentieren, die Fa. Facebook habe das Eigentum von Milliarden Personen parasitär genutzt. “Man” zieht im Rahmen einer Geschäftsbeziehung keinen Profit, der mit dem Markt-Partner nicht auf Heller und Pfennig abgerechnet wird. So etwas gehört sich nicht. Das ist die eine Lehre. Hoffentlich für möglichst viele tüchtige Unternehmer..

Jeder Informatik-Absolvent musste von Anfang an das Geschäftsmodell von Marc Zuckerberg durchschauen. Könnte sein, dass die in Deutschland bundesregierenden Koryphäen gar nicht wussten, dass es die Profession der Informatiker gibt? Diese Leute haben nun kräftig “Digitalisierung” in das Horn gestoßen und wollen entsprechend in das für sie neue Land aufbrechen. Das kann mangels Qualifikation nur in einer Höllen-Katastrophe enden. Lehren:

  • aFd oder SED/Sog.Grüne wählen, geht so wie so daneben
  • Alle Anderen, die mit Sprüchen - etwa “Digitalisierung” - jonglieren und nicht einmal daran denken, sich der Mühe zu unterziehen, die Wähler sachlich zu informieren, sollten formvollendet und kräftig geeffenbergert werden.

... hinterlässt Lehren

06.04.18

Schäbig? Nein, normal

In FAZ, 04.04, S.1, wird notiert es sei schäbig, mit den Anstieg der Zahl Kinder, deren Eltern von Hartz IV abhängig seien zu hausieren, hierbei aber zu unterschlagen, dass der Effekt darauf beruht, dass in den letzten Jahren massive Flucht in das inländische Sozialsystem stattfand . Man sitzt wohl hinter dem Mond. Die Aufregung ist nicht nachvollziehbar. Denn solcherlei Verhalten, mangelhafter politischer Moral ist längst Standard, also völlig normal. Ist etwa das Verhalten “SCheitern” die FDP kübelte?
 

06.04.18

Maßlos

Immerhin 60 “Diplomaten” wurden aus einer realen Botschaft ausgewiesen. Da ist nachvollziehbar, dass eine solche Behörde schon zur Selbstverwaltung einen Chef benötigt. Ob da der Herr Botschafter noch Zeit für das Diplomatieren hat? Nicht minder maßlos der Verteidigungsetat der USA: 600.000.000.000 € p.a.
 

05.04.18

Die Schuld-Falle

Mit geschwollenen Kämmen laufen Einige und Einiginnen herum, die Empörung ist gar nicht mehr zu fassen. Über? Über Fäißbukk, wegen ... Sie, liebe Leser, wissen schon. Erneut macht sich in dieser Gesellschaft der Problembär bemerkbar. Denn hätten die Hohen Damen & Herren Datenschutz nicht nur großspurig, großkotzig versprochen, sondern realiter gewährt, wär nicht passiert, was nun passiert ist.

Ende der Durchsage.
 

04.04.18

Die Wissenschaft und das blinde Auge

Bekanntlich “sagte” Marx, sein Sozialismus sei wissenschaftlich. Totalitarismus, Besserwisserei, Verelendungsstrategie, Humorlosigkeit, die Allüren durchzusetzen und systematisch (dosierter) Rechtsbruch sind die Konsequenzen realen Sozialismus prä oder post Machtergreifung. Was Sozialisten dürfen, dürfen Andere noch lange nicht.

Gibt es wirtschaftliches Fehlverhalten etwa von Unternehmern, geht die Phalanx der Sozialisten in parasitärer Profit-Absicht in den Empörungsmodus. Dagegen ist nichts einzuwenden, denn auch die Damen & Herren Unternehmer haben sich an die Regeln zu halten. Dazu gehört auch der Verzicht auf Monopolbildung. Ggf. hat der Staatskomplex die Aufgabe solches zu geißeln und wenn alles nicht hilft, Monopole zu entflechten.

Es streikt in Frankreich derzeit die sozialistisch geführte Gewerkschaft der Eisenbahner.
KStA, S.2: “Der Mann, der Macron in die Schranken weist”. Es sei dahin gestellt, ob die KStA- Redaktion genau das will. Jedenfalls hat die Eisenbahnergewerkschaft einen Streikplan bis Juni 2018 mit diesen Forderungen:

  • Keine Abschaffung der Privilegien wie frühe Pensionierung, Arbeitsplatzgarantie, und Sonderurlaub. KStA informiert nicht, ob diese Privilegien - etwa wegen erschwertem Dienst - gerechtfertigt sind. 
  • Die Eisenbahnergewerkschaft will außerdem verhindern, dass der Personenverkehr ab 2020 für den Wettbewerb geöffnet wird. Darüber berichtet die KStA-Redaktion allerdings nicht.

Die KStA-Redaktion berichtet, dass 77% der Lokführer sich am Streik beteiligen nicht aber wieviel Tausend Bürger das vom 60 Mio-Volk der Franzosen ausmacht. Die französischen Eisenbahner wollen nicht nur ihre Privilegien im Vergleich zu Millionen anderer Bürger, sondern auch das Monopol der SNCF aufrecht halten. Kein Kommentar auch dazu der KStA- Redaktion.

Die Meldung des KStA ist materiell ein Fake. Fakes sind in Deutschland erlaubt, weil Pressefreiheit unverzichtbar, eben wichtiger ist. Also “darf” die KStA-Redaktion für Sozialisten Partei ergreifen. Aber “überparteilich”, wie die KStA sich selbst ernannt bezeichnet, handeln die Damen & Herren nicht. Wie will die KStA-Redaktion die Forderung nach besserer politischer Moral begründen, wenn sie sich selber daran nicht hält? Siehe erster Absatz dieses Kommentars. Das System à la Orwell, “Farm der Tiere”, droht noch immer.
 

03.04.18

Kubicki erzählt die “schaurige Geschichte”

Es geht hierbei den Rücken kalt hinauf und noch kälter wieder Richtung Gesäß. Geschehen im postnazistischen Deutschland der Jahre nach der Wende von 1990. O-Ton: “Menschen, die öffentlich mit dem höchsten moralischen Anspruch an Andere herantreten, den geringsten an sich selbst haben” und später “Moral ist das Gegeneil von Politik”. YouTube-Film anschauen und sich das eigene Bild über Kubicki machen.

Wissen wir Liberalen eigentlich, was wir an Wolfgang Kubicki haben?
 

02.04.18

Christian Lindner im Netz präsent

Am 02.12.17 gab Christian Lindner der FAZ ein Interview zur damals anstehenden Aufstellung einer Bundesregierung. Das wunderbar deutliche Interview mit einleuchtenden Aussagen zum Ende der Jamaika-Sondierungen und einer möglichen GroKo oder Minderheitsregierung kursiert intensiv im Netz. Link zum YouTube-Film mit Christian Lindner.

Nachsatz: Zwar sind die Kompetenz-Defizite der Regierungschefin inzwischen notorisch. Aber unterbelichtet ist man im Kanzlerinnen-Amt mitnichten. Also hat Dr. Merkel mit Absicht scheitern lassen - prösterchen, modernisiert weiter ...
 

02.04.18

 

Spieglein: Wer ist die größte intellektuelle Katastrophe im ganzen Land?

  • Dr. Angela Merkel (CDU/CSU, Regierungserklärung vom 21.03):
     
    • Digitalisierung:
       
      • Angesichts weltumspannender digitaler Vernetzung sei falsch und naiv gewesen, zu hoffen die Folgen des IS, würden “uns” uns nicht betreffen, denn “es war eigentlich immer klar, dass Außenpolitik und Innenpolitik nicht zu trennen sind”.
      • U.a. macht Digitalisierung die Fragen des “Zusammenhalts unserer Gesellschaft”, zur “Zukunft der eigenen Heimat” und dem “was unser Land in der Vergangenheit geprägt hat” immer drängender.
      • Im Rahmen eines Digitalpaktes wird sich die Bundesregierung um “die Lerninhalte kümmern”
      • “Die Rahmenbedingungen des Wirtschaftens werden u.a. durch “durch die rasante Digitalisierung aller Lebensbereiche” rasant und disruptiv verändert.
      • Wir müssen den Treiber des Wandels unserer Arbeits-  und Wirtschaftswelt gestalten, und das ist der digitale Fortschritt.
      • “Daten werden zum Rohstoff des 21. Jahrhunderts, insbesondere Daten über das Verhalten und die Wünsche der Kunden. Hersteller, ihre Maschinen und ihre Produkte werden digital, und zwar global, vernetzt. Menschen und Maschinen ...  arbeiten zusammen.”
      • “Natürlich ist die Infrastruktur, das heißt der Ausbau von Breitband, eine wesentliche Grundvoraussetzung für den Erfolg der Digitalisierung.”
      • Wir brauchen eine digitale Verwaltung beim Umgang der Bürger mit ihrem Staat auf allen Ebenen. Dem dient die Schaffung eines Bürgerportals mit jeweils einem Zugang für jeden Bürger zu allen öffentlichen Stellen.
      • Wir brauchen ein einheitliches Vorgehen der Bundesregierung, um die IT-Systeme des Bundes zu bündeln.
      • “Alle Ministerien werden ihre digitalen Kompetenzen verstärken”
      • Um die gesamte Breite der durch die Digitalisierung entstehenden neuen gesellschaftlichen Entwicklungen zu erfassen und zu durchdringen, werde ich einen Digitalrat mit Vertretern und Sachverständigen aller Bereiche gründen, der mich und die gan  ze Bundesregierung beraten wird, denn neue Erkenntnisse müssen wegen des rasanten Wandels natürlich möglichst schnell in politisches Handeln umgesetzt werden.
      • Digitalisierung und Abschottung sind zwei Pole, die sich nach unserem Verständnis besonders schlecht vertragen. Deshalb ist das 21. Jahrhundert eigentlich das Jahrhundert der multilateralen Lösungen und der multilateralen Institutionen. Das gilt ganz besonders für den Handel. 
      • Auch wenn die Europäische Union als Ganzes endlich wieder Wirtschaftswachstum hat, sitzen viele der Lokomotiven der digitalen Weltwirtschaft nicht in Europa, sondern in den USA oder in Asien.
         
    • Kraut und Rüben. Es geht dabei um nichts als den Einsatz von EDV wofür das auf Computern gestützt Netz, die Infrastruktur, auszubauen ist. Die Umstellung läuft - noch immer beschleunigt - seit vielen Jahrzehnten. Schön, dass ein Teil der Herrschaften aufwacht. Bleibt zu hoffen, dass sich die bundesregierenden Menschen dieser Gesellschaft an der “Bündelung” der IT-Systeme des Bundes nicht verschlucken.
       
    • künstliche Intelligenz (darf in modernen Referaten nicht fehlen).
       
      • “Wir brauchen neue Schwerpunkte der Innovation. Ich nenne hier die künstliche Intelligenz –  auch in deutsch-französischer Kooperation.”
      • “Maschinen können mithilfe der künstlichen Intelligenz zu lernenden Systemen werden. Alle diese Entwicklungen vollziehen sich in einem atemberaubenden Tempo. Die Geschwindigkeit des Handelns – man kann auch sagen: das Tempo des Handelns – wird zum entscheidenden Faktor unserer Zukunftsfähigkeit.”
         
    • Weiß Dr. Merkel wie ein menschlichen Gehirn funktioniert? Weiß sie wie/wo die Daten im Gehirn gespeichert und abgerufen werden? Weiß Dr. Merkel folglich wovon sie spricht? Und sollte sie der Ansicht sein, es sei doch klar, was gemeint ist, dann möge die Fr. Dr. Kollegin doch genau das sagen, was sie meint. Jegliches Missverständnis würde - pro Demokratie - zielführend minimiert.
       
  • Jürgen Kaube (FAZ-Herausgeber)
     
  • Dorothee Bär CDU/CSU)
     
    • Digitalisierung.
       
      • Die Staatsministerin für Digitales will Schüler von schweren Ranzen befreien: Tablet, Schulbrot und Sportsachen seien ausreichend.
      • Faust könne man auch digital lesen.
      • „Wir waren nicht ehrgeizig genug. Aber das ändert sich jetzt." Denn? Jetzt komme ich.
      • Unter “digitalen Unternehmern” wird Bär ganz bestimmte tüchtige, auch qualifizierte Leute finden, die das Vorhaben “zu schwerer Ranzen” begeistert mit Priorität “1” einstufen ...
         
    • Facebook
       
      • Wegen dem Skandal soll Zuckerberg das Geschäftsmodell ändern
      • „Wir werden uns nicht mit schönen Worten und einer Entschuldigung abspeisen lassen“. Wer wohl ist dieser “wir”? Hm. Denn: 50 Mio US-Benutzer seien Betroffene davon, dass Cambridge-Analytica, die Facebook-Profile für die Kandidatur des D. Trump genutzt habe ... und weil die Demokraten entsprechende geschlafen haben?
      • Facebook ist in der Tat “Geschmacksache”. Sind “die Politiker” so aufgeregt, weil per Facebook, die (dumme) Bevölkerung der politischen Kontrolle entgleitet?
         
    • Es entsteht der Eindruck, dass Bär von soliden Kenntnissen und entsprechender Berufserfahrung nicht besonders belastet wird ...
       
    • Jetzt komme ICH, das schlechteste (politische) Geschäftsmodell. Auch in diesem Fall ist - wie hier - gnadenloser Pupolismus die quasi unvermeidliche Folge.

 

Über den Tellerrand des Jahres 2018

Uneingeschränkt  “ja” zu jeglichem EDV-Einsatz - in allen Lebensbereichen, Respekt von Datenschutz vorausgesetzt. Auch dann, wenn Sozialisten gegen die “Ökonomisierung” aller Lebensbereiche polemisierten.

Der Prozess der Durchdringung läuft bottom-up. Top-down, allenfalls schemenhaft.

Es kommt darauf an, dass zunächst die Schnittstelle Zivilgesellschaft-Staatskomplex EDV-gestützt installiert wird. Die Personen der Arbeitsebene werden in eigenem Interesse für die Qualität (Richtigkeit) der ihnen anvertrauten (“ihrer”) Daten sorgen.

Erst danach folgt Schritt für Schritt die Integration, so dass letztlich die oberste politische Führungsebene sich über Status und Prozesse (umfassend) “informieren” kann. EDV-Einsatz (primitive Ausdruckweise “Digitalisierung”) primär zwecks Informiertheit der oberen Führungsebenen einzuführen oder zu erweitern ist ein grober Fehler. Das Gleiche gilt für wohlklingende Gesamtkonzepte auf Power-Point-Folien dargestellt; ebenso ist die “Bündelung der IT-Systeme des Bundes” ein absolut nachrangiges Anliegen (1). Sicherlich der (dummen) Bevölkerung gut zu verkaufen, scheitert dies spätestens beim Versuch der Entwicklung und Einführung. Denn noch so schlaue Software/Hardware ist nutzlos, wenn keine Daten verfügbar sind, diese also erst erhoben und erfasst werden müssen. 

Die Probleme von Sicherheit gegen unberechtigten Zugriff und des Betriebs (Ausfall von Hardware, deadlocks, andere Software-Probleme) sind im Falle von (integrierten)  Supersystemen zunehmend schwer zu beherrschen.

Heinrich Heine wäre bestimmt glücklich, nicht auch das alles noch erleben zu müssen.

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(1) So wäre ein Projekt mit dem Ziel die landwirtschaftliche Nutzung aller Flächen zu “verwalten”, damit die sich Verteidigungsministerin auf Knopfdruck informieren kann, ob sie eine bestimmte Route für Übungsflüge genehmigen kann beim derzeitigen Stand prioritär voranzutreiben ziemlich unsinnig.
 

01.04.18

Staatsfunk “funktioniert”

Am 25.03 “besuchte” vdL (CDU/CSU) die Stadt Masar-i-Scharif in Afghanistan. Was genau vdL dort tat wurde nicht klar; jedenfalls nicht, um zu beurteilen, ob die Dienstreise überflüssig oder sinnvoll, bzw. zweckmäßig war. In Masar-i-Scharif erklärte vdL jedenfalls der Finanzplan sei ein Fundament, reiche aber nicht aus, um die Trendwenden (der Bundeswehr) nachhaltig fortzusetzen. Diese Erklärung rechtfertigt die Dienstreise jedenfalls nicht, denn solches ist nicht per Megaphon, sondern zuständigkeitshalber der Hausherrin im Kanzlerinnenamt zu verklickern, falls die implizite Forderung ernst gemeint ist.

Der DLF, ör, also typischer Staatsfunk machte, beflissen, das beste aus der unansehlichen Lage und brachte am 25.03 um 20:00 folgende Zeichenfolge als Nachricht:

    “Der Finanzplan sei ein gutes Fundament, reiche aber nicht aus, um die Trendwenden nachhaltig fortzusetzen, sagte die CDU-Politikerin bei ihrem Besuch im deutschen Feldlager Masar-i-Scharif in Afghanistan. Als Beispiel nannte die Ministerin die Modernisierung der Truppe. Mit Blick auf den Einsatz in Afghanistan geht von der Leyen davon aus, dass die Mission langfristig fortgesetzt wird. Das Land sei noch nicht in der Lage, allein die Sicherheitsverantwortung zu übernehmen. Für die afghanischen Streitkräfte sei es schwer, dem Druck der Taliban standzuhalten.”

Es gehört also offenkundig zur “informationellen Grundversorgung” der (dummen) Bevölkerung zu wissen, was vdL über die Fähigkeit der afghanischen Regierung zur Übernahme ihrer (eigenen?) Sicherheitsverantwortung meint. Vor allem soll die Bevölkerung angehalten werden zu glauben, dass vdL diese Erkenntnisse durch intensive investigative Tätigkeit vor Ort gewonnen hat, obwohl es wenig wahrscheinlich ist, solch gravierende Kenntnisse “an die Front” im Rahmen einer Stippvisite zu gewinnen. Vermutlich hat einer ihrer zahlreichen Mitarbeiter in der Behörde die Aussage zur Sicherheitsverantwortung auf einen Zettel notiert, damit vdL vor Ort ihre medialen Bedürfnisse auf diese Art & Weise befriedigen könne.

Der Ablauf zur vermutlich skandalösen Geldvernichtung könnte folgender gewesen sein: vdL hatte Ende März 2018 nichts besseres zu tun und wollte furchtbar gerne mal wieder in die Medien kommen. An die Mitarbeiter notieren sie mir ... so dann  “Herr General das Fluggerät”, ...  neuer Lippenstift, Zahnbürste ... auf geht’s ... in Masar-i- die vorgeschobene Pflichtübung ‘schön’achnoch, Jungns” ... und “wo sind hier die Kameras und die Mikrophone ... “ Das war’s. Den Rest erledigt der Staatsfunk (gefälligst).

Beim Staatsfunk muss deshalb nicht angerufen werden, wie die Sendeleitung jüngt bestritt. Es werden nämlich vor der Einstellung die “richtigen Leute” ausgesucht. von denen fallen später einige ab. Macht nix, denn das wird der dummen Bevölkerung, die den Herrschenden die Propaganda auch noch finanzieren muss, als Meinungsvielfalt verkauft.

Am 25.03, 20:00 wurde vom DLF-Staatsfunk neben 2 weiteren Meldungen noch gebracht: Maas war in Israel, dort hat er zum Kampf gegen Antisemitismus “aufgerufen”; statt es einfach zu tun, versprach Altmaier den schnellen Ausbau der Stromnetze. Versprechungen und die informationelle Grundversorgung ... Wie notiert: Kein Anruf aus Berlin, sie wissen selber, was sie zu tun haben. Zu allem Überfluss treibt der DLF Aufwand dafür, die Nachrichten nachträglich tagesweise in “übersichtlichen” Dateien zusammenzufassen ... dann merkt “man” nicht wie oft - auch zur halben Stunde - die gleichen Nachrichten wiederholt werden, was u.a. zum Zweck der Herrschenden-Propaganda sehr förderlich ist.

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