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Oktober 2018

31.10.18 innehalten in erfrischend schnelllebiger Zeit

Worte des Monats

Im ereignisreichen Monat gab es entsprechend viel Worte, die noch lange nachhallten werden.

01.10, Christian Linndner (CL), Passauer Neue Presse (PNP), Frage: Die FDP steht für die bürgerlich-liberalen Menschen in der Gesellschaft. Nun greift die extreme Linke das Bürgerliche an, die extreme Rechte, wie die AfD, das Liberale. Hat die FDP noch Zukunft?
Antwort: "Im Gegenteil. Jetzt wird umso deutlicher, dass es eine liberale Kraft geben muss, die einerseits Toleranz, Liberalität und Weltoffenheit unserer Gesellschaft verteidigt, und andererseits über Regeln und Steuerung der Einwanderung wieder Vertrauen in den Staat herstellt, die einerseits die Kräfte der Selbstverantwortung entfesseln will, die andererseits aber auch für die notwendigen Chancen des Einzelnen etwa durch Bildung sorgt. Diese Position der vernünftigen Mitte – für den Klimaschutz sein, aber die unverhältnismäßigen Dieselfahrverbote ablehnen, für Bürger Bürgerrechte sein, aber den übertriebenen Bürokratismus der Datenschutzgrundverordnung in Zweifel ziehen – ist doch genau das, was Millionen Menschen in diesem Land eigentlich wollen. Dann sollen sie es doch gerne wählen."

02.10, Albert Duin, FAZ, S.4:  „Manchmal muss man einfach Eier haben."

05.10, Nicola Beer (NB), DLF: "Uns geht es zum Beispiel nicht darum, dass wir ein zentrales Bundesschulministerium haben, um Gottes willen, das wäre genau die falsche Entwicklung. Sondern uns geht es darum, noch weiter zu dezentralisieren. Wir wollen die eigenverantwortliche Schule, die eigenverantwortlich entscheidet über Budget, über Organisation und Personal. Und das passt dann auch wieder zu der Diskussion, die wir eben hatten, nämlich Kinder wirklich individuell zu fördern, die besten Startmöglichkeiten dann später in das Leben nach der Schulausbildung zu geben. Und das funktioniert eben nur, wenn ich vor Ort gucke. Was wird vor Ort gebraucht? Welchen Einsatz brauche ich? Welches Personal passt dazu?"

CL, Focus, 06.10: "Wir haben starke Nerven. "

Wolfgang Kubicki (WK), 08.10, PNP: "Dass der CDU egal war, was im Koalitionsvertrag steht, ist ja kein Geheimnis."

08.10, CL, Joachim Stamp (JS), FAZ,  S.6: "Wir haben die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin oft und hart kritisiert. Nicht wegen des humanitären Ansatzes, sondern wegen fehlender Systematik, fehlender Koordination in Europa und einer Kommunikation, die international als Generaleinladung nach Deutschland missinterpretiert wurde. "

11.10, HB, morning briefing : Fundstelle in einem Essay des Schweizer Verlegers Michael Ringier über narzisstische Technokraten aus Silicon Valley vom Schlage eines Elon Musk oder Travis Kalanick von Uber: „Geld und Macht verändern nicht den Charakter – sie bringen ihn zum Vorschein.“

10.10, CL, HB, S.10: "Wir haben in Deutschland zwei Billionen Euro Kapital unter Verwaltung, in Lebensversicherungen oder der Rentenkasse. Dieses Geld wird derzeit überwiegend für Staatsanleihen und Investitionen in Immobilien genutzt. Wenn wir diese vom Staat diktierte Anlagepolitik lockern und über Fonds Investitionen in Unternehmensbeteiligungen ermöglichen, dann steigt nicht nur die Rendite, sondern wir können uns auch selbst stärker in Deutschland an unserer eigenen Wirtschaft beteiligen. "

12.10, Martin Hagen, Die Welt, "Wir müssen Ordnung in das Flüchtlingschaos bringen, aber ohne Ängste zu schüren"

15.10., Nicola Beer, Euraktiv: "Die Kommission verliert sich zu oft in der Regulierung von Kleinigkeiten, während wir in den großen Fragen wie der Migration, der Entwicklungspolitik, der Sicherung der Außengrenzen, der inneren Sicherheit oder der Digitalisierung nicht vorankommen. Die Bürger spüren diese Stagnation. Gleichzeitig merken sie, wie einige nicht gut durch dachte EU-Vorschriften ihrem Alltag bestimmen."

19.10, CL, PNP: "Auf Bundesebene machen Jamaika-Gespräche Sinn, wenn nach der Ära Merkel neues Denken möglich ist"

25.10, CL, Gießener Allgemeine: "Die FDP ist eine ganz besondere Partei, wir haben ein tendenziell angelsächsisches Bild vom Menschen und der Gesellschaft. Das heißt, wir trauen dem einzelnen Menschen sehr viel zu. Wir wollen ihn stark machen durch Bildung. Und wir wünschen uns einen Staat, der Partner und Schiedsrichter ist. In Deutschland ist oft genug der Staat der Sehnsuchtsort für alles. Der auch genutzt wird. Von den Grünen als Erzieher. Von den Schwarzen als Aufpasser und Kontrolleur. Und von den Roten als Nanny. Das finden in Deutschland viele mehrheitlich gut. Die, die es nicht so toll finden, für die machen wir ein Angebot. Und wenn das bereits jeder Zehnte ist, ist das gar keine schlechte Nachricht für uns."

25.10, René Rock, Frankfurter Neue Presse: "ich würden den Schulen wieder ihre Selbstständigkeit zurückgegeben. Mit dem Durchregieren des Kultusministeriums bis in die Klassenzimmer muss Schluss ein"

25.10, WK, Flensburger Tageblatt: "Unser Anspruch muss es sein, möglichst stark zu werden – stärker als die SPD zu werden, ist nicht die erste Frage ... vernünftige Politik zu machen, wenn ich da nur an die Versäumnisse in der Bildungspolitik denke. Abgesehen davon kann ich der SPD nur alles Gute wünschen. Deutschland ist mit einer starken Sozialdemokratie immer gut gefahren, allerdings scheint es ihr zurzeit an starken Persönlichkeiten zu mangeln."

26.10, CL, SPIEGEL: "Wir sollten die Legislaturperiode von vier auf fünf Jahre verlängern und die Amtszeit eines Kanzlers auf zwei Legislaturen beschränken. Dann kommt es gar nicht erst zu solch einer politischen Lähmung, wie wir sie jetzt mit Angela Merkel erleben."

29.10, Dr. Angela Merkel: "Ich kandidiere nicht ... "

31.10, CL, Tagesspiegel, fragt ob die FDP auch mit AKK in gutem Kontakt stehe: "Natürlich. Das Scheitern von Jamaika an der Saar ist von ihr zwar im Stil nicht gerade sensibel parallel zu unserem Dreikönigstreffen vollzogen worden. Aber das muss man sportlich nehmen, zumal die saarländische FDP nicht in Top-Form war."
 

 

31.10.18

Sollen die Sog.Grünen ernsthafte Partner sein?

Gerne. Sie müssten Verantwortung zu ihrer Geschichte übernehmen. Immerhin ist diese noch heute belastet durch

  • Ihre politische Abstammung von den Leuten des Jahres 1968
  • Ihre chaotische, irrationale, nicht ausreichend fundierte und widersprüchliche “Umweltpolitik”. Als ihre Grundlage ist zu erkennen, dass sie Weltuntergangs-Szenarien beschreiben; die Menschheit soll durch Angst erzogen werden.
  • Sie haben sich früher an Gewalt-Demonstrationen beteiligt und distanzieren sich noch heute nicht klar von Personen, die rechtswidrig agieren.

Klar muss sein, dass in Deutschland sogar Marxismus erlaubt ist und bleibt, denn kein Denken kann und darf verboten sein. Wer “A” denkt, handelt um “A” zu verwirklichen. Alles Andere wäre schizophren. Die Leute von 1968 waren Vertreter des Marxismus, eine Lehre die formuliert, warum und wie Sozialismus gemäß den Vorgaben des “wissenschaftlichen Sozialismus” etabliert werden “muss”. Harte Intoleranz, politische Gewalt werden wie zahllose aktuelle Beispiele weltweit agierender Sozialisten zeigen, als Wille des Volkes gerechtfertigt. Sobald Sozialisten aus Marketing-Gründen Demokratie respektieren, verfolgen sie mehr oder weniger konsequent die längst erprobte Verelendungsstrategie, die das Ziel hat, “das System” durch erzeugen von Widersprüchen zu destabilisieren, wodurch die sozialistische Machtergreifung möglich werde.

Mit dem Vorstehenden Konfrontiert, werden die Sog.Grünen mit “Hirngespinste” reagieren. Sie könnten statt dessen begründen, warum sie “nicht marxistisch ticken”, unmissverständlich Rechtsbruch ausnahmslos ablehnen und dafür Sorge tragen, dass in ihren Demonstrationen, bei denen sie etwa für die sofortige Einstellung der Braunkohle-Förderung eintreten, keine Extremisten auftreten. In Hamburg könnten sie dazu beitragen, dass die Usurpation von öffentlichem Eigentum durch die sog. Rote Flora beendet wird. Ausreden etwa der Ohnmacht, der Opportunität oder Verniedlichung von Rechtsbruch sind unzulässig. Leute, die wissen, wie die Menschheit durch Auslauf der Nutzung der Kernenergie gerettet wird, müssen auch in der Lage sein, ein paar Tausend Chaoten das Handwerk zu legen; andernfalls wäre ihr gesamtes Programm Makulatur. Problem: Sie tun das Vorstehende nicht. Habeck beispielsweise meinte, eine Koalition mit der FDP sei schwierig, unwahrscheinlich. Dem ist in der Tat auch umgelehrt zuzustimmen, solange die Sog. Grünen nicht bereit sind, sich glaubwürdig und nachhaltig etwa von Marxismus zu distanzieren. Alle Sog.Grünen sind freie Menschen, es ist ihre Wahl.

Angesichts von 7,6 G Menschen ist die Pflege die Biosphäre auf einige Jahrzehnte ein wichtiges Thema der nationalen und internationalen Politik. Einbußen des herkömmlich verstandenen Wohlstandes, gesellschaftliche Kosten und entsprechende Hilfe für “arme” Ländef belasten fühlbar. Dies ist Anlaß, jegliches Eiern, Chaotisieren, jeden Populismus hierzu zu beenden, statt dessen den Konsens der Fachwelt bei streng sachbezogene Arbeit zu finden. Die Pflege der Biosphäre darf nicht zum “BER”, zum Simsalabin od. Holterdiepolter verkommen; auf Besserwisserei ist glaubhaft zu verzichten. Angesichts ihres intensiv betexteten Kerbholzes haben die Sog.Grünen viel Anlass, einige Jahre inne zu halten und sich zu beteiligen damit unter Gesichtspunkten wie Bedeutung, Kosten/Nutzen, Dinglichkeit, usw. ein nachhaltiger Plan, der folglich auch Prioritäten definiert, im Fach-Konsens zu erarbeitet wird.

Nach derzeitiger Lage haben die Sog.Grünen ihre spezifische Gretchen-Frage zu beantworten. Sie sollten wollen, ernst genommen zu werden. Schaumama? Ja.
 

30.10.18

Schadpolitik?

Schadsoftware belastet bekanntlich EDV-Anlagen. Gibt es auch Schadpolitik? Die Gläubigen der KI haben also Anlass, in sich zu geben.

Es gibt einen feinen Unterschied: Schadsoftware wird, so erkannt, gewaltsam beseitigt. Im Fall von Schadpolitik ist unter Beachtung der Menschenrechte, etwa ohne Folter, vorzugehen. Gleichwohl entschlossen und vor allem mit Kompetenz, viel Geduld und starken Nerven. Die Zeiten des Wirtschaftswunders sind vorbei. Heute sind zehrende Pflege der Umwelt und der Demokratie geboten.
 

30.10.18

Was ist schlimmer: Bolsonaro oder aFd?

“Au niveau du monde”, sicherlich Bolsonaro. Nur, Achtung mit dem berüchtigten Deutschen Wesen, die Sog. Grünen sind schlimm genug. Was wissen die Deutschen über die Verhältnisse in Brasilien? Welche Logik steht hinter den ungestraft häßlichen pauschalen  Aussagen etwa zu Frauen? Wie kommt Bolsonaro dazu die frühhere Militärdiktatur in Brasilien nicht dezidiert zu verurteilen? Tatsache, dass die Lula-Sozialisten nicht anders als die Kirchner- und andere Sozialisten die Verwüstungen in Lateinamerika verstärkt haben: Die Korruption. Sozialisten vertreten eben den wissenschaftlichen Sozialismus des K. Marx, der jede Hanldung das Kapital zu entmachten rechtfertigt. Ein Stück Verhaltensökonomie kommt hinzu: Zum Wohle des Volkes dürfen wir - gelinde ausgedrückt - Vieles, gar Alles. Die unmoralische Komponente der Korruption ex Staat verliert an Bedeutung. Viel ungünstiger wikrt der Absolutheitsanspruch der Sozialisten. Schon die Aussage Sozialismus, euphemistisch die Linke sei Fortschritt ist unangemessen, wirkt gar diskriminierend. Die von Sozialisten beklagte “Ökonomisierung aller Lebensverhältnisse” wirkt auf sie selber. Etwa das erpresste Schutzgeld der Kirchner-Funktionäre wurde nicht zur persönlichen Bereicherung eingesetzt, sondern dazu die “FResspakete” für Tausende teilnehmende Demonstranten zu finanzieren. Wo sind ex Deutschland die abgehobenen Aufsätze gewogener Sozialwissenschaftler, die solches Treiben verdammen?

Festzustellen bleibt, dass die politischen Verhältnisse etwa in Brasilien, Italien, Deutschland von Radikalismus zersetzt werden. Angesichts des Versagens aller weltweiten sozialistischen Regime nach 1945 verfallen Viele dem Rechtsradikalismus, der in Brasilien Mehrheiten produziert aber auch in Deutschland wählbar geworden ist. Leider, leider. MIt dem Urteil über die politischen Verhältnisse sollten Personen, die sich innenpolitisch orientieren also Vorsicht walten lassen. Über dies ist sicher wichtiger, die lokale, d.h., indigene Problemlage zu überwinden, statt andere zu belehren. Hierbei also ist den Sozialisten klar zu machen, dass sie wesentlich und vor allem aktiv für den Aufstieg der aFd als Teil der sozialistischen Verelendungsstrategie gesorgt haben.

“Au niveau d’ Allemagne” ist die aFd das gravierendere Problem. Es zu beheben, geht über die Einsicht, ggf. Bekehrung der Sozialisten in SPD, SED und Sog.Grünen, so wie den Sozialisten die beispielsweise in den Medien von “Aktivisten”, die notorischen Rechtsbruch begehen, berichten oder durch nicht verurteilen jeder Missetat letztlich ermuntern.

Fazit 1: aFd ist näher als Bolsonaro. aFd zu überwinden, löst auch das Problem der sozialistischen Infektion dieser Gesellschaft.

Fazit 2: Jeder demokratische Politiker muss sich gezwungen fühlen, die wesentlichen Züge von Marxismus gut zu kennen. Andernfalls ist das Verhalten der Sozialisten (1) nicht zu verstehen; zielführende Strategien die sozialistischen Infektion der Gesellschaft  einzudämmen können dann nicht entwickelt werden.

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(1) Die selbstverständlich wie jeder Andere das Recht auf Meinungsäußerung, nicht aber das Recht auf Rechtsbruch haben. Demokraten sind daran zu erkennnen, dass sie auch politisch motivierten Rechtsbruch Schritt auf Tritt verurteilen. Wie wär’s wenn sich SPD und die Sog. Grünen des Themas Rote Flora in HH alsbald annehmen?

30.10.18

Das wollen der Bürger in Hessen

  • Nein: Rot-Rot-Rot
  • Nein: Schwarz-Braun, Rot-Braun, “Grün”-Braun oder Gelb-Braun
  • Ja: Gelb-Schwarz-”Grün”, Gelb-Rot-”Grün” oder Schwarz-”Grün”

Preisfrage: Verzichtet Dr. Merkel auf die Kandidatur zur Vorsitzenden der CDU/CSU weil die Hessen-Wähler Schwarz-”Grün” akzeptieren oder hat die langjährige Kanzlerin nur den vordergründigen, nicht kausalen Vorwand gesucht, um sich allmählich zurückzuziehen?

Ist Opposition Mist? Durchaus. Aber Pflichten und Vorteile nicht aus dem Blick verlieren.
 .

30.10.18

Der seit 3 Jahren fällige Anfang vom Ende

Dr. Merkel hat sich also entschlossen, im Dezember doch nicht für den Vorsitz der CDU/CSU zu kandidieren.

Preisfrage:

Welches gemeinsame Merkmal kennzeichnet den “Anfang vom Ende” und die ominöse “Energiewende” der Grokos?

Simpel: Die falsch gewählte Reihenfolge. Richtig wäre gewesen: Erst Kohle, dann Atom. Im Fall Dr. Merkel: Der Vorsitz der CDU/CSU ist deren private Angelegenheit. Nicht so der Chefposten im Kanzlerinnen-Amt; 80.000.000 davon zunehmend und ungünstig Betroffene sind kein Pappenstiel.
 

30.10.18

Der verfrühte Jubel, über deutsche Wahrscheinlichkeiten

Die J-Koalition in Wiesbaden unter Einschluss der Sog.Grünen wurde mit Eifer kolportiert. Dies obwohl jedermann weiß, wie schwierig, gar schier unmöglich solche Zusammenarbeit bleibt, zumindest so lange wie die Sog. Grünen ihre sozialistische Intentionen geschickt camoufolieren verfolgen.
 

29.10.18

Hessen-Wahl: Alles rein, was Beine hat

Die verwirrte Republik produzierte ein disparates Konglomerat von Meinungen: Jeder theoretisch möglich Kommentar wurde gestern ab 18:00 geliefert. Dieser aber nicht:

Den Damen & Herren Wählern - pauschal dem Souverän -  waren die Sachthemen überwältigend egal. Die (angeblich) guten Arbeitsergebnisse der bisherigen Koalitionen in Wiesbaden ebenso wie die der GroKos in Berlin. Mehr noch: Die Stimmung gegen Einwanderer, gegen “unzumutbare Belastungen” (Verkehr: Flugzeuge, Bahn, Straßen), gegen technische Anlagen (AKW, Hochspannungsleitungen, Speicherseen, ... ), für ökologische Romantik (le Waldsterben) gibt es seit Jahrzehnten. Erst jetzt wurde kongruent abgestimmt. Motto: Nichts Neues im Westen und auch nicht im Osten (Nationalismus gegen 40 Jahre Verwüstungen aller Art durch ”Sozialisten”). Sogar der Anti-Liberalismus hat seine Spur - trotz Tüchtigkeit mit verhältnismäßig ordentlichem Ergebnis der FDP - gezeichnet.

 

*

Aus liberaler Sicht gibt es viel an der Arbeit der Regierungen in Berlin und Wiesbaden auszusetzen. Zwar haben sich die chronischen Phobien im Wahlergebnis niedergeschlagen, aber sowohl Entscheidungen wie Nicht-Entscheidungen in Wiesbaden und Berlin waren zumindest am 28. Oktober 2018 den Wählern überwiegend nicht weiter wichtig. Wichtig waren der realiter wenig relevante Fall Maaßen, der interne Zank von SPD und CDU/CSU und ähnliche Nicht-Ereignisse. Jeder Beteiligte hätte entsprechende Verluste kassiert.

Populismus wird verbreitet abgelehnt. Das trifft die aFd genauso wie SPD und CDU/CSU. Die Sog.Grünen haben ihren spezifischen Populismus hingegen genauso kaschieren können, wie sie ihren Willen zur sozialistischen Formierung der Gesellschaft camouflieren. Es wird die Zeit kommen, in der die gestern erneut gezeigte Zurückhaltung der FDP (“Kleiner Wahlsieg”, “Regierungsbeteiligung auf Einladung”) gewürdigt werden wird. KStA-O kommentierte, dass die Liberalen entgegen ihrem Verhalten im Herbst 2017 bereit seien, die Mehrheit in Wiesbaden herzustellen. Warnung: Sollte sich Schwarz-Sog.Grün erneut entscheiden, die FDP vor den Kopf zu stoßen, werden sie überlegen müssen, wie sie mit TSG ins Geschäft kommen können.

Warum “sagen” die Sog.Grünen, sie seien die am wenigsten populistische Partei? Weil das Gegenteil zutrifft. Der angeblich so populäre Herr Al-Wazir meinte gestern, sie seien aufgefordert, die verschiedenen Öko-Wenden fortzusetzen. Der Gute ist so verblendet, dass er nicht zugeben wollte, die Öko-Projekte seien ein BER der Sog.Grünen. Viel Bla-Bla, Vieles angefangen, nichts zu Ende geführt. Das Gleichgewicht zwischen Mensch und seiner Biosphäre steht in den Sternen; erst recht weltweit betrachtet. Den Gipfel dazu lieferte TSG, sinngemäß: “Die Versöhnung von Wirtschaft und Öko sei herzustellen”. Blödsinn. Es müssen die Sozialisten (SPD, SED und Sog.Grüne) lediglich sagen, wieviel mehr die Menschen arbeiten müssen, soll in der künftig ökologisierten Gesellschaft das derzeitige Wohlfühl- Niveau gehalten werden. Die einschlägige Fehlanzeige auch der besserwissenden Champions ist eine Gipfel populistischer Verkommenheit.

Schade, dass Einige und Einiginnen traurig sind. Schön, dass Einige und Einiginnen sich freuen. Problem: Wird dieses Gesellschaft auch künftig von derartigen Gefühlswallungen getragen,  gibt es Bruch und das Ganze landet an der Wand. Die Durchsagen könnten eingestellt werden und Strom ließe sich außerdem sparen.

Rational denkend muss Dr. Merkel wissen, dass ihr dritter Lebensabschnitt ansteht. Anders als Dr. Adenauer, Dr. Kohl und Dr. Biedenkopf, die sich für unentbehrlich hielten, ist Dr. Merkel Gefangene ihrer Fehler mit dem Resultat der Bewegungslosigkeit. Die Show mit Putin, Ergodan und Emanuel Macron hätte sie sich sparen sollen. Derzeit ist diese Nummer um Vieles zu groß die Gesellschaft, die Sozzen und Konsen wie gesehen auf den Leim geht.

Heinrich Heine wusste das bereits vor sieben Viertel-Jahrhunderten: “Denk ich an Deutschland in der Nacht ... “ Obendrein fehlen heute Personen, die nach Sonnenaufgang Eier haben, statt ihre “Besitzstände” zu pflegen oder oft genug erst anzustreben.
 

27.10.18

Weder Angst noch Lachen

In Deutschland geht es einmal mehr zu wie bei “Sofas unter dem Hempel”. Komplette Bibliotheken ließen sich darüber tippen: Etwa

  • die oberflächliche Art & Weise wie diese Woche sogar renommierte Medien, das Thema Bildungschancen von Kindern aus bilodungsfernen Familien abhakten (1)
  • das koalitioswidrige System Merkel,
  • etwa wie die Sog.Grünen mit dem Rechtsstaat Katz und Maus machen, weil schon Marx die Rechtsordnung als ideologischen Überbau des Kapitals delegitimierte plus dazwischen ein Stimmchen der SPD, das für Ruhe nach der Hessenwahl plädiert,
  • dem Hoppe-Hoppe aus M das Latein, da verbraucht, zu Ende geht,
  • etwa nach dem der dereinst süße Joschka und sogar der frühere Crashman aus BaWü schweigen und
  • bei den aFd’s die Muffen sausen ...

Deswegen hat - versimpelt zugespitzt - heute die morgige Wahl in Hessen Priorität, denn

jede Stimme aFd wird zur Stimme für Sozialisten umgemünzt

was im besten Fall nur den Einfluss von Sozialisten verstärkt, aber realiter

jede aFd-Stimme die Chance von Rot-rot-rot verbessert

Nachdem für die possierlichen Kröten in Niedersachsen das Asylrecht winkt, reiben sich die Promotoren des Flughafens Münster/Osnabrück die Hände. Bevor der Meeresspiegel steigt, lässt sich das Areal als Brücken-International-Flughafen an Stelle von Rhein/Main nutzen. Die 30 K Menschen für den Betrieb ließen sich locker aus dem Kreis Betroffener Kohle-Kumpel mobilisieren. In Hessen würde der Kerosin-Geruch sinken und die 30 K am Flughafen? Nun, es kalauerte heute erneut Radio Mitre aus Bs.As. “Sozialisten versprechen das Ende der Armut. Gemeint ist allerdings die Armut der neuen Herren-Menschen als Funktionäre des VES, volkseigener Staat”.

Wie seit 2013 weiter so in Hessen? Das Land sollte allmählich in die Puschen kommen:

Also FDP

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(1) Wer redet heute am Wochenende noch von dem dornigen Thema?
 

26.10.18

Drückeberger

Wie vermeiden die GroKos den politischen Skandal von NOx, den Management-Skandal zur Migration? Sie stoßen die Liberalen vor den Kopf oder fahren Wahlen an die Wand und verschwinden in der Opposition
 

26.10.18

Pressefreiheit jetzt und immer sakrosankt

Sogar so weit, dass Einzelne auf ihre Freiheit, ihre Freiheit der Meinungsbildung (1), der Redefreiheit zu Gunsten der Pressefreiheit zu verzichten haben. Dies geschieht schon dann, wenn die Medien ungewollt fehlerhafte Nachrichten oder Kommentare bringen. Allerdings ist zu konstatieren, dass die überwältigende Mehrheit der Journalisten ihre persönlichen politischen Suppen kochen. Ist also gegen die Pressefreiheit zu agieren? Nein. Aber dieser Missbrauch der Pressefreiheit müsste von vielen - ohne die Übertreibung angeblicher “Lügenpresse” - permanent angeprangert werden. Sollte die Ausrede kommen, die Presse sei so wenig perfekt wie die Gesellschaft, ist dies - eine nackte Unverschämtheit - noch stärker anzuprangern oder zu geißeln. Es darf auch der Arzt, Ingenieur, Kfz-Mechaniker oder Polizist sich auf solcherlei Ausrede nicht berufen.

Richtig bleibt, das Leben des Menschen bleibt trotz Marx, Hitler und Anderen voller Widrigkeiten. Früher etwa wurden Menschen von wilden Tieren genußvoll verspeist. Also ist die Welt immerhin etwas besser geworden. Pressefreiheit soll Rückfall vermeiden und möglichst und in stets kleinen Schritten Besserungen bringen. Wie alle Berufsgruppen tragen auch die Journalisten mehr Verantwortung als viele bequemerweise übernehmen wollen.

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(1) Die beeinträchtigt ist, wenn der Verbraucher Fakes oder nur fehlerhaft gedrechselte Argumente (2) zur Kenntnis zu nehmen gezwungen ist.
(2) Dagegen hilft, wenn Journalisten ihre kommentierende Wichtigtuerei reduzierten.
 

26.10.18

Leuchtfeuer, selbstverständlich. Bloß, wo steht es?

Angesichts eines aktuellen Vorganges, derer es allein im 3. Jahrtausend schier zahllose gibt, kommentiert Reinhard Müller, FAZ, S.1: "Menschenwürde als Alleskleber" verfehlt das Ziel, denn wer inflationär "Menschwürde in Stellung bringt", entwertet das Konzept. Weitergehend: "Wer meint, eine bestimmte Lösung sei aus Gründen der Menschenwürde geboten, der suggeriert, es gebe nur einen einzigen gangbaren Weg – und alle anderen Vorschläge wären ... unanständig, würdelos."

Müller setzte ein wichtiges Leuchtfeuer. Damit fangen aber die Schwierigkeiten an: Welche Ereignisse, welche Themen, Lösungen und vor allem welche Personen, besonders Amtsträger sind fähig oder geeignet, Menschenwürde gar inflationär zu kleiner Münze zu entwerten?

Also: Wo steht - zwecks Bezug - bei konkretem Anlass das Leuchtfeuer?
 

25+26.10.18

Der Fall Khashoggi, auch ein Fall Deutschland ... und mehr

Am 02.10 wurde J. Khashoggi zuletzt gesehen, schon an diesem Tag galt er vom “wie vom Erdboden verschwunden”. Alsbald wurde der Mord an dem saudischen Regimegegner Gewissheit. Dazu gab es Wahrnehmungen zu den abscheulichen Umständen seines Todes und dem Verbleib des Leichnams: Folter, mit schwerer Körperverstümmelung noch vor seinem Tod und Zerteilung des Leichnams, wodurch dieser unbemerkt aus dem saudischen Konsulat Istanbul, Ort des Mordes, entfernt wurde und bis heute als “nicht auffindbar” gilt. Jedes Wort erübrigt sich.

Nicht so aus Sicht vieler Menschen, die in der Türkei, in Deutschland, Europa und weltweit “etwas zu sagen haben”. Sie sind Inhaber des Rechtes auf Meinungs- und vor allem Redefreiheit. Und - konzediert - berufen, gar verpflichtet sich zum Mord an Khashoggi zu äußern. Immerhin stand sofort der Verdacht im Raum, die saudische Staatsspitze, Kollegen der hier und weltweit Herrschenden, habe den Mord veranlasst.

Wucht, Insistenz, Häufigkeit, inhaltliches Volumen und die Drohungen von Konsequenzen gegen die saudische Staatsspitze der Äußerungen in Deutschland verwirren.

Es entsteht der Eindruck, diese Menschen hätten das Bedürfnis ihren Landsleuten zu versichern, sie - persönlich - würden so einen Mord selbstverständlich niemals veranlassen. Als ob politische und mediale Kreise die Empörung zelebrieren würden ... in einem Land, dessen Staatsspitze vor bald 80 Jahren Millionen Menschen in technisch sorgsam geplanten, buchstäblich industriellem Maßstab ermorden ließ. Hat die politische und mediale Elite dies nötig? Vor allem nach dem Erdogan (Türkei) zwar großsprecherich, zuletzt vor Tagen, ankündigte, Details zu kennen und die bekannt zu geben, allerdings außer der Mutmaßung es habe sich einen Auftragsmord gehandelt, exakt nichts lieferte. War also Empörung über die unbekannten Umstände eines Mordes zu hören? Sprach aus den Äußerungen die Ohnmacht nicht konkret und wirkungsvoll (künfitg!) handeln zu können? Oder stehen Einige und Einiginnen unter Schock bzw. Erwartungsdruck angesichts der Wahl in Hessen, Sitz der EZB? Alles nur moralisches Imponiergehabe mit der angenehmen Folge, dass bekannte Unternehmer “sich gezwungen” sahen, anstehende Geschäftsreisen nach Saudi Arabien absagen zu müssen? Alle diese Fragen sind keine Unterstellungen, sie sind Erklärungsversuche für das erlebte Sprech-Verhalten von einem Teil der Elite Deutschlands im Jahr 2018. Über den Zeitraum betrachtet verwirrt daher, s.o., das widersprüchliche Verhalten der Personen, die eigentlich als Sprachrohr fungieren müssten.

Angesichts der von den großen Ländern maßgeblich geprägten Zustände in der EU - derzeit oft genug Müllkippe für unliebsame Entscheidungen (1) etwa in Berlin - kann nicht die Idee unterdrückt werden, den Staat auf der Deutschland-Ebene in die Wüste zu schicken und statt dessen 16 oder 10 Bundesländern die Vertretung der 80 Mio Deutschen “in Brüssel” zu übertragen. Trump oder Andere hätten keinen Ansatz etwa Deutschland unter Druck zu setzen und Paris hätte keinen Anlass, sich wegen der Saudi-Arabien-Politik der Zukunft über Berlin aufzuregen.

Der Fall sprengt die Grenze von Deutschland: Vergessen sind die großflächigen Schädigungen wie Rüstung, Kriege, Machtkämpfe und Rücksichtslosigkeit unter Herrschenden. Warum fielen die Reaktionen auf den Mordfall Khashoggi in Europas Hauptstädten so unterschiedlich aus? Der Mangel an alterozentriertem Denken führt zu oft zur Forderung, was der jeweils Andere (gefälligst) zu tun bzw. zu unterlassen hat.

Frieden fängt mit Frieden von jedermann mit sich selbst an.

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(1) politische Skandale wie NOx- Glühbirnen-, Power-Staubsauger-, Glyphosat-, Ölkännchen aus Ton und andere Verbote/Gebote ... damit die Welt am deutschen Wesen genese. Klar, “man” kann sich verstecken und wenn “es” die so angenehm hohe Wahrnehmungsschwelle doch überschreitet, kann man sich an einer aFd nach Lust, Laune ohne jeder Zurückhaltung austoben. Stimmt, Maßhalten war schon unter Ludwig Erhard ”ein Problem”, wobei  das “Davor” allerdings zum “Gipfel” gewuchert war.
 

23.10.18

Aha

“Zwei Drittel der Deutschen sind unzufrieden mit Merkels Dieselkurs” titelt FAZ-O, bereits um 08:04. Also macht Dr. Merkel jetzt in Dieselpolitik; sie schafft eben alles. Wahnsinn, wenn überlegt wird, was Dr. Merkel etwa bis 10.04 oder gar bis 16:04 noch alles fertig bringt.

Im gleichen WOW-Bericht legt die FAZ-O-Redaktion dar, dass die Menschen Angst vor der schlechten Luft in bestimmten deutschen Städten hätten. Mehreres ist zu fragen.

  • Ist schlechte Luft der Grund dafür, dass China so wenig teutsche Touristen in Peking begrüßen kann?
  • Hatten die Deutschen auch schon Angst vor der schlechten Luft in den Städten, bevor etwa die Sog.Grünen beschlossen haben, dass die Luft in den Städten “schlecht” ist ? Dies obwohl etwa Renate Schmidt (SPD) und Klaus Uwe Lauterbach (SPD) usinono immer wieder - segensreicher SPD-Politik sei es gedankt - die gute Qualität des Deutschen Gesundheitssystem hervorgehoben haben.
  • Ist der Mangel guten Trinkwassers in vielen Ländern die Folge der German Angst vor schlechter Luft?
  • Sind die Sog.Grünen so puploläär, weil Deutschen ihre German Angst alsr Recht auf Besitzstand durchsetzen?
  • ts-ts-ts.
     

23.10.18

11.500

Es gibt bei der Deutschen Bundesbank mehrere Kategorien der Mitarbeiter. Denen der Kat 1 und 2 wurden Restriktionen privater Geschäfte auferlegt. Die Verantwortlichen Damen & Herren werden wissen, welche Durchstechereien der Anlass für die Zwangsmaßnahme sind. Komischerweise werden die Restriktionen nicht auf jeweils enge Verwandten ausgedehnt. Mal wieder Symbolpolitik im Bereich des Staatskomplexes. Sei’s drum.

Was machen diese Mitmenschen den lieben langen Tag? Zählen die das Geld, gar dreifach, um Geldklau zu verhindern? Langweilen die sich weshalb ihnen Restriktionen für private Tätigkeit auferlegt wurden? Dürfen die auch keine privaten E-Mails versenden oder die Herren schöne Frauen per Internet angucken?

11.500, Wahnsinn

Jedenfalls ist es höchst interessant zu erfahren, dass die Bundesbank neben den sicherlich Tausenden Mitarbeitern der EZB so viele Personen beschäftigt. Sind die 11.500 so unterbeschäftigt, dass möglicherweise penetrant auf dumme Gedanken kommen? Dann ist sehr tröstlich zu erfahren, dass zumindest diese Personen anders als die Menschen des Bundestages nicht befugt sind, Gesetze mit Geboten, Verboten, usw. vom Stapel zu lassen.
 

23.10.18

Noch immer pubertiert es infantil zum Kohleausstieg

siehe KStA, S.8, “Die Zukunft der Kohle”. In dem Beitrag ist u.a zu lesen:

  1. Antje Grothus, Andreas Büttgen und Jutta Schnütgen-Weber haben ein Konzeptpapier für den Strukturwandel des Rheinischen Braunkohle-Reviers vorgelegt
  2. Der Hambacher Wald soll “Symbol für die Klimaziele von Paris” werden.
  3. Falls durch Stilllegung der Kohlegruben APs wegfallen, stellen sich die Autoren zukunftsorientierte, möglichst kohlendioxidneutrale kleinere Betriebe vor
  4. Da die derzeitigen Gewerbeflächen, die nach Stilllegung frei werden ausreichen, sollen keine neuen Gewerbegebiete entwickelt werden.
  5. Durch “echte Bürgerbeteilgung”, d.h., partizipative Demokratie, soll der Strukturwandel in Planungszellen entwickelt werden.
  6. Das erwartete Fördergeld soll u.a. zur sozialen Absicherung der im Bergbau Beschäftigten verwendet werden

Seit Jahren wird nun zum Kohle-Ausstieg schwadroniert. Noch jetzt kommen nur schwammige, qualitative Aussagen. Diese Mitmenschen, die alles so gut wissen, verweigern Angaben zur zur Anzahl der Beschäftigten, den Liefer- oder Leistungsprogrammen der neuen Betriebe sowie dem entsprechenden Flächen- und Energie-Bedarf. Sind Zahlen statt Schwadronat vulgäre Körperverletzung?

Simsalabim oder nur Geschrei von Kleinkindern

Kleine Kinder können nicht sprechen; sie schreien wenn sie müde sind oder Hunger haben. Kann sinnvoll sein, die Menschen an die jeweilige anale Phase ihres Lebens zu erinnern? Schlimm, dass eine von Erwachsenen zusammengestellte Zeitung beim Stand der Debatte nur als Schrott zu bezeichnende Aussagen auch noch mit positivem Unterton verbreitet.
 

23.10.18

Fake im KStA, schon auf S.2

“Langfristig will Deutschland das Zwei Prozent Ziel ... “ Richtig: Frau Dr. Merkel will das. Dass Merkel nach den REgularien der Demokratie legitimiert ist, Deutschland zu vertreten steht auf einem anderen Blatt. Will die KStA nicht allmählich solch verbale Schlamperei einstellen. Alle tun das? Ach.
 

22.10.18 Zur Spaltung “dieser Gesellschaft

Interessante Analyse in FAZ-O: aFd zwischen Baum und Borke

Dennoch “zwei mal abgeschnitten, immer noch zu kurz” und außerdem zu kompliziert dargestellt. Es geht um Folgendes:

  • Wer Extremisten akzeptiert, ist selber (auch) Extremist (1)
  • Wer Extremisten ablehnt, müsse die verfemten moralischen Zwänge einsetzen

Bei ungefährem Denken, trägt angesichts komplexer und interindividuell streuender Tagesordnung das zweite Argument; aber es hinkt genau deswegen realiter, bzw. unter dem Strich, denn

  • Extremismus abzulehnen, beruht auf einem streng rationalen Kalkül.
    • Nicht jeder hat das subjektive Gefühl “abgehängt” zu sein. Wenige haben gute (externe) Gründe dafür abgehängt worden zu sein.
    • Durch Einsicht/Erkenntnis und darauf fußende Geschicklichkeit können die engmaschigen Normen “der Gesellschaft”, oftmals nichts als Mode (2), umgangen, vermieden werden.
    • Geschicklichkeit bleibt den umfassend Geschickten vorbehalten, wobei
    • Geschicklichkeit in der Mitte des Lebens, etwa im Alter 35-50, angesichts der Tagesordnung insofern eher weniger als mehr geleistet werden kann.
    • Entscheidungszwang, eine tabula rasa, erhöht dann das Risiko der Fehlentscheidung und ist daher nur ungefähr zielführend.
  • Es ist nicht jedermanns Sache, den anders Denkenden mit Vorrag zu schützen. Da Toleranz realiter Grenzen haben muss, droht Subjektivismus
  • Es droht schließlich die Gefahr, den Extremisten aus radikaler Sicht, d.h., aus Prinzipientreue, gar Gegen-Extremismus abzulehnen. Auch dies ist daher nur ungefähr zielführendes Denken.

Fazit: Auf konservativer Grundlage mit der Bereitschaft zu final intellektueller Schlampigkeit und Verzicht auf starke Nerven “bedingt einsatzfähig”. Nach 1945 reüssierten angesichts des geringeren Anspruchsniveaus die sog. Volksparteien. Mit dem Wirtschaftswunder wurde die überwältigende Mehrheit auf prekärem intellektuellen Niveau bedient. “1968” war zunächst ein Gewitter, mündete allerdings im Radikalismus der heute die Gesellschaft multipel spaltet. 

Dr. Merkel kann entgrenzte Zuspitzung lindern. Aber nicht (mehr) das Problem lösen (Christian Lindner sinngemäß). Martin Schulze - erwiesen - auch nicht; Frau Nahles müsste im Nähkästchen die geheime Strategie versteckt halten.

Die Sog.Grünen sahen sich gezwungen, auf Özdemir zu verzichten derweil Trittin, Künast, Roth quasi in Rente durch Baerbrock und Hofreiter ersetzt sind. Habeck, Hinz, Schulze auch andere werden angenehm plakatiert und sagen angenehmen Dinge wie  “Herz statt Hetze” oder, so Habeck, wir “ ... haben Gespür für Stimmungen”. Ob Pergande Habeck angesichts des Selbstlobs auf die Couch nimmt?

So viel Volkspartei war bei der FDP jedenfalls noch nie aber zunehmend starke Nerven und Kompetenz-Gewinn: Leistung bereitet eben Freude.

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(1) Trifft spiegelbildlich auch für Sozialisten zu
(2) Nach dem in Kürze Erdogan seine Erkenntnisse im Fall Khashoggi bekannt gibt, wird dies sogar in diesem Fall mit ungünstigen Konsequenzen sichtbar werden.

22.10.18 neue Mode deutscher Journaleure?

Fakes plus Wichtigtuerei

FAZ-O, 21.10, 10:49, “Lindner auf der Couch” von Frank Pergande:

  1. “ ... war es Lindner, der die Verhandlungen über Jamaika in letzter Minute abgebrochen hat.”
  2. “Was genau ihn damals dazu brachte, ist bis heute nicht endgültig geklärt”
  3. “war es vielleicht doch nur Erschöpfung?”
  4. “Vielleicht weiß Lindner es ein knappes Jahr danach selbst nicht mehr so genau”

Im Interview mit der PNP wurde Christian Lindner gefragt: "Die Große Koalition kommt nicht aus der Krise. Stünde die FDP für einen neuen Versuch bereit, ein Jamaika-Bündnis im Bund zu bilden?" Lindner: "Das ist eine rückwärtsgewandte Spekulation ...  Auf Bundesebene machen Jamaika-Gespräche Sinn, wenn nach der Ära Merkel neues Denken möglich ist." Lindner wurde also konkret gefragt; Pergande hat das PNP schlampig gelesen, denn es war nicht so dass Lindnder “ ... schon dabei war vom Regieren in München zu träumen, weshalb er auf Jamaika kam.

Zu 1: Pergande könnte gelegentlich listen, was alles Merkel, Seehofer und die Sog.Grünen der FDP konzediert hatten

Zu 2: Was Dr Merkel veranlasste Atomausstieg, Mindestlohn, Rente 63 und ihr “wirschaffen das” zu wollen “ist bis heute nicht endgültig geklärt”. Warum sollen die Leser von FAZ-O wissen, was Pergande bis heute nicht endgültig klären konnte?

Zu 3: und 4: Warum sollen die Kunden der FAZ wissen, was Pergande vermutet?

Nach den Wichtigtuern der Sog.Grünen verbreitet sich diese Gattung auch in der Medienwirtschaft, zumal solcher Unternehmen, die kluge Köpfe als Kunden gewinnen wollen. Vielleicht muss Pergande noch ein Marketing-Wochenend-Seminar besuchen. Bei der Gelegenheit wird er das Nötige über die Augenhöhe zwischen Lieferant u. Kunden erfahren.
 

20+21.10.18, Spieglein: “Was ist das deutscheste im Ganzenland?”

Unendliche Besserwisser

“Ökologisch ist es Schwachsinn, Autos zu verschrotten, statt zu reparieren ... “ sagte laut HB- Morning-Briefing, 19.10, Fr. Baerbrock. Es hat schon schlimmeren Sprech der Sog.Grünen gegeben. Aber mit einem Schlag sind Signale von Übellaunigkeit, Humorlosigkeit, Rechthaberei und Besserwisserei der Sog.Grünen im Fokus des Bewusstseins zurück.

Das To-be-or-not-to-be der Sog.Grünen bleibt Kernfrage.

Da sie weder Aussätzige sind oder flächendeckend Kälberkretze haben, derweil in anderen Ländern Personen wie Orban, Erdogan, Trump oder möglicherweise Bolsonaro gewählt sind/werden, haben die Deutschen allemal das Recht Sog.Grüne in den Sattel zu heben.  Ebensowenig spricht ihr Akademiker-Dünkel spezifisch gegen ihre Wahl. Der Akademiker- Dünkel war nämlich bereits nach der Reichsgründung 1871 in Deutschland so etwas wie typischer Volkscharakter und hat übrigens 1914 sogar den Ausbruch des 2. Dreißigjährigen Krieges innerhalb von nur 3 Jahrhunderten begünstigt.

“Grün, grün, grün” titelt der FAZ.Net-Sprinter, 19.10, und erinnert damit an das Kinderlied aus dem deutschen Kulturschatz, das mit “ ... sind alle meine Kleider ... “ fortgesetzt wird. Eben Kleider “ ... machen Leute ... “ und selbstverständlich auch Politiker. Gut, aber doch wohl eingehegt und nicht zwecks Camouflage. Es gibt inzwischen bei den Sog.Grünen einige Gemäßigte (1). Können sie sich halten? Früher Pädophilie, politische Gewalt noch gestern im Fall Hambach angestachelt, Relativierung der Rechtsordnung (Flote Rora, Hausbesetzungen, Einwanderung durch den Trick mit dem (unverzichtbaren) Asylrecht, jeweils implementiert als Verelendungsstrategie) od. widersprüchliche “Umweltpolitik”, müssten die Sog.Grünen mit absoluter Priorität die Prozeduren ihrer Bewährung erfolgreich durchlaufen. Danach wäre zu mit ihnen sehen.

Angesichts von 7,5 G Menschen ist die Pflege der Biosphäre, damit auch die herkömmliche Umweltpolitik, zwingend.  Allerdings:

  • nicht wie derzeit per zwar gezieltem aber planlosen holterdiepolter und sofort alles,
  • nicht jede Maßnahme unter dem Primat des Staates muss unbedingt dem Diktat, d.h., dem Vorrang der Biosphären-Pflege untergeordnet werden.
  • Jetzt, sofort, immer, alles verschleudert Ressourcen, die zur Pflege der Biosphäre so wie so eizusetzen sind. Planung statt Irrationalität basieren auf Angst

(Fortsetung folgt)

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(1) Sie zu erwähnen ist kontraproduktiv, denn es könnte - angesichts prekärer Instabilität - zu parteiinterner Bedrängnis der als Gemäßigt eingestuften Personen führen.
 

x

Dunkle Materie sei erwiesen

Andernfalls würden die Galaxien und die Galaxienhaufen auseinander fliegen. “Gesehen” hat die dunkle Materie niemand. Unerklärbar sei, warum das Weltall beschleunigt expandiere.

Entweder sind die Wahrnehmungen anders als die Theorie voraussagt oder es gibt keine Theorie, die mit den Wahrnehmungen übereinstimmt.

Es wird Zeit, die Werte der Naturkonstanten, die der Theorie zu Grunde gelegt werden erneut zu prüfen. Vielleicht sind die “Konstanten” aber doch variabel. 
 

19.10.18

qwant

Vor einiger Zeit reagierte die Google-Software bevor das Ergebnis einer Suchanfrage präsentiert wurde mit der Aufforderung, das “nihil obstat” für denGoogle- Datenschutz zu erteilen.

Statt dessen wird seit dem eine andere Suchmaschine eingesetzt: “qwant”. qwant liefert Ergebnisse mit der gleichen Qualität wie Google.
 

18.10.18 Medienkritik an einer eigentlich ordentlichen Zeitung in Deutschland

“Rauch zwingt Flugzeug von Melania Trump zur Rückkehr”

Das berichtet FAZ-O, 17.10, 19:21.

Säße die Frau des Herrn US-Präsidenten nicht im Flugzeug, wäre der Flieger wegen Rauch trotzdem umgekehrt? Warum dann also die reißerische Schlagzeile?
 

18.10.18

Hoffnung und Können

Es war einmal eine Jungfrau, die wollte als solche das Kind kriegen .... und wenn sie nicht gestorben ist, dann hofft sie heute noch immer.

Der Brexit steht seit Juni 2016 an. FAZ-O, 17.10, 18:53 “Merkel gibt Hoffnung auf rechtzeitige Einigung nicht auf”, muss zumindest sinngemäß vor den Vertretern des Volkes, dem BT, gesagt worden sein. Die Aussage eine Zumutung.

Soll - absurd - “dem Staat” die Zuständigkeit für EU und Brexit genommen werden, damit die Damen & Herren Sozz-Konsen wenigstens die anderen Aufgaben “fachgerecht” erledigen?
 .

18.10.18

Soll und Haben der 2,0 BIP-% für Verteidigung

Es gibt - HB berichtet auf Seite 1 - einen praktischen Fall: Siemens verliert gegen General Electric den 8G-Auftrag für den Wiederaufbau der Strom-Produktion und Verteilung im Irak. Kernargument: Die USA hätten aufgrund ihrer Militärpräsenz die besseren Karten.

Also 2 % vom BIP für die Verteidigung?

Von der grundsätzlichen Fragwürdigkeit von Militär (1) abgesehen, nein:

  • Zwischen dem auf den Auftrag bezogenen, einmaligen, zusätzlichen Steueraufkommen (Körperschaftssteuer plus Steuerbeitrag der (zusätzlich) in Deutschland Beschäftigten) und den ca. 22 G€ dauerhaft zusätzlichen “Verteidingskosten” klaftt so wie so eine Lücke. Unwahrscheinlich ist weitergehend, dass sich auf Dauer wegen höherer Militärpräsenz der höhere Auftragseingang einstellt.
  • Die NAZIS haben die USA - unter Opfern - vom Hof verjagt. Danach legten die US- Regierungen einen Flop nach dem anderen hin. Weil sie dennoch überall Gespenster sehen, betrug ihr Verteidigungshaushalt 2017 schlappe 530 G€. Der Affenpinscher kann mit Einsatz und Intelligenz sein gutes Auskommen erarbeiten; aber die Bulldogge kann er nicht verscheuchen. So auch dann, wenn sich die EU wie eine Affenpinscher- Horde verhält.

Zur Abwehr des Migrationsdrucks taugt Militär auch nicht. Es genügt, Kontrolle der EU- Außengrenze und vor allem die Auflage an jeden Einwanderer zum inländischen BIP zumindest beispielsweise den durchschnittlichen Beitrag zu leisten (2). Unbeachtet davon leistet Deutschland Entwicklungshilfe vor Ort und bei Bedarf durch Ausbildung von Fachkräften, die in ihrer Heimat später tätig sind.

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(1) Jedermann sollte wissen, dass die “Insel der Seligen” noch lange Fata Morgana bleibt.
(2) Bezüglich beider Anliegen sind deutsche Sozialisten à la Sog.Grüne oder SED und neuerdings Nationalisten à la aFd ein schwerer Klotz am Bein

18.10.18, ... wurde auch langsam Zeit:

” ... für ein faireres und gerechteres Europa”

Erst nach dem die SPD in 2018 145 PM vom Stapel gelassen hat, wissen die Genossen, was sie wollen. Außerdem wissen die Menschen jetzt, warum Ratakina Barley den gut bezahlten Job als Misterin unter Dr. Angela Merkel (1), aufgeben will. Schließlich wäre der Postenwechsel der Spitzengenossin nach dem GroKexit bestenfalls eine Null-Nachricht.

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(1) Büro z.Z. im Kanzlerinnen-Amt
 

17.10.18

Sog.Grüne schöngetippt

KStA, 15.10, S.2: Alle Ziel erreicht: zweistellig, zweitstärkste Landtagsfraktion, absolute Mehrheit der Bayern-CDU/CSU gebrochen. Wollten die Kameraden denn gar nicht regieren, wie im Beitrag selbst erwähnt wird? Eben. Jemand behauptet 500 Km am Stück zu erlaufen. Zuvor werden die Km 1-490 gestrichen, Resultat: Ziel spielend errecht. Außerdem ist mehr als fraglich, ob es die Sog. Grünen waren, die die der CDU/CSU bis zur absoluten Mehrheit fehlenden Wähler abzogen.

KStA feiert die Aussage “Dieses Wahlergebnis hat Bayern jetzt schon verändert”.Falsch, denn es war umgekehrt, die Aussage ist außerdem reichlich vollmundig. Die notorisch nervenden Besserwisser hätten einen auf “feel-good” Kampagne gefahren. Liberales Bürgertum hätte die FDP nicht binden konnten. Aber ausgerechnet die Sog.Grünen, Rechthaber, Besserwisser, Dogmatiker, die haben solche Wähler gewonnen. Die Liberalität der Dogmatiker vom Dienst, befähige nur dann zum Mitregieren, wenn ein “harter” Politikwechsel veranstaltet wird.
 

17.10.18

Die Milliarden der elektronische Patientenakte

Wie war möglich, dass die Frage ob zentrale oder dezentrale Speicherung der Daten sein sollte? Die Antwort ist simpel: Schiere Unfähigkeit.
 

16.10.18 nach der Wahl in Bayern.

Es modert “die Lehre” innerhalb des sozialistischen Lagers

Das war in Bayern keine Zeitenwende. Wenn überhaupt, ist die schon vorher ausgebrochen. Die Resultate der Wende wurden am 14.10 ab 18:00 lediglich gezählt.

  • Besonders stark waren die Sozialisten in Bayern noch nie; wohl weil in Bayern mehr gejodelt wird als in BaWü oder HH. Seit Spätsommer 2013 verlieren die Sozialisten sogar ca. 1%. Warum aber haben 200.000 Personen nicht mehr SPD sondern 2018 Sog.Grüne gewählt?
  • Sog.Grüne sind genauso sozialistisch wie die der SPD
  • Das “Soziale” beider Wählergruppen unterscheidet sich wenig. Zwar sind SPD-Wähler etwas konservativer und nationaler und die der Sog.Grünen etwa ausgeprägter vom Typ Möchte-Gern-Wisser, aber das sind eher Vogelschiss-Unterschiede.
  • Die monetären Besitzstandsverhältnisse sind zumindest subjektiv ähnlich. Vermutlich beginnt man angesichts von Trinkwasserknappheit in Afrika und Südasien zu ahnen und folglich zu fragen “verdiene ich verdient?” Soziale Gerechtigkeit wider die Ökonomisierung aller Lebensbereiche? Liebe Menschen sind Sozialisten allesamt. Folglich wäre gelacht, wenn der Zweifel ob sie - angesichts des so heftigen Weltenelends - sich selber gerecht Verhalten, nicht nagen würde.

Selbstverständlich gibt es den prägenden Unterschied beim Thema Umweltschmutz. Motto: “Der kapitale Drang zum Profit verdreckt alles” ... Diese Meinung rechtfertigt Sozialismus allemal, woran gelegentlich, immer wieder, auch diskret erinnert wird. Ohne die elende und permanente Leier von der Ausbeutung durch das Kapital kann man unter dem Dach von Ök, sozusagen camoufliert, seines Sozialismus frönen. Weniger Mief haben die Öks außerdem, das ist doch viel schicker. Angesichts der von Zweifel genervten herkömmlichen Genossen, deren Mentalität à la Martin Börschel bestenfalls nur “riecht”, werden die Öko-Sozialisten die SPD wahrscheinlich weiter filetieren. Am Ende tauschen sie die Berliner Parteizentralen. Die repräsentativere für die neuen Herren-Menschen.
 

15.10.18

Fake oder Irrtum

FAZ-O zitiert als Zeitenwende in der deutschen Politik den Tenor zusammenfassend Zeitungen aus Deutschland und Europa zur Wahl in Bayern am 14.10. Seltsam:

  • SPD und Sog.Grüne “tauschen” einen Teil früheren Wähler
  • Die CDU/CSU verliert die 10% an die aFd
  • Da Stimmen für die FDP insofern nicht relevant sind, hat sich die Wählerschaft sowohl sozialistisch wie national radikalisiert.
  • Da die CDU/CSU 200.000 Wähler zu Gunsten der Sog.Grünen verloren hat, muss die SPD an die aFd entsprechend verloren haben. Also war die CDU/CSU auch in Bayern längst angegrünt und die SPD teilweise von nicht sichtbarer “nationalen” Strömung getragen. Die Radikalisierung ist dem zu Folge zwar noch immer “ärgerlich” aber weniger dramatisch als nach dem ersten Anschein.

Zeitenwende, im Prinzip kein Weltuntergang, ist stark übertrieben. Vor allem weil der aktuell, nachvollziehbare Wählerverdruss die Folge von Umständen ist, die überwunden werden können. Eigentlich sind die Presseleute gut informiert. Denkbar, dass die Journalistenschaft die Zeitenwende wünscht, um Themen zu haben. Es wäre - durch gemeinsames Interesse bedingt - eine kollektive verhaltensökonomische Ausrichtung.

“Zeitenwende”: Fake von Hoffnungen genährt.
 

15.10.18

Mies & fies

Mal wieder typisch: Erst beim vorläufigen amtlichen Wahlergebnis rückten die medialen Sozialisten/Konservativen mit den seit 18:30 gestern Abend bekannten 0,1% für die FDP heraus.
 

15.10.18

Christian Lindner zum Wahlergebnis in Bayern

  • Taktische Wähler gehören nicht zu den 5% für die FDP
  • Sinngemäß: Im sozialistischen Lager, das nicht zugelegt hat, haben SPD und Sog. Grünen die Positionen getauscht.
  • Fake der CDU/CSU, FDP-Politik sei: „Nein, wir machen kein Jamaika, aber in Bayern treten wir in eine Regenbogekonstellation ein”. Die LN dazu: Solche politischen Schlaumeier, an Einfältigkeit nicht zu überbieten, haben ihre (persönliche) Wahlschlappe voll verdient.

Söda hat angedeutet, die FDP-Bayern könne an der Regierung beteiligt werden.  Zum Glück haben die Liberalen Geschäftsführer/Vorstände, die kompetent über das Angebot zu entscheiden befugt sind.
 

15.10.18

Das Wahlergebnis zum Bayerischen Landtag bestätigt das Interesse der Sog.Grünen an einer starken aFd

Ohne FW wäre die CDU/CSU gezwungen gewesen, die Sog.Grünen als Koalitionspartner zu akzeptieren. Die Heuchelei der Sog.Grünen übertrifft die der CDU/CSU und entgrenzt: Sie hätten wegen ihrem strikten Anti-aFd-Kurs so stark zugelegt. Sie unterlassen aber nichts, um Wähler mit konservativer Präferenz zu verprellen. Beispiele:

  • Weigerung Nord-Afrika als sichere Herkunft zu erklären
  • Parteitag am Hambacher Forst, der realiter zur erneuten Besetzung des Waldes ermuntert
  • Statt Angriff, Schutz der Roten Flora in HH
  • Die Behauptung die Seenotretter im Mittelmeer würden kriminalisiert. Richtig ist, dass sie mit diesem humanitären Vorgehen für eine möglichst hohe Anzahl von Menschen den legalen Grenzübertritt nach Europa befürworten. Im Gegensatz zur CDU/CSU hat dies der Konservative Regierungschef von Österreich jüngst endlich begriffen.
  • Statt Marktwirtschaft zu fördern, befürworten die Sog.Grünen Staatsverschuldung in allen Ländern nördlich des Mittelmeeres. 

Das Problem wird gelöst, wenn die CDU/CSU ihre Naivität überwindet und die klammheimliche Verelendungsstrategie aller Sozialisten, insbesondere die der Sog.Grünen durchschaut..   
 

14.10.18, 19:35, 21:00 

FDP heute in Bayern: Für die Verhältnisse absolut ordentlich

Für die Perspektive jedoch weit entfernt vom Notwendigen: Migrations-Management, Bildung, EDV- Einsatz in Deutschland, Selbstbestimmung des Menschen, Stärkung der Marktwirtschaft und Verschlankung des (unverzichtbaren) Staatskomplexes sind lediglich die aktuellen Themen zu denen die Herrschenden (der GroKo) nicht liefern. In der Perspektive sind obendrein folgende Themen mit Vorrang zu behandeln:

  • “Umweltschutz” beenden, statt dessen als Pflege der Biosphäre von Kopf auf Füße stellen
  • Europa für 440 Millionen konsensfähig formen.
  • Bestandsaufnahme und Reorientierung der gesamten Außenpolitik
  • Das euphemistische Links-Rechts-Schema überwinden. Den Wahrheiten ins Gesicht blicken.

Noch immer versuchen Konservativen und Sozialisten gewogene Personen der Medienwirtschaft Honig aus den völlig zu Recht abgesagten Jamaika-Koalition zu saugen. Weil das Präsidium der FDP den Rechnungen der CDU/CSU, Sog.Grünen und auch der SPD den Strich durch die Rechnung gezogen hat, sei Christian Lindner ein Zauderer wurde heute behauptet. Blödsinn, “sie “ hätten das gerne. Einzusehen ist, dass das Versagen der Bundeszentrale für politische Bildung unter den Herrschaften der Medienwirtschaft Verwüstungen zur Folge haben, die denen der Hurrikane Katrina oder Michael entsprechen. Es ist weder Aufgabe der Medien, der Sog.Grünen oder Anderer das Volk zu erziehen, bzw. zum richtigen gesellschaftlichen Bewusstsein zu verhelfen. Mediale Wichtigtuer können sich die Menschen dieser Gesellschaft sparen.
 

14.10.18

Die verbreitete Verwirrung der Wähler

In den ersten Stunden nach dem Ende des Wahlganges in Bayern wurden folgende Themen als Gründe für Wähler-Verdruss genannt:

  • Streit zwischen Seehofer und Merkel
  • Fall Maaßen
  • “Schlechte” bzw. keine Arbeit der GroKos in Berlin
  • Stimme der SPD gegenüber CDU/CSU nicht “laut” genug
  • diffuse sog Umweltpolitik von Sog.Grünen, SPD und CDU/CSU. Die Sog.Grünen haben zuletzt den Kamikaze-Kurs ihrer angeblichen Umweltpolitik noch zugespitzt. Mehr Wähler als bisher billigen diesen Irrsinn.
  • fehlendes Profil der SPD

Keine Frage, dass diese Themen aktuell und sehr brisant sind. Nur: In welcher Weise tangieren diese Themen “die arbeitende Mitte” (1) der Gesellschaft? Eben, wenig bis gar nicht.

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(1) Das sind u.a. jene Leute, die keine Zeit haben, den medialen Dschungel der das ökonomisierte politischen Geschäft aus Sicht der Autoren darstellt zu durchdringen.
 

14.10.18

Die Expeaten der Kliehmafoaschung

Noch vor einiger Zeit hieß es, die mittlere Erdtemperatur sei seit Beginn der Industrialisierung um 1,4 °C gestiegen. Wie die mit dem Geld ihrer Mitbürger hochdekorierten Experten dies begründeten, war schon immer fragwürdig.

In diesen Tagen des Sonderberichtes des Weltklima-Rates droht der Untergang, wenn die Temperatur der Erde seit 1800  um 1,4 °C steige.

Was noch fehlt, ist der Nachweis die Tsunamis an den Küsten Asiens - weshalb Frau Dokktoah die AKW, KKW, usw in Deutschland ausknipsen ließ - auch auf die Klima-K, die eigentlich noch gar nicht richtig eingetreten ist, zurückzuführen sind.

Vielleicht setzen diese Damen & Herren Expeaten mal ihre grauen Zellen in Bewegung und belegen mathematisch, warum Starkregen und Trockenheit auf die gleiche Ursache, nämlich mehr CO2 in der Atmosphäre zurückzuführen sind. Einige und Einiginnen phordern bereits mehr Fledermäuse in Deutschland. Zur Güte: Fledermäuse in die Verfassung? Was meinen all diese Expeaten, wie ein System zur Erfassung der weltweiten Regenmenge technisch gestaltet werden muss und was dies bei einer zu definierenden Genauigkeit kosten könnte?

Ganz andere Expeaten haben den Bull-Shit längst erkannt; sie spezialisieren sich statt dessen auf NOx. Erfolge haben diese Mitmenschen und Mitbürger in ihren kommoden Stellen “beim Staat” erzielt. Sie sorgen für Fahrverbote an einigen stark frequentierten Straßen- Abschnitten großer Städte, an denen Personen - besonders Alleinerziehende Menschinnen - eh nicht unterwegs sind. Derweil fehlt auf der Welt vielfach sauberes Trinkwasser. Nachvollziehbar: Alleinerziehendinnen mit Kleinstkindern gibt es nur  in Deutschland. Mit Nationalismus hat dieser Fake selbstverständlich rein gar nichts zu tun. Wirklich?
 

14.10.18

Herrscher

Die Herrschenden in den sog. westlichen Ländern benehmen sich zum Teil unmöglich. Ein langes Kapitel, Politische Moral war zwecks Beschreibung dieses gesellschaftlichen  Problems erforderlich.

Sollen auch Liberale zu diesem erlauchten Kreis gehören? Selbstverständlich:

  • Liberale haben das angenehmere Menschenbild
  • Liberale treten konsequent für die Pflege des Rechtsstaates ein
  • und haben das empathischere Demokratieverständnis,
  • folglich weniger Herrscher-Dünkel.
  • Schließlich: Es gibt keine Gesellschaft ohne Herrscher. Dann sollen die Herrschenden wenigstens Liberale sein.

So einfach ist all das.
 

14.10.18 GroKos: Erzeuge Trübe und fische darin”

Ankündiger

Vor Tagen forderte der Herr BuWiMI, Olaf Altmeier (CDU/CSU)r die Eliminierung des Soli. Der BuFiMi, Peter Scholz (SPD) wies diese gesellschaftliche Forderung brüsk zurück. Warum also hat der BuWiMi “es” verlangt.? Eben, genau deswegen ...

Vor noch mehr Tagen gab in der indigenen Politikerschaft - völlig zu Recht - Ärger mit dem “Vogel-Schiss”. Über den aktuellen Wähler-Beschiss aber regt sich noch nicht einmal Fr. Dr. Angela Merkel auf.
 

14.10.18

Tja, SPD und die Schule

Völlig daneben war die von der aFd verlangte Politisierung von Deutschlands Schülern (1). Sie sollten Lehrer einer bestimmten politischen Tendenz denunzieren. Die von der aFd werden offenkundig als so wichtige politischen Menschen wahrgenommen, dass die Republik vor Aufregung in Wallung geriet.

Die SPD nahm sich Thema mit der Einhundert-ein-und-vierzigsten PM des Jahres 2018 an. 

"Wir brauchen keine unpolitischen Lehrkräfte, sondern jene, die für Demokratie, Rechtsstaat und unsere Grundwerte eintreten." Sehr gut? Sehr gut. Problem: Ein Satz davor: "Die Diskussionen über den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land, in Europa und in der Welt dürfen nicht vor Schulhöfen und Klassenzimmern haltmachen. Was Politik und Gesellschaft umtreibt, muss auch an Schulen und anderen Bildungsorten diskutiert werden." Insbesondere die "Diskussionen" über "Umtriebe" sind - ebenfalls - daneben. Denn in den Schulen sind solche Themen darzulegen und die Schülerschaft zur Reflexion zu ermuntern, damit sie in die Lage kommen, sich die eigene Meinung z bilden. Ob Marktwirtschaft auch zu solchen Grundwerten gehört, liess die Führung der SPD offen. Die SPD drückt sich letztlich um die Klarstellung, dass sowohl Nationalismus wie Marxismus in Deutschland erlaubt sind. Oder soll damit begonnnen werden, den Menschen ihr Denken zu verbieten? Optimal wäre, wenn sich jedermann auch bekennt. Ausgenommen die Lehrer vor ihren Schülern im Klassenzimmer, weil Indoktrination von jungen Menschen deren Würde verletzt. Alles Klar ihr, ihr, ihr ... von der SPD?

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(1) Selbstverständlich gibt es in Deutschland auch noch Schülerinnen.
 

12.10.18

Zustimmung zu den Sog.Grünen nicht einfach zu erklären

Der Auftritt von Anton Hofreiter und Antje Grothus bei Anne Will am vorigen Sonntag war gut gemeint formuliert unsäglich: Rhetorische Finten, widersprüchlich, ich-bezogen und rechthaberisch, irrational unter dem Gesichtspunkt von Gemeinwohl, rational unter dem Gesichtspunkt von marxistischer Ideologie, “Knigge” nein danke, patzig, laut und obendrein aggressiv.

Bleibt hoffentlich nur dieses : Die jeweils ca. 17 % Zustimmung für Sog.Grüne und aFd sind Ausdruck des Vorwurfs extremer Fehlpolitik von CDU/CSU und SPD, die - unberechtigt - auch bei der FDP abgeladen wird. Sollten die insgesamt 44% (also einschl. Zustimmung für die SED) auf nüchterner, vernünftiger Abwägung beruhen, kommen auf die Demokratie in Deutschland etwas schwierigere Zeiten zu. Dies könnte nur durch Steuern, geleistet in Stunden der persönlichen Lebenszeit von Millionen, aufgefangen werden. Diese Millionen prima Menschen in Deutschland sind aufgerufen. Wird das in polit-soziologisierter Art & Weise, d.h., zielführendes Verhalten vorausgesetzt, geschehen (können)?
 

11+12.10.18

Noch ein Ankündiger

Steuern runter. Unbedingt. Egal welche. Denn die Herrschenden schwimmen in Geld, das sie nur kriegen, weil sie sich auf Gewalt - das Gewaltmonopol des Staates - stützen.

Nun hat BuWiMi Steuersenkungen angekündigt. Besser wäre, er bespricht seine Ansicht mit Scholz, lässt das Paket von Dr. Merkel genehmigen und erzählt dann den Menschen der Zivilgesellschaft solchen Beschluss. Julia Löhr (FAZ-O) meint, die Chancen für die Altmaier- Idee stünden schlecht. Nachvollziehbar, Altmaier quatscht bei prekärer politischer Moral. Typisch Obrigkeit, typisch CDU/CSU. Anders im HB-Morning-Briefing: “Deutschlands Unternehmen können auf eine milliardenschwere Entlastung hoffen.” Propaganda für die CDU/CSU? Schwierig, denn das Gewissen des je Anderen ist tabu.
 

11.10.18

In eigener Sache der LN

In diesen Stunden ist die Texte-Flut der LN ins Stocken geraten. Zwei Themen stehen zu sorgfältiger Wägung an :

  • Die von Christian Lindner jüngst adressierte “Mentalität”. Das Problem ist nämlich noch gravierender
  • Wem nutzt das Theater um den à la long eh unvermeidlichen “Kohle-Ausstieg”?

EsS wird um Geduld gebeten
 

11.10.18

Unsägliche aFd

Stichwort: Organisierte Denunziation. Würden Sie einem 5jährigen Jungen eine Lokomotive anvertrauen? Eben, diese Leute sind nicht ernst zu nehmen. Hierbei ist der von Gauland vor Tagen per FAZ gerechtfertigtr Populismus nicht einmal ein Alleinstellungsmerkmal der aFd. Derweil versucht etwa Altmaier (CDU/CSU) der Öffentlichkeit durch angenehmen Worte, statt Taten aufzufallen. UNd wie steht es mit der Verantwortung der CDU/CSU für das Wachstum der sFd?
 

10.10.18

Machen statt ankündigen

Längst haben etwa die Sog.Grünen entschieden, das Leben der Menschen müsse entschleunigt werden. Davon scheinen die Bundesregierung und wohl auch andere nicht viel zu halten: Der Bundesverkehrsminister hatte den Auftrag mitzuteilen, dass in zwölf Jahren diese Gesellschaft aus dem Verdruß mit der Bahn ausgestiegen sein wird.

Auf den Hauptstrecken sollen Schnellzüge alle 30 Min fahren. Warum deswegen Pünktlichkeit gewährleistet sein soll, bleibt unerfindlich. Der Herr Minister hat auf der Basis des Entwurfs des Gutachtens Zielfahrplan Deutschland-Takt einen Vortrag gehalten. Inhalt des Gutachtens: Seitenlang komplexe, nichts sagende Graphiken und qualitative Aussagen statt durch Zahlen belegte Substanz. Einschließlich Web-Site des Ministeriums ist dem optischen Feuerwerk auf dem Niveau von Power-Point-Folien zu entnehmen, dass in die Bahn bis 2030 0,42*270 G€ investiert werden sollen. Das sind ca. 10 G€ pa - eine Menge Geld -  ohne jede Herleitung bzw. Begründung. Insgesamt eine Frechheit.

Besser: Der Minister konzentriert sich auf das Machen und präsentiert danach die Resultate seiner Mühen.
  

09.10.18 Migrationspolitik für Deutschland in Europa

FDP detailliert und erweitert das “4-Türen-Prinzip”

Umfangreicher Beitrag von Joachim Stamp und Christian Lindner mit einleitend ausführlicher Begründung zunächst veröffentlicht in FAZ, 08.10, S.6: Ja zu Asyl, humanitärem Schutz für jedermann und bedarfsgerechter Einwanderung.

Von Nationalisten bis Sozialisten könnten alle die Grundsätze als Blaupause für ein Einwanderungs- und Aufenthaltsgesetzbuch akzeptieren. Spannend wird sein, wie sich Wettbewerber jeweils versuchen werden aus dem Vorschlag herauszudrehen. Das Land ist nämlich längst so ökonomisiert und gespalten, dass besonders gute Vorschläge von Wettbewerbern als Teufelszeug denunziert werden.
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09.10.18, FAZ, S.17

Karschileg will den Klimawandel in den Griff bekommen.

Simpel: Es genügte das Klima in den Griff zu kriegen, dann kann die GroKo auch den Wandel des Klimas steuern. Die Herrschaften würden jeweils am Mittwoch in der Kapinettsitzung unter Führung einer Kanzlerin bzw. eines Kanzlers beschließen, wie es in den nächsten 7 Tagen mit dem Klima weitergeht.

“Man” muss wissen, dass Karschileg Mistern unter der ungewöhnlich richtlinienkompetenten Frau Kanzlerin, immerhin promoviert, ihr tägliches Brot verdient. Damit ist sozusagen sicher gestellt, dass in Sachen Klimawandel keine Bocksprünge zu erwarten sind. Ruhiges Fahrwasser ist bekanntlich kommod.

Gewöhnlich gut unterrichtete Kreise zweifeln jedoch, ob die Voraussetzungen für eine derart soziale Klimapolitik gegeben sind. Es scheint demnach sinnvoll, wenn Frau Dr. Karschileg mit kraftvoller Unterstützung der promovierten Frau Doktor Kanzlerin erst einmal die CDU/CSU und danach die GroKo insgesamt in den Griff kriegt.

Sodann ist es nur ein Klacks, die Sog.Grünen anlässlich einer Kompetenz-Klausur davon zu überzeugen, dass besser diese ganzen AKW, KKW, usw wieder angeschmissen werden. Vorteil: Es müssten nicht tausende Polizisten damit beschäftigt werden, Menschen von den Bäumen auf den Boden der Tatsachen zu holen. Auch die unproduktive Zerstörung wertvoller Wohnungen könnte unterbleiben. Zusätzlicher Wohnraum für Fledermäuse?  Frischt gewagt, Kollegen, ist halb gewonnen.

09.10.18, die neuen Trends unserer Zeit

Politikerinnen, opjepas

Alles schön & gut. Schön blöd wäre nämlich “diese Gesellschaft”, verzichtete sie auf die ökonomische Verwertung ihrer personellen Ressourcen. Aber Sie sollten bedenken: Es genügen nicht gelegentlich bis zur Grimasse betonte schöne Gesichter. Sie müssen vor allem Resultate liefern. Am besten ohne das übliche Ankündigungsgetue: Einfach liefern. Wie? Bei Liberalen vorbeischauen.

09.10.18 Gutmenschen oder nur Wichtigtuer?

Was glauben die Sog.Grünen wer sie sind?

  • PM 27-18, Berlin, den 04.10: "Die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland sind eng und wir sind für diese Entwicklung sehr dankbar ... “
  • PM 28-18, Berlin, den 05.10: "Der Friedensnobelpreis an Nadia Murad und Denis Mukwege ist ein wahnsinnig wichtiges und überfälliges Zeichen ... Wir sind dankbar für die Entscheidung des Nobelpreiskomitees ... "

.... und alle anderen Deutschen sind voll der Schuldgefühle ihrerseits den Sog.Grünen dankbar, dass die sich derart öffentlich bedanken. Wie kümmerlich wäre die Welt, wenn nicht schon die schiere Existenz der so wahnsinnig wichtigen Sog.Grünen Andere zum Verzicht veranlasste, historische Geschichte zwecks Ablassen von Dankbarkeit zu liefern.

Hinzu kommt, dass die Sog.Grünen ihrer Sache so sicher sind, dass sie sich unbekümmert den Widerspruch leisten, erst dem RWE das Herausbaggern von Braunkohle zu erlauben, wenige Jahre später sich für den entsprechenden Sofort-Ausstieg stark machen. Nun ja, die dumme Bevölkerung hat sich in Jahrtausenden an Möchte-gern-Willkür gewöhnt. Die Könige vor 1789 heirateten gelegentlich Frauen, die den Menschen im Fall von Brot-Mangel Kuchen empfahlen. So plump ist “man” heute nicht. Es gibt statt dessen PMs à la 27-18 und 28-18.
 

08+09.10.18

Die Folgen der gerichtlichen Hambach-Klatschen.

Unverändert Achselzucken. Aus dem richtlinienkompetenten Amt in Berlin kommt nicht einmal heiße Luft.  Sollen Steuerzahler und Verbraucher die Extra- und Zusatz-Kosten gefälligst schultern.

In der einschlägigen weltweiten Szene wuselt es. Sog. und tatsächliche Wissenschaftler fühlen sich zu Maßlosigkeit ermuntert, fordern - simsalabim - den Umbau der Weltwirtschaft. Warum sollten sie sich mühen nachvollziehbar und präzise zu argumentieren, denn die Leute des IPCC werden gestützt auf das jeweilige staatliche Gewaltmonopol ausnahmslos aus dem Steueraufkommen und dem entsprechen Verzicht der Milliarden Menschen “finanziert”; ihnen kann bekanntlich nichts geschehen. Jeglicher Anflug zur mäßigenden Bescheidenheit gefährdete die AP dieser Gruppe von Mitmenschen mehr als die rücksichtslos inszenierte Angstmacherei. Scheißspiel.

In Medien wird die Siegesfeier der juristischen Kleinkrieger über die Deppen breit dargestellt. Ob dies zur Überwindung der Spaltung dieser Gesellschaft beiträgt? In anderen Medien - sogar bei FAZ-O - gibt es die sattsam bekannten Fotos mit den bedrohlichen Wolken aus Wasserdampf über wuchtigen Kühltürmen; gerne in der noch bedrohlicher wirkenden Abend- od. Morgenstimmung. Man will die (dumme) Bevölkerung erziehen.

KStA bringt auf S.1 die Aussage, dass in NRW 79% der (interviewten?) Menschen die Rodung des Siedlungsgebietes professioneller Rechthaber nicht richtig finden. Ob die Befragten hierbei auf die ökonomischen Konsequenzen (Beschäftigung, höhere Strompreise) hingewiesen wurden ist unbekannt. Schade, dass die KStA-Redaktion den Fragebogen, die Umstände der Umfrage und die Methode zur Auswahl der Befragten nicht einmal im Internet veröffentlichte. Zur Klarstellung: Nachrichtenmanipulation - auch die zur Entwicklung des “gesellschaftlich korrekten Bewusstseins” - ist und bleibt in Deutschland erlaubt. Wie die einschlägigen Akteure ihre Legitimation rechtfertigen? Buch mit sieben Siegeln. Sehr unangenehm ist und bleibt, dass sich die zuständigen Herrschenden argumentativ vom Acker machen. Nicht einmal das hypothetisch konsultierte BVerfG würde das Recht auf Glotze mit Kartoffel-Chips und Bier negieren. Allso geht vollendete Trottelokratie (1).

(1) französisch: idiotocratie; US-englisch: bullshitocracy; argentinisch: pelotudocracia; chilenisch: huevonocracia ...
 

08.10.18

Links/Rechts: Marsch-Marsch, Ihr Idioten

Anlass zur SChlagzeile ist der um mehr als sechs Stunden verspätete Bericht der FAZ-O von 03:00, über das Wahlergebnis in Brasilien: “Rechtspopulist ... Gewinner ... Linker Gegenkandidat in der Stichwahl”. Es könnten sich die ach so Weisen endlich um eine realitätsnahe Ausdrucksweise bemühen, statt ihre Kunden  - als bestünde die deutsche Bevölkerung aus gehirnamputierten Vollidioten - mit derart versimpelten Nachrichten in die Arme von Nationalisten bzw. Sozialisten zu treiben. Im Schema Liberalismus-Sozialismus, Nationalismus, Konservativismus käme nachvollziehbar zum Ausdruck, warum nach vielen Jahren Lula/Rouseff eine Figur mit dem Auftritt des Herrn Bolsonaro mit 46 zu 29 % die erste Runde der Präsidentenwahl gewinnen konnte. Stimmt, ein derart detailgetreue Beschreibung ist anstrengender als die von Wohlstand verwöhnten Bundesbürger angesichts ihrer vielen Besitzstände zu goutieren bereit sind.
 

08.10.18

Heureka, “Deutschland ist ein Einwanderungsland”

So sprach Hubertus Heil (SPD). Was wäre, wenn Heil “es” nicht gesagt hätte?
 

07+08.10.18

Hambach, das peinliche Schweigen

Die gerichtlichen Klatschen (1) haben gesessen und 40.000 Personen feierten am 06.10 vor Ort. Die sonst so redseligen Damen & Herren Herrschenden schweigen. In den Medien ist die zweite und dritte Reihe verdonnert, Ihre Meinung zu meinen.

Die Denkweise jener infantilen (“Hambi”) Ichlinge, die das Monopol der Wahrheit für sich exklusiv, andere - wohl Deppen) ausschließend beanspruchen muss beleuchtet bleiben, weil solches Verhalten umfassend in dieser Gesellschaft wirkt.

Die Redaktion des KStA gehört zum  Personenkreis, der den Abbau der Braunkohle alsbald gestoppt sehen will. Zwar durfte auch einmal eine Person des RWE das Interview geben. Der Mann wurde wie bei unliebsamen Personen üblich mit dämlichen Fragen konfrontiert und zu politisch unpassenden Antworten ”verführt”. Alte Masche.

Am 19.09, S.4, brachte die KStA-Redaktion “Hintergrund Besetzungen und Aktionen im und am Hambacher Forst: “Die Tugend des zivilen Protests”. Unter der Prämisse, dass die jeweils einschlägigen Regeln der Rechtsordnung beachtet werden, beinhaltet der Titel eine positive Aussage. Protest- und Demonstrationsrecht gehören zur Grundausstattung des Menschenrechts. In Deutschland mit 350 KKm**2 gibt es genügend Fläche für Veranstaltungen mit vielen Teilnehmern. Schon weil die Ausübung des Demonstrationsrechts etwa auf Plätzen oder Straßenzügen die Rechte anderer Personen einschränkt, ist das Protest- und Demonstrationsrecht selbstverständlich als Teil der Rechtsordnung zu begreifen und obliegt der sog. Verhältnismäßigkeit, d.h., Einschränkungen. Die KStA-Redaktion will dies nicht wahrhaben, bringt u.a. die folgenden verabsolutierten und schiefen Argumente:

  1. Die Einhaltung prozeduralen Regeln reiche nicht aus, um RWE den Abbau der Braunkohle zu erlauben.
  2. Das politische Urteil der aktuellen Landtagsmehrheit in NRW sei fehlbar
  3. das Bestehen darauf, dass die Bestimmungen der Rechtsordnung eingehalten werden, sei autoritärer Legalismus.
  4. Weil die Pflicht Gesetze einzuhalten (manchmal) mit der persönlichen Überzeugung kollidiere, dürften Regelverstöße nicht “als Infragestellung der gesamten Rechtsordnung verstanden werden”.
  5. Regelverstöße lassen sich als Appell an die möglicherweise irrende Mehrheit begreifen
  6. Es gäbe Beispiele dafür, dass beharrlicher Protest die Meinung der Mehrheit ändere: US-Rassendiskriminierung und der Kampf gegen den Schwangerschaftsabbruch.

Nicht lernen. Keine “Verantwortung vor der Geschichte”:

  • Zu 6.: Richtigkeit wird nicht durch Beispiele belegt, sondern dadurch, dass kein Gegenbeispiel gefunden wird. Siehe Poppers schwarze Raben-Metapher.
  • Zu 5. Kann die Minderheit denn nicht (auch) irren?
  • Zu 4. Wer hat gesagt, dass der Verstoß gegen einzelne Regeln, die gesamte Rechtsordnung in Frage stelle? Das Argument, Regelverstöße nicht zu ahnden, könne Nachahmer ermuntern, lasst die KStA-Redaktion damit nicht gelten. Allerdings hat Karl Marx postuliert, dass die Rechtsordnung, ideologischer Überbau des Kapitals, daher zu vernichten sei. Wie das geschieht, hängt von den objektiven Bedingungen ab, bleibt den Interpreten des jeweiligen Zeitgeistes überlassen.
  • Zu 3. Von Interessen bedingte Denunziation ist illegitim. Wer entscheidet, ob Bestehen auf einhalten der Regeln als “autoritäres” Verhalten unzulässig ist?
  • Zu 2. Soll Hinterziehen oder nur Verkürzen von Steuern künftig zugelassen werden?
  • Zu 1. Seit wann ist Selbstjustiz zulässig? Kann zielführend sein, nach Beschlüssen unter Einhaltung der prozeduralen Regeln die gesellschaftliche Debatte erneut zu öffnen? Ist Pflicht zu Frieden daran gekoppelt Recht zu behalten?

Die infantil agierenden Damen & Herren, die den Hambacher Forst besiedeln, stören nicht nur die des Schutzes angeblich würdigen Fledermäuse, sie roden für ihre Zweck Bäume und tragen gemäß Photo auf der DLF-Web-Site die Trophäe zu ihren Einsatzort und wollen sich der von der überwältigen Mehrheit der politisch tätigen Menschen akzeptierten Mühe im geregelten Diskurs Mehrheit zu gewinnen entziehen. Problematisches Demokratie- Verständnis von der KStA-Redaktion aktiv gefördert. Ob die Damen & Herren überlegt haben, wie dieses Verhalten das politische Schicksal von Hrn. Gauland & Fr. Weidel beeinflusst?

Gegenstand ist die Frage wann - Jahrzehnte früher oder später - der Netto-Eintrag von Kohlendioxid in die Atmosphäre aufhören soll. Wird das doch so reiche Deutschland danach noch immer zu den Reichen zählen? Ob der Irrsinn samt bewusster Konsequenzen mehrheitsfähig ist, weiß niemand. Gipfelchen der Verkommenheit: Fledermäuse als Argument für die sofortige Absage an die Klimakatastrophe. Niemand traut sich, die Atomkraft angesichts des Angst-Populismus zu reaktivieren. Klar ist:

In den indigenen Herrscherkreisen haben SSG die Mehrheit.

Und die FAZ sekundiert: “Der Hambacher Forst ist zum Pilgerort für Waldfreunde und Kohlegegner geworden. Die Grünen wissen das für sich zu nutzen.” Was für Helden?

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(1) Rodungsstopp des OVG Münster und die aus Sicherheitsgründen ursprünglich verbotene Demonstration wurde vom Verwaltungsgericht Aachen aufgehoben. Die Anzahl neuer Schürfwunden so wie aufgescheuchter Fledermäuse sind unbekannt. “Die Politik” kann nichts machen? Doch, die Steuern erhöhen. 
 

06.10.18

Zum Dasein erlauchter Menschen

Als vor Tagen der Wiedervereinigung gedacht wurde, nutzten Ganzchochrangige dieser Gesellschaft die Gelegenheit, vor Populismus zu warnen. Komisch: Rente 63, Mindestlohn, angeblich paritätische Finanzierung der Sozialversicherung, usw., usw. Hat dies der Heilige Geist eingeführt, wobei Konservative & Sozialisten damit gar nichts zu tun haben ... ?

Micha Müller (SPD): „Wir dürfen nicht zulassen, dass die Minderheit ... die Deutungshoheit über das Erreichte an sich reißt und dabei die Grundwerte unserer Gesellschaft missachtet.“ Hat der fulminante r. Bürgermeister in Berlin darüber schon mal mit den Sog.Grünen das sprichwörtliche Hühnchen gerupft?
 

06.10.18 Verräterisches auf der Web-Site

Sog.Grüne wollen die “intakte” Natur.

Alle anderen halten sie wohl für bekloppt. Gleichwohl fragt sich, wie sie das wohl meinen.

  • streng im Sinn des Wortes?
  • eher locker vom Hocker, d.h., ein bißchen intakt durchaus?
  • Was soll’s, denn der Mensch ist doch selber auch Natur

Besser die Hohen Damen und Daminnen (ups?) sagen genau das, was sie meinen. Es sinke die Gefahr von Missverständnis. Das ist unbedingt gut für die Demokratie. ES gibt “da” Menschen, die sagen viel wirkungsvoller sei es, einem ordentlichen Ochsen in das linke, alternativ in das rechte in das Horn zu kneifen. Das darf wohl nicht wahr sein? Dr. Merkel fragen. Noch wichtiger als intakte Natur sind allerdings intakte Hirne; das sind solche mit minimaler Denkfehlerquote.
 

06.10.18 Der Skandal vom Hambacher Forst

Umfassend raumgreifendes Trottel-Versagen in Deutschland

Als ob es geahnt wurde: Ein indigenes Verwaltungsgericht stoppt per Eilverfahren die Rodung des Rest-Waldes in Hambach. “Vor Jahresende geschieht hier nichts”, höhnten einige der indigenen Klima-Angst-Hasen: Weltweit wird Kohlen-Dioxid in die Atmosphäre entladen. Die Vertreter Deutschen Wesens meinen, es käme hierzu auf ein paar Jahrzehnte an. Deutschland geh’ Du voran. Irgendwie ein wenig 1914.

  1. Vor Tagen meinte das RWE-Managemen mit alttestamentarischem Ernst, es könne nicht mehr gewartet werden. Gehen jetzt buchstäblich die Lichter aus?
  2. Realiter ist Lohn von früherer Nachgiebigkeit eher prekär. Wer verantwortet dies?
  3. Wusste der CDU/CSU NRW-Innenminister nicht, dass kistenweise Unterlagen jede Illusion einer schnellen Entscheidung zu nicht machen mussten?
  4. Warum also wurde die Polizei angewiesen, bei Millionen-Kosten, den Wald zu räumen`?
  5. Aus “1.” und “4.” folgt: Mit Millionen-Kosten wurde ein Schaden in Millionen “für RWE” verursacht. Was scheren schon Steuerzahler und (noch) höhere Stromkosten für “Alleinerziehende”, die allesamt diese Kosten vollständig zu tragen haben.
  6. Seit Jahren besiedeln zuletzt in 70 Wohneinheiten Menschen den Wald. Wenn das die ebenfalls “siedelnde Natur” nicht störte, warum dann Rücksicht auf die Fledermaus- Untergattung XYZ? Für indigene Trottel offenkundig eine komplexe rechtliche Materie.
  7. Welche Weltmeister haben in EU, Bund, Land Gesetze beschlossen, die auf derart irre Art & Weise die horrend teuren Beschäftigungs-Programme von Exekutive und Justiz sicherstellen?

Hier zu Lande werden Menschen von moralinsauren Kommentaren aus der Tastatur etwa von Heike Göbel (FAZ, S.17) auf die Palme getrieben bzw. beruhigt. Die NRW-Staatskanzlei versucht sich zu winden; Berlin schweigt umfassend. Polit-ideologisches Wachküssen als soziales Recht?

Gipfel der Verkommenheit: “Achselzucken, ‘wir’ können nichts machen ... “. Die eher eklige Folge: Für Millionen Tüchtige, Frühaufsteher, junge Familien ist nicht nur die rechtliche Lage, sondern auch die Realität der Realität zu komplex um im Alltag rational untergebracht zu werden. Nationalistische und sozialistische Radikalisierung greifen um sich. Wollen “wir” das?

Einige & Einiginnen wollen genau das. Demokratie nicht nur gerne, sondern vor allem selbstverständlich. Statt einer liberalen herrscht hier, “Unter dem Strich”, aber die vollendete Trottelokratie. Nicht nur schade, sondern auch asozial. Der von der Politik eingetütete Skandal “Kampf gegen NOx, statt sauberes Wasser für Afrika” entpuppt sich als laue Luft ... derweil befassen sich einige Personen in der CDU/CSU damit, ob Frau Dr. Merkel ...

Höchstvorsorglich

und ohne Skandal zu machen: Die Besetzung (wer-wie-wann) des Oberverwaltungsgerichts in Münster ist zu prüfen. “Absonderlichkeiten” könnten von Interesse sein.
 

05.10.18 Sonderbares aus der indigenen Politikerschaft

Erben

Feine Sache. Um das Erbe von Frau Doktor Merkel, bewerben sich laut HB sogar drei Personen. Welches Potenzial die (einzelnen) Erben bieten, sei dahin gestellt. Fragt sich allerdings, was es im Fall von von Frau Dr. Merkel zu erben gibt: Eine GroKo, die aFd, grünschwarze Lust?
 

05.10.18

Kohlekommission und die Atomenergie

Entscheiden ob, wann und in welcher sektoralen Reihenfolge diese Gesellschaft dekarbonisiert wird, müssen Parlamentarier. Was soll die Gemischtwaren-Kommission? Es fehlen Vertreter der Kirchen (Stichwort Schöpfung), der SED, der aFd, Vertreter der Kommission zur Definition von Ethik, der EU, der Einwanderer-Verbände, der Studenten, “Schiffe für Flüchtlinge”, der Kitas, der Rentner und vor allem Vertreter der Atomwirtschaft.

Ist die Kohlekommission der Frau Dr. Angela Merkel eine Veranstaltung zur gegenseitigen Bildung von Fachleuten? Sollen die lernen über den Rand ihres Fachgebietes zu blicken oder sollen die ihr jeweiliges Wissen in der Kommission durchsetzen?

Letzteres ist interessant weil Einige und Einiginnen meinen, es müsse innerhalb von wenigen Jahren aus der Kohle ausgestiegen werden, um den schon in der Bibel vorausgesagten Weltuntergang zu vermeiden. Angesichts von Ängsten Achselzucken und Weitergehen ist angesichts der Leiden von Mitmenschen ein völlig asoziales Verhalten(1). Ängste müssen “aufgearbeitet” (2) werden. Darf “man” von den Kohleangsthasen auch soziales Verhalten erwarten? Darf “man”.

Es gibt sie, die Angst der Anderen. Nämlich die, dass angesichts des Eintreffens von Alliens, die mit der Erde wegen zu hoher NOx-Konzenration in der Luft hier die tabula rasa machen wollen, hier alle wegen Schlappschwänzigkeit davon laufen, statt den möglicherweise “ultrarechten” Eindringlingen (3) beherzt Widerstand zu leisten. Flucht wäre eine Schnapsidee, derer es in dieser GEsellscahft eine ganze Menge gibt. Wird solchen Anfängen nicht gewehrt landet diese Gesellschaft noch kollektiv im  Irrenhaus. Der helle Wahnsinn.

Also sollten die verschiedenen Kohlegegener zu Atomfreunden mutieren. Klartext: Die Kohle- Kommission beschließt jedes herunterzufahrende KWh aus Kohle durch ein KWh aus Atomen zu ersetzen. Bahnbrechend für die Lösung des Gesellschaftlichen Großkonfliktes: Alle haben sich ein Stück durchgesetzt und nehmen danach mit Bier und Chips wie eh und je zufrieden an die häusliche Glotze Platz. Die Gesellschaft wäre weniger gespalten als je zuvor.

Sollte die Sog.Grünen die Relevanz der Ängste vor kollektivem Irrsinn negieren, wären sie bevor die Bundeszentrale für Politische Bildung wegen erwiesener Nutzlosigkeit (4) abgewickelt wird, zu Kursen wie “Kein Recht auf Bevormundung“, “Kein Recht über die Zulässigkeit von Ängsten zu befinden” verdonnert werden. Nur Personen, die die Abschlusstests mit 2 oder besser bestehen, dürfen künftig den Titel “Zugelassener Politiker” führen. Es müsste dies heilsam wirken und ebenfalls zum Abbau der gesellschaftlichen Spaltung dieser Gesellschaft beitragen.

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(1) Jetzt weiß jedermann wie Sozialisten, etwa die Sog.Grünen, die Menschen zu sozialem Verhalten erziehen wollen.
(2) siehe PM 134/18 vom 27.09.18 der SPD zum Thema Aufarbeiten der Nachwendezeit
(3) à la Besetzer der Floten Rora in HH
(4) ”Radikalismus” nicht ausreichend effektiv “bekämpft” 
 

05.10.18

Ärger wegen “Hambach”

Das kommt halt davon, wenn “man” in der falschen Reihenfolge aussteigt.

Schaumama wie die indigenen Besserwisser dies (literarisch?) umsetzen. Was - übrigens - wird aus der Floten Rora in HH?
 

05.10.18

Ein Gespenst geht um ... Auch in Deutschland?

Anlass zu Frage ist das derzeitige Gewicht der Sog.Grünen in den Umfragen. Sie jubelten, wurde vor Stunden getippt.

Den von Jubel Betroffenen (Menschen) wird das möglicherweise wohlige Gefühl gegönnt. Problem: Entsprechend wird der Kater bei Anderen sein. Der Kater-Saldo summiert  allerdings eindeutig negativ. Es gab nämlich - um die Jahrtausendwende -Zeiten in denen das Sozialistische Lager mehr als 50% erzielte.

Freude im Liberalen Lager? Nein, denn es gibt heute anders als damals das Nationalistische Lager. Ein typisches Regen-Traufe-Problem.

Radikalismus/Fundamentalismus

Trösten mag der Gedanke, dass es seit geraumer Zeit im Publikum Menschen mit absonderlichem politischen Verhalten gibt. Dies obwohl die NAZIS längst untergegangen sind. Wollen die Menschen seit bald 100 Jahren gar nixx gelernt haben? Einige schon. Aber eher zu wenige.

Langfrist-historisch gedacht werden die politischen Grundkoordinaten von den dazu disjunkten Koordinaten Mäßigung, Apathie/Frust und Fundamentalismus überlagert. Zu den Fundamentalisten zählen die überwältigende Mehrheit bei SED, aFd, Sog.Grünen so wie große Teile der SPD. Apathie/Frust gibt es bei der Rest-SPD und der Rest CDU/CSU. Zum dem Strom der Mäßigung trägt - bei Zustimmung im historischen Mittel - im Wesentlichen die FDP (1) bei. Mäßigung gibt es auch bei SPD und CDU/CSU; vereinzelt vermutlich sogar bei den Sog.Grünen und SED und nahe Null bei aFd.

Die mittelfristige historische Betrachtung nach 1990 bestätigt den Trend der Radikalisierung. Im unter Marketing-Gesichtspunkten optimal gegliederten aber geschrumpften Sozialistischen Lager haben die Fundamentalisten inzwischen die eher satte Mehrheit. Diese Mehrheit hat sich dadurch konsolidiert, dass Personen mit früher fundamentalistischer Neigung, ihre Radikalität nun im Nationalistischen Lager ausleben.

Das sozialistische Lager ist also geschrumpft, hat aber weil mit dem segregierten und kondensierten Nationalismus der aFd kein Staat zu machen ist, größeren Einfluss auf die Prozeßpolitik. “Nachtigall, ick höre Dir trapsen”.

Ausblick

Wer angesichts dieser Lage von “Spaltung” der Gesellschaft spricht, beschönigt die Lage mit einem höhnenden  Euphemismus. Sobald die entsprechenden Bannerträger bei SPD und CDU/CSU abgelöst sind, wird sich der Trend umkehren, die krankhafte Radikalisierung in “dieser Gesellschaft” allmählich abflauen.

Weicheier aller Länder haben auch vereinigt keine Zukunft. Hierzu haben Liberale weder Sozzen noch Konsen etwas zu sagen (2) denn sie nutzen die Zeit umfassende Kompetenz weiter aufzubauen. Losung dazu: “Eigene Kompetenz stärken, um andere Ehrgeizige anzustacheln selber mit Kompetenzzuwachs zu reagieren ... statt dafür zu sorgen, beim Vorstand beliebt zu sein”. Stimmt, leichter gesagt als getan; denn (a) sage “man” einer Person die beispielsweise 15 Jahre geackert hat, sie möge darauf verzichten, “beliebt” zu sein und (b) sage “man” einem Vorstand er möge darauf verzichten, sich mit “Loyalität” zu umgeben.

Es gibt keinen anderen Weg. Hinzu kommt, dass die derzeitigen sehr hohen Mühen keine Kampagne konfigurieren: Solche Mühen, Entbehrungen sind auf Dauer angelegt, wenn wahrhaft liberale Demokratie der Stempel für Ratio und Herz sein soll. Alle inzwischen 83 Mio Deutschen gehören in den Kreis der höchst unterschiedlich Betroffenen.

Mäßigung ist eben ein bewährtes Rezept. Seiende oder potenzielle Gespenster fliehen oder treten erst gar nicht an.

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(1) Liberale haben angesichts der zweifellos ungenügenden Zustimmung weder zu Fundamentalismus noch Apathie/Furst Anlass. Mäßigung ist bei Liberalen schon immer so etwa wie eine “Staatsräson”. Dies wurde jüngst übrigens durch die von Christian Lindner und dem Präsidium betonten Notwendigkeit des Respekts aller Anderen weiter verstärkt. Hierbei kippen Andere mit der Aussage “Erste Pflicht der Liberalen ist die Sorge um die Meinungsfreiheit der Anderen” regelrecht aus den Latschen kippen.
(2) Auch weil die lernen müssen ihre (eigenen) Probleme selbst zu lösen statt die Schuld auf andere zu schieben 
 

04.10.18

Indigene Herrschende wider den Pupolismus

Gute Nachricht, gestern zum Tag der Deutschen Einheit.

Rente 63, Mindestlohn, Mietpreisbremse, NOx, Ausstiege, Rentereform 2018, usw., usw.

Es wäre noch besser, dass frei nach “wir schaffen das”, zunächst das jeweils eigene Haus entrümpelt würde.
 

04.10.18 NOx-Krise

Die GroKos von der Lachnummer

In Deutschland kein NOx, in vielen, belasteten Ländern kein sauberes Trinkwasser. Alle sind gehalten zu verzichten ... Das Wohlbefinden der von Konservativen und Sozialisten Betroffenen ist wichtig. Die GroKos sind offenkundig unfähig, ihre haarsträubende Politik wider die Naturgesetze zuzugeben; statt dessen wird die PKW-Branche weiter kriminalisiert. Es müssen die Menschen halt irgendwie ruhig gestellt werden. Den ganzen 02.10 lief ein Ankündigungs-Häppchen nach dem anderen. “Man” hat den Irrsinn dem Volk verdünnt kredenzt.

Unklar ist, ob in den “14 Städten” mit mehr als 50 Mikrogramm, dies flächendeckend oder punktuell gemessen wurde. Laut HB, S.15 wollen die GroKos sicherstellen (!!) dass “ein” Diesel-Fahrer solcher Städte nachrüsten lässt oder ein schadstoffärmeres beansprucht.

Über die Formalitäten, denen sich nach dem Konzept der GroKos “ein” Diesel-Fahrer zu unterwerfen hat, ist noch nichts bekannt. Möglicherweise geht die Ummeldung des Fahrzeuges in eine Nachbargemeinde jedoch einfacher und kostengünstiger. GroKo-Logik: Die “betroffenen” Fahrzeuge verschwinden aus der Statistik der “14 Städte”. Nach dem GG ist dieses Politiker-Verhalten erlaubt. Jedermann steht schließlich das Recht zu, bekloppt zu handeln.
 

04.10.18 Wir schaffen das

Jetzt kommen die begehrten Fachkräfte

Etwa die begehrten Heizungsbauer aus Afrika, Informatiker aus dem Jemen, Japan, China und Eritrea, Professoren aus USA oder Spitzen-Chemiker für komplexe Substanzen aus Russland.
 

03.10.18

Hambach-Zwischenbilanz

Immer man sachte. Das dicke Ende ist nicht auszuschließen. Zwar haben die Sog.Grünen sich zuletzt ein Stück zurückgenommen, d.h., nicht weiterhin die Besetzung des Waldes befacht. Ihr Parteitag in der Gegend kommt aber noch. War die Aufregung umsonst? Jedenfalls war/ist die Aufregung die Folge von zwei Umständen:

  • Fehlentscheidung bei Sog.Grünen und SPD bezüglich der Reihenfolge diverser Ausstiege
  • Dusseligkeit der CDU/CSU dies zuzulassen. Macht dazu hatten sie früher mehr als genug. Ihr früheres “nein” war primitiv, daher ungenügend; das spätere Umfallen - etwa im März 2011 - die unvermeidbare Folge des zu simplen “nein”.
     

02.1018

Sensationelles Geeiere teutscher Grokos

Sie schaffen sogar das: Nicht einmal rot werden ihre Gesichter zu ihrer NOx- und Einwanderungs-Politik. Was sollen sie auch tun, diese längst armen Teufel?

Die Abgekochten geben.

“Aktivisten” gibt es hier, im Sotzial-Staat, zahlreich; sie wissen wo Anträge zu stellen sind - für dauerhafte Übernachtungen in luftiger Höhe. Warum dürfen Tellerwäscher, Putzmänner, Golfspieler od. Doktoranden nicht einwandern? Nun, “wir schaffen alles”, dafür “braucht es” Fachkräfte, weil die Deutschen, u.a. Hofreiter unfähig sind, Fachkräfte selbst auszubilden. Einfacher geht, solche Leute den Anderen “wegzunehmen”. Hier muss schließlich das NOx- Problem gelöst werden, sollen die Afrikaner und Asiaten sehen, woher sie sauberes Trinkwasser kriegen. Teutsche Gesundheit “first” ...

Vogelschiss, nein danke. Aber Schiss ganz allgemein wurde längst Stand der Technik.  Betroffene davon sind die Herrschenden, d.h., Sozzen und Konsen, selber. Sie trauen sich nicht, etwa aus ihrer fehlerhaften NOx- oder ihrer jahrelangen Flüchtlings-Politik um-, unter-, oder auszusteigen.

UHU-Politik: Es klebt einfach alles ... an Akteuren seit gestern

Als Scherbenhaufen sozialistisch-konservativer Werte- und Prozesspolitik bleibt “fstgemauert in der Erden” Schlampen, schlampen über alles , üüüber alles in der Welt.
 

02.10.18

 

Liberale Dialektik aktuell

Selbstbestimmung aber Sozialpolitik für die (echt) Bedürftigen.

Selbstbestimmung aber Finanzierung von Kita bis Hochschule durch das Steueraufkommen.

Datenschutz: Eigentum der persönlichen Daten, aber keine ABM für den Staatskomplex

Redefreiheit-und Demonstrationsrecht. Nicht aber rechtswidriges Handeln bzw, Missachtung der Beschlusslage staatlicher Institutionen.

Pflege der Biosphäre. Nicht aber “polterdieholter” oder widersprüchlich. Wer alles gar heute will, will zerstören.

Einwanderung im Rahmen der vier Türen. Nicht aber durch Missbrauch oder nur Überdehnung des Asylrechts.

Ja zum Regieren, aber keine Selbstbedienung

Ja zum Staatskomplex, aber disjunkte Funktionszonen

Ja zum Staatskomplex, aber keine Obrigkeit

 

Adjuvant

Erst sauberes Trinkwasser für die Gesundheit in Afrika, dann NOx für Glotzer und Chip/Bier-Konsumenten in Wohlstand

Erst Asyl, dann Wirtschaftsmigration

 

Verpasste Chance:

Erst Kohle-Ausstieg, dann Atom-Ausstieg

 

01-10.18

Nanu, Herr Bundespräsident

FAZ-O: “Demokratie ist entweder liberal, oder sie ist keine Demokratie”. Sicher ist Parolendreschen ein Menschenrecht, das auch dem Herrn BuPrä zusteht. Deutschland ist ohne Zweifel eine Demokratie. Aber eine liberale in keiner Weise. Beispiele: Sog.Grüne 15-20%, SED, 10%, aFd, 15-20%. Was daran ist also liberal?
 

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