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22.07.17 / ... / 16.08.01

Genetik, das Eingemachte

Hätte der Mensch keinen Selbsterhaltungstrieb, gäbe es Menschen nicht. Der Wille sich zu erhalten und zu reproduzieren ist Wesen bestimmende Eigenschaft des Menschen und vieler anderer Spezies. Um diese Frage geht es im Zusammenhang mit “Gentechnik” viel grundlegender als bei anderen Problemen mit denen sich Menschen seit eh und je befasst haben. Dennoch, Angst ist kein guter Ratgeber, obwohl nicht übersehen werden darf, dass Gefühl und Sehnsucht von Freiheit etwa im Gewand der Forscher-Neugier wie eine Axt an der menschlicher Existenz wirken könnte. Obwohl “wir wissen, dass wir nichts wissen” sucht der Mensch, seinem inhärenten Freiheitswillen freien Lauf lassend das Gebiet der Genetik zu erschließen. Wie aber soll der Mensch sich verstehen, wenn der Mensch doch nur der Mensch (selbst) ist. Wird das Metermaß mit sich gemessen, gibt es keine zusätzliches Wissen.

Es erscheint unvorstellbar, dass der Mensch sich je selbst verstehen wird.

Also?

Zunächst: Da “wir nicht wissen, was wir tun”, ist Vorsicht, anders als Angst, unverzichtbarer Ratgeber. Die ethische Dimension kommt hinzu: Menschen genetisch präparieren? Das wird, vorgeschoben, als ungerecht betrachtet. Mangel an Selbstvertrauen erzeugt Misstrauen: Es könnten jene, die die Technik beherrschen, andere übervorteilen. Entscheidend aber ist: Die Wirkung ist unbekannt; die Menschheit könnte sich wider den Selbsterhaltungstrieb (selbst) zerstören. Auch in diesem Zusammenhang gilt: Die Freiheit des Einzelnen muss mit der Freiheit des anderen kompatibel sein. Gegen die gentechnische Präparation des Menschen, also seine Erzeugung “durch Knopfdruck”, spricht außerdem die dann naheliegende Überlegung, man dürfe Leben “auf Knopfdruck” nicht nur erzeugen, sondern auch beenden. Obwohl Töten in Kriegen oder von nahen Verwandten aus dem Tierreich ethisch (leider) zulässig sind, ist das Tötungsverbot seit Moses immerhin und hoffentlich ein für alle Mal Verfassungsrecht.

Risiken gibt es, aber vielleicht, auch notgedrungen Chancen

Die Gedanken sind frei, Forscher-Denken, nicht zu verbieten. Aber Transparenz der Forschungstätigkeit ist ein Grundrecht, denn angesichts fehlenden Genetik-Wissens sind alle Menschen quasi-persönlich betroffen. In späteren Zeiten wird Gentechnik Reproduktion und damit Leben der Menschen möglicherweise in heute kaum auszudenkender und heute besser nicht auszusprechender Weise verändern; vielleicht sogar das Überleben des Menschen erst ermöglichen. So weit ist die Wissenschaft aber noch lange nicht gediehen. Einstweilen sind die ethischen Bedenken - eine Frage würdigen Miteinander-Umgehens - zu respektieren.

Klonen?

Ausgehend von der Idee des Habeas Data gehört jeder Mensch am ehesten sich selber. Das gilt auch auf für sein Genom. Klonen, d.h., kopieren, im Sinne einer Reproduktionshandlung ist unter Umständen denkbar. Jedoch: Es darf mit Leben nicht experimentiert werden. Wie wollte man wissen, dass Klonen nachhaltig und erbpotent gleich lebensfähige Menschen erzeugt? Es bleibt daher für die Forschung sehr wenig freier Spielraum. Das muss so sein, vermutlich so bleiben; auch wenn die Festlegung aus Forscher-Sicht möglicherweise unbefriedigend ist.

Selbstverstädlich: Verantwortung

Aber zu Denken, zu Suchen ermutigen Liberale ausdrücklich. Werden die Grundsätze von der liberalen Wertepolitik berücksichtigt, gibt es zu Optimismus jeden Anlass.
 

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