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27.01.26  / 26.01.26

 

El que mucho abarca poco aprieta

die unnachahmliche Aussage in der o.a. Schlagzeile, am 25.01 gegoogelt, ergab in gutem Spanisch, mit minimal möglichem Text im Folgenden übersetzt, dieses: “Wer zuviel machen will, schaft gar nix”. Binsenweisheit? Und was für eine. Aber die politische Elite hält sich nicht einmal an eine Binsenweisheit (1). Deswegen erscheint einfach, dass alsbald die Aussage Die Überforderung der politischen Elite zur Falschaussage mutieren könnte, wenn Sie es mit zweifacher Stoßrichtung denn wollen:

Statt vorstehender Metaphern. Die Überforderung der politischen Elite beruht auf der Hypertrophie des sog. Staates noch genauer darauf, dass

  1. Nicht nur der Vortrag von US-Präsident Trump am 22.01 in Davos war grotten- miserabel; es gab zuletzt weitere Reden, mit denen die Vortragenden weit unterhalb ihrer Fähigkeit “lieferten”.

    Solche Vorträge sind bezüglich Gliederung und vermittelbarem Inhalt viel zu schlecht vorbereitet. Ihre persönliche Zielsetzung: Lieber eine guter Vortrag als 3-4 schlechte. Problematische Nebenwirkung: In Davos saßen zu viele Europäer im Salon; nur eine Person ist zur halben Zeit gegangen. Trost: Trump hat etwas vermutlich leider nicht zielführend, verstanden “Ich bin hier wohl nicht sehr beliebt”. Es gibt Fälle von grotten-schlechten Vorträgen, die mit starker “Standing Ovation” quittiert werden. Resultat: Die Mühe des Vortrages war für die Katz. Gegenmaßnahme, umIhre Absicht wissend, vom sechsten Gang, fallweise auf den vierten oder gar den zweiten, zurückschalten.
  2. “Beim Staat”, schwierigere Lage, gilt das Gleiche. Der Staatskomplex hat zu viele, legale, d.h., legitim-sanktionierte Zuständigkeiten. Trump: Wir sind die Größten, Frau Dr. Merkel, “wir schaffen was”, Kanzler Notlösung kommt als Kandidat und im Amt als der “Groß-, nicht Inquisitor etwa à la Putin, sondern Groß-Ankündiger daher. Resultat : flächendeckende Groß-Katastrophe. Nicht weil, wohl gemerkt, etwa Notlösung ein schlechter Mensch ist, sondern weil “Staat” que mucho abarca poco aprieta und dann bisher in der Regel, gratis nachgeschmissen Ausreden wie
     
    • die jeweils Anderen ...
    • die nicht vorhersehbare Krise ...
    • harr: irreguläre Migration und Asylrecht ... statt unerlaubter Grenzübertritt.
    • harr: Die (Super-) Reichen müssen per Erbschaftssteuer mehr beitragen, schließlich wird Geld für Bildung benötigt (Stegner bei Lanz) ... Die CDU/CSU ist statt dessen nicht in der Lage, den Vorstoß mit dem einzigen validen Argument “Verbrauch des Kapitalstocks?” abzuwehren; Geld kann “man” schließlich immer brauchen. Dies gilt gleichermaßen für den Irrsinn der Körperschaftssteuer.
    • harr: Bürokratie, weil Besitzstand-Denken soo verbreitet ... also statt Funktionären und Parteifreunden die Besitzstände und/oder die Zuständigkeiten konservieren, diese durch Gesetzesänderung entziehen; Bürokratie wäre sofort erledigt. S. auch das krasse Beispiel mit den 660 (sechshundert sechzig) MdB, die ihres Rechtes auf Beschäftigt-Sein nach Kräften frönen ... andernfalls sie am Wochenende im Keller zu schlafen hätten ...
    • über die Schwierigkeiten - wer hat die nicht -  die Herausforderung zu bewältigen
    • “er hat mir doch freundlicherweise einen dicken Strauß Blumen gereicht. . .”
    • Diplomatie, statt ATOMBOMBEN (!!!!), bzw. StGw  od. einfaches “Nein, der Herr. Kollege”, s. positives Beispiel “G’d”.
    • Steuern erhöhen ist anstrengend, viel bequemer ist, sich staatsverschulden.  Übrigens: “mit 1,00 T€ p.a kann jeder Bundes-Regierungschef sein”.
    • harr: konservativer Schumweltutz ... statt Pflege der Biosphäre, weil die “viel zu teuer sei” - realiter und zugegeben, anstrengender.
    • (A) Alternativlos ... “Wie denn sonst, Du (mickriges) Menschlein vom Fußvolk” ... Dazu finales Totschlag-Argument seitens Souverän:” Rückdelegation geht auch in der Wirtschaft gar nicht, also, “Freundchen,, genau das ist ihr Job ... “ und hilfsweise noch dieses: “Auf dem Hirn sitzen und mit dem Anderen denken produziert nichts als ...
    • (B) Alternativlos: Bei Wahl auf Posten aller Art (beginnend mit “Unteroffizieren”) und Nachrücker auf die (nicht ausreichend gut bezahlten dicksten Posten (2) ) ausnahmslos und unerbittlich auf nachvollziehbar belegte persönliche und sachliche Kompetenz achten. Ausnahmen für besonders begabte Jüngere sind denkbar. Ja-Sager und Einzelkämpfer (3), nein danke. Ansprechend guter Auftritt und gute (kurze) Rede sind sicher unverzichtbar, aber bei Weitem nicht ausreichend.

Demokratische Mitte? Unbedingt. Demokratische Mitte ist allerdings mehr als Schulterklappe. Demokratische Mitte muss vor allem inhaltlich von Vielen - erst Mehrheit, effektiv - geleistet werden. Kann die politische Elite, das (ihr) “Haifisch-Becken” vermeiden? Wohl nicht. Das Haifisch-Becken ist nämlich auch Spiegelung von Realität. Die Bereitschaft sich dem belastendem Haifisch-Becken auszusetzen sollte gewürdigt werden. Zusätzlich, erneuter Appell an SPD und Grüne, sozialistische Fraktionen im Demokratischen Spektrum, sich mit ihrer Agenda zurückzunehmen.

Seit Tagen gibt es die Debatte um “Teilzeit” Aus der CDU/CSU kam der sachgerechte Beitrag “wirkt wie Life-Style Teilzeit” so nicht; Alexander Schweitzer hat am 26.01 im DLF-Interview nicht ausreichend differenziert argumentiert. Zur Klarheit: Wenn ein Unternehmen und ein künftiger Mitarbeiter sich auf 35,12345 % Teilzeit einigen, gibt es keinerlei Notwendigkeit zum Kommentar. Anders jedoch, wenn sie sich auf 80% von der Nenn-Arbeitszeit einigen, sodann der Mitarbeiter einen Rechtsanspruch, auf (noch) mehr mehr Teilzeit den Rechtsanspruch nutzen will wird die Dispositionsfreiheit des Unternehmens, dem Willkür (ebenfalls) untersagt ist - reduziert. Mäßigung der Debatte ist zielführend. Seit Monaten beschäftigt Wolfgang Kubicki “die Krise der zivilisierten Auseinandersetzung”, Die anderen Mitgieder der Demokratiscehn Mitte sind der Meinung, die Meinung aus der FDP ignorieren zu “dürfen”.

Trost: Trumpsches Eifern regiert in Deutschland nicht. Dabei soll es bleiben. Funktionalität des Staatskomplex besteht nicht darin, das Glück der Individuen herzustellen, sondern (die Ausnahmen der) Härtefälle zielführend aufzufangen und vor allem den Rahmen für kooperatives Zusammenleben aller in der Gesellschaft zu fördern. Deswegen muss mit Augenmaß, Geduld, Demut und Toleranz, bei intensivem Diskurs das “staatliche Zuständigkeitsvolumen” zurückgefahren werden. Dies entlastete die politische Elite der 2-3 K überforderten Personen und steigerte damit ihre Leistungskraft .

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(1) Können Sie Ihrem Souverän (Aufsichtsrat) erklären, was das soll?
(2) Die wirklich “guten Leute” neigen dazu, den Eintritt in das Haifisch-Becken der Elite wegen “zu” geringem Lohn abzulehnen, wodurch sich tendenziell eine informelle Koalitionen der Inkompetenz besonders in Parlamenten, manchmal sogar Parteien übergreifend herauskristallisieren. Schon in der Schule zeigt sich immer wieder, dass Klassenbeste eher unbeliebt sind. Dies alles pauschal zu unterstellen, ist angesichts des ernsten Problems ein zu vermeidender Fehler.
(3) horizontal vernetzte Personen sind, wenn sie aus dem Ruder laufen (Trump, Putin), vom Netzwerk einfacher auf die Matte zu holen
 

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