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25.11.18

Trump und die Herrscher des Iran

Im Jahr 2018 macht fassungslos mit welcher Durchschlagskraft die US-Regierung als Folge ihrer Sanktionen den Handel aus anderen Ländern mit dem Iran unterbindet. Die Chuzpe hierzu gezielt Ausnahmen zu “genehmigen”, schlägt dem Fass den Boden aus. Europa und Deutschland als Hinterhof der US-Regierung?

Selbstverständlich ist die Drohung der iranischen Regierung, Israel auslöschen zu wollen inakzeptabel. Wenn Regierungen wie u.a. die ägyptische, saudische oder jordanische zum Ausgleich mit Israel bereit sind, bleibt unvernünftig, dass die iranische diesem Ausgleich ausweicht. Keine Frage: An jedem Streit sind stets zwei Parteien beteiligt. Aber die US-Politik der Bestrafung und Konfrontation ist durch Primitivismus, jedenfalls nicht durch Phantasie und die Tatkraft geistiger Führung gekennzeichnet. Im Fall UdSSR hat sich keine US- Regierung wie die Regierung Trump verhalten. Im Fall der scheußlichen Diktatur auf Kuba hat die US-Regierung ab 01.01.1959 das Ziel kraß verfehlt. Es ist Zeit, dass auch Trump die Lehre daraus zieht.

Aber Trump überzieht und schadet dem Anliegen der westlichen Demokratie & Lebensweise. Das Sanktions-Verhalten der derzeitigen US-Regierung ist abschließend illegitim. Überdies beruht ihr Rundumschlag auf einer fehlerhaften Analyse der ökonomischen Realität in USA. Die Mißlichkeiten beruhen weniger an fehlender Fairness des Auslands, sondern auf dem prekären (durchschnittlichen) Leistungs-/Wohlstandsverhältnis der US-Einwohner. Durch sein lächerliches Auftreten beflügelt der US-Präsidenten die Kritik daran und erspart damit besonders den Sozialisten die für sie riskante Stellungsnahme zu den ökonomischen Verhältnissen.

Statt gestützt auf horrende Staatsverschuldung soziale Nickeligkeiten unter das Volk zu schmeißen, sollten die führenden Leute in Deutschland und Europa Vorkehrungen treffen, damit eine Politik der Sanktionen à la Trump künftig keine Wirkung entfaltet und die Hinterhof- Situation überwunden wird. Frau Dr. Merkel sagte im Mai 2017 in München: “Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, sind ein Stück vorbei ... “ Reichlich spät ist der indigene Regierungschef seiner Naivität entkommen. Die Amerikaner sind großzügige und sympathische Menschen; aber den dort Herrschenden ihren geistigen Schlendrian durchlassen “geht gar nicht”.
 

17.01.17

America first

Nach weit verbreiteter Auffassung ist die Wahl von DJ Trump eine Entscheidung gegen das sog. politische Establishment in Washington. Dies erklärt, warum das deutsche politische Establishment in den Tagen nach der Wahl den gesehenen Tanz veranstaltete :Man fühlt sich ge- und betroffen. Zu recht.

“America first” ist vermutlich die wichtigste, d.h., die Wahl entscheidende Parole in der Wahlkampagne von DJ Trump. Welche Regierung, weltweit, handelt nicht nach diesem
Prinzip?

Trump argumentiert, etwa China verfolge unfaire Handelspraktiken. Weitere Länder etwa Mexiko, gar Deutschland, die EU sind indirekt ebenfalls gemeint. Der Rostgürteil sei die Konsequenz schäbigen Verhaltens im US-Ausland. So weit ein holzschnittartiger Abriss.

Das US-Ausland produziert offenkundig zu geringeren Kosten, d.h., günstiger. Hierbei spielt das Lohnniveau eine wichtige Rolle. Dem zu Folge lebten zu viele Amerikaner über die Verhältnisse und lösten somit die Flucht der Kapitaleigner in ihr Ausland aus.

Unbefriedigend bleibt aus Sicht des US-Souveräns, dass - so gesehen - die Fehler früherer Regierungen/Parlamente in Washington kein Thema sind. Diese Geschichte muss - zeitgleich mit dem Beginn des Niedergangs der UdSSR - bald nach 1945 begonnen haben.

Wer meint, mit DJ Trump werde in Washington politische Tugendhaftigkeit ausbrechen, wird sich bald eines besseren belehren lassen müssen. Manager-Denken in der Gewissheit Kapital-Eigner oder nur -Besitzer zu sein, hilft bei der Analyse der Lage; Manager-Stil als Prozesspolitik taugt aber nicht für entsprechend scharfe Kurskorrekturen. Schon gar nicht, wenn - höchst fehlerhaft - ein (zu) großes Programmpaket versprochen ansteht.

Die Lage ist sogar tragisch. Bei näherer Betrachtung springt nämlich ins Auge, dass - überall im Westen, auch anderswo - das gescheiterte Establishment, ein solides Fundament für Unbeweglichkeit, ja Verkalkung errichtet hat.

Es riecht um dem zu entkommen verbreitet nach Totalitarismus.

Viel Begabung, viel Kompetenz, vielleicht zusätzlich Zufälle sind nötig, wenn der (künftige) Crash vermieden werden soll. Hoffnung hat zuletzt zu sterben.

Wieviel hundert Liberale haben heute vor 20:00 bereits eine Stunde für ihren Kompetenz- Zuwachs gearbeitet?
 

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