sonnenaufgang1

künstliche Intelligenz

übergeordnete Ausführungen zu künstl. Intelligenz

Liberale Notizen

Themen der Zeit

 

 

 

 

 

 

zu
 Themen der Zeit gehören

Globalisierung

Entwicklungshilfe

Wanderung

Informationstechnik

künstl. Intelligenz

Biosphäre

Fauna-Gentechnik

Flora-Gentechnik

 

 

 

 

weitergehende
Ausführungen zu
künstl. Intelligenz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

09.02.18 / 24.07.17

Schwachsinn: (angeblich) künstliche Intelligenz (“KI”)

Was haben Menschen schon alles nachgebaut oder erfunden. Warum also nicht die Denk- u. Speicher-Funktionalität des Gehirns auf Computern nachbilden?

Für derartige Denkmaschinen gäbe es vielfachen Nutzen: Hoch im Kurs steht derzeit der Wunsch autonom fahrender PKW. Könnten derartige Denkmaschinen außerdem Schach spielen, Texte übersetzen, Bibliotheken auswerten, aus umfangreichen Datenbeständen Schlußfolgerungen gar in natürlicher Sprache ziehen, untereinander in natürlicher Sprache kommunizieren, gemeinsam denken, hierbei genauso wenig Energie wie biologische Nervensystemen verbrauchen, verfügte die Menschheit über Apparate, Maschinen oder Systeme mit künstlicher Intelligenz. Welch ein Paradies, nur wenige Personen hätten das Recht zu arbeiten, alle anderen zu Urlaub, Genuss usw. verpflichtet ...

Soll menschliche Intelligenz “künstlich” nachgebildet werden, müssten Funktionsweise, d.h., die Kausalität der Wirkketten des Nervensystems umfassend bekannt sein. Dazu gehört außerdem zu wissen durch welche Zustände des Hirn-Materials analoge und digitale Information gespeichert wird.

Philosophische Skepsis

“Der Mensch” müsste sein (eigenes) Nervensystem (selbst) verstehen. Das Nervensystem wäre Objekt und agierte gleichzeitig als Subjekt des Erkenntnisprozesses. Das Prinzip der sozialwissenschaftlichen Unbestimmtheit müsste in diesem Grenzfall außer Kraft gesetzt sein; denn andernfalls bliebe die Konvergenz des Erkenntnisprozesses aus.

Mikrokosmos als Hürde

Das menschliche Wirken verändert den Midikosmos mit steuerbaren Instrumenten des gleichen Midikosmos zu dessen Bestandteil der Mensch gehört. Ohne Zweifel besteht der Mensch aus Elementen des Mikrokosmos. Subatomare, physikalisch wirkende Elemente zweiter Stufe und ein Teil ihrer Interaktionen sind bekannt; ob alle Interaktionen bekannt sind ist offen. Es fehlt die Kenntnis der Kausalität zu Gravitation; die Quantenphysik liefert weitergehend die Erkenntnis verschmierter Zustände und fehlender Kausalität.

Diese “Mängel” beruhen wohl darauf, dass die Instrumente des Midikosmos zu grob sind, um Prozesse im Mikrokosmos transparent zu machen. Es fehlt die vollständige experimentelle Verifikation von Prozessen im Mikrokosmos.

Sind Kausalitäten im Mikrokosmos unbekannt, kann nicht draus geschlossen werden, dass es solche Kausalitäten nicht gibt.

Wissen und Nichtwissen zum menschlichen Nervensystem

Das Gehirn besteht (u.a.?) aus den Neuronen, die durch Synapsen dieser Zellen zu Netzen, den sog. neuronalen Netzen verbunden sind. Dieses Wissen entspricht dem Wissen, dass ein “organisiertes” Bienenvolk Königin, Drohnen und Sammler unterschieden werden.

Unbekannt ist, ob es im Hirn eine bio-physikalische lokalisierte sog. CPU gibt. Die Rollen einiger Hirnareale sind bekannt, weil die jeweilige Zerstörung Fehlfunktion an der Peripherie sichtbar wird. Es gibt hierzu interindividuelle Übereinstimmungen. Ebenso sind viele Input- und Output-Kanäle (Sensoren und Nerven) des Hirns bekannt. Die hohe Anzahl der aktiven Elemente, der Neuronen, schwankt interindividuell; ebenso die Anzahl der Synapsen; die Konfiguration von Neuronen und Synapsen, der neuronalen Netze, schwankt ebenfalls interindividuell. Dennoch wird interindividuell häufig das gleiche Denk-Ergebnis produziert. Exakt das Gleiche oder “nur” mit gewisser, unbekannter Streuung?

Unbekannt ist (sogar) die Kausalkette etwa typischer Gedankengänge.

Biologie, Physiologie, Chemie, Biochemie des Hirns sind entsprechend dem Kenntnisstand dieser Wissenschaften (weitgehend?) bekannt. Auf der Ebene der atomaren und subatomaren physikalischen Vorgänge sind die Wirk-Prinzipien nicht verstanden bzw. bekannt. Eine trainierte Person “erinnert”, dass 6*7=42. Wie ist der funktionelle Ablauf im Fall zu Lösung von 6*7, wenn das Hirn noch nicht trainiert wurde?

Dei Speicherkapazität des Gehirns erreicht nach gängiger Literatur den sagenhaften Wert von 16.000 Terabit. Die Anzahl der Synapsen (zwischen) Neuronen erreiche 100 TeraStück. Binär digital wie im Fall der elektronischen Datenverarbeitung lassen sich 16.000 Bit in 100 Tera Synapsen nicht unterbringen. Das Hirn speichert möglicherweise polivalent digital, gar analog oder sowohl als auch. Die enorme Leistung des Gehirns erfordert die geringe Leistung von nicht mehr als 20 Watt.

Es gibt also wenigstens ansatzweise weder Wissen zur Funktionsweise des Gehirns noch zur Technologie zum Bau eines künstlichen Gehirns. Künstliche Intelligenz wird zumindest noch sehr lange, eher für immer, ein Hirngespinst sein bzw. bleiben. Selbstverständlich ist sinnvoll, gute (“intelligente”) Programme für schnelle Rechner zu erstellen. Aber jedwede Mühe um wörtlich “künstliche (menschliche) Intelligenz”, die sog. “KI”, verschwendet Lebenszeit und Steuergelder, die geltungssüchtige Politiker nur zu gerne springen lassen wollten.

Gegner der KI?

Der Gegner von Unbekanntem ist schwer vorstellbar. Angst vor solchen Maschinen mag es geben; sie wäre nicht gerechtfertigt, denn es genügte solche Maschinen abzustellen. Alles Weiteren sind typische Hirngespinste.

Bedenklich ist aber, dass mit dem Konzept der KI hausiert wird, um Kunden zu animieren solche Produkte zu kaufen oder im “Forschungsministerium” Mittel “für KI-Forschung” zu besorgen. Eine Organisation mit Büros und beliebig vielen Großrechnern, die sich mit solchem Ansinnen an Geldgeber wendet, muss robust zum Ausgang etwa der Behörde komplimentiert werden.

Weil es faszinierend bleibt zu wissen, wie Gehirne diverser Spezies der Fauna “funktionieren”, sind die berüchtigten “Forschungsanträge” je nach Einstellung der mehrheitlichen Parlamentarier auf jeden Fall zulässig und je nach kritisch hinterfragter und nicht entgrenzter Anmaßung des Antragstellers selbstverständlich zu genehmigen.

Ist nämlich die Funktionsweise des Nervenapparates bekannt, ließe sich entsprechende Software für elektronische Rechner erstellen, um solche Nervenapparat naturgetreu zu simulieren.
 

linie-600-5

sonstiges

Verzeichnis

Glossar

Stichworte

Nutzeranleitung

Änderungsstand

Impressum

Kalauer

über den Autor

hintergrundweiss