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02.02.21

Schlechte Noten

für “die EU”, aber nicht nur, sondern urbi et orbi, denn EU-Mitglieder sind keine Geister, sondern veritable Staaten, ausgestattet mit jedem nur denkbaren, d.h., allem Pipapo.

Klar, es geht um das Thema Impfe. Jeder wusste, dass zum Medikament Zaubern nicht funktioniert: Mehr noch: Im April 2020 wurde seitens derer die darüber redeten mitgeteilt, dass eine Impfe gegen Corona vielleicht Ende 2021 kommen würde. Schon über diese Tatsache so wie die Art & Weise ließen sich Gedanken machen.

Auch über Logistik-Probleme wird sich generell nicht weiter aufgeregt.

Aber im Fall der verfügbaren Gewissheiten ab Sommer 2020 und den noch späteren Versprechungen gibt es völlig zu recht Aufregung; mehr Befugnisse als sich aufzuregen hat der Standard-Mensch, Mitglied der eben dummen Bevölkerung, nicht. Die schlechten Noten gibt es für die “gesellschaftliche Debatte” zwischen den lokal und den EUweit tätigen Damen & Herren.

Was ist “da” los?

Schön wäre, wenn “da” ein Ort wäre. “Da” ist aber umfassend, System, Fläche, Vieles ...

Es klärt die Frage: Wer in Europa ist Koch, wer Kellner? Antwort niemand, weder das Eine noch das Andere. Können diese Rollen zugeteilt werden? Theoretisch durchaus. In der Praxis sozio-kulturell nicht darstellbar. Wie Christian Krappitz vor 16 Jahren schrieb: Es gibt nicht den Europäischen Demos. Wie auch?

Es mag zielführende Kommunikation im nördlichen Ostsee-Raum, in Benelux, auf dem Balkan geben. Für die überwältigende Mehrzahl der 27**2/2 Paarungen beträgt die Kommunikation praktisch Null. Von Katastrophen oder jeweils landesweiten Wahlergebnissen abgesehen. Ein Demos setzt das gegenseitige Wissen und Interesse voraus. Welche tragenden Bindungen gibt es etwa in Fällen wie Deutschland - Kroatien, Deutschland - Malta, Deutschland - Finnland, usw.? Nicht einmal Deutschland - Frankreich, trotz feierlichen, Demonstrationen aller Art, trotz jüngst ergänztem Élysée-Verrag veranlasst zu mehr als Lippenbekenntnissen. Es gibt Millionen, die haben Interesse an Europäischer Stärke nach außen, es gibt zahllose kompetente und pflichtbewusste Beamte in Brüssel und den Unter-Institutionen, es gibt Legionen von Personen, die die Hand aufhalten und andere die wissen, das solche aus gepredigter Solidarität oder aus Wahl-Opportunismus - möglichst sparsam - zu füllen sind. Was ist mit den Herzen? Nach getanen Pflichtübungen eigen-brodeln die Mehrheiten in den jeweiligen nationalen Säften. Selbstverständlich fehlen nicht die Phantasten, die behaupten solcherlei ließe sich per Konzepten auf Power-Point- Folien oder perfektest formatierten PDF- Texten überwinden ... besonders ... wenn ”Ihr mich wählt”. Alles geschenkt. Von oben herab, noch so schlau auf die Schiene gesetzt ... funktioniert nicht. Leider wohl noch lange nicht. Insofern waren die Brexiteers ehrlicher.

Es gibt nicht einmal Kraft das ungeheuerlich-monstruöse Urteil vorhin gegen Nawalny intellektuell so werten, dass Wladimir Putin sich vor Scham lieber versenkte, als sich solches noch einmal anhören zu müssen.

Selbstverständlich wird verbreitet so getan, als existierten Hemmnisse wie die geschilderten nicht. Dass ausgewählte Posten-Inhaber Europa propagieren liegt in der Natur der jeweiligen Rolle als Empfänger ihres Lohnes. Dass die führenden Leute sich untereinander gut genug kennen, setzt sich weder medial noch im Volk fort. Die Führenden wissen das, schlampen konsequent, wissend um die Realität der nationalen Wähler geben sie wenig oder gar keine Impulse, denn Wahlertrag gäbe es ohnehin nicht - weil Fähigkeit und Interesse fehlen. Es gibt viele, die alternativlose Kohäsion predigen. Tun sie selber genug für Kohäsion? Sobald der jeweilige mediale Slot genutzt wurde, ist die Predigt - für den Prediger folgenlos  - vergessen.

Es besteht fraglos ein definiertes Gefüge aus Euro-Institutionen und National-Staaten. Aber Inspiration, Kraft, Momentum oder Zielsetzung geht davon nicht aus. Es besteht aus einem Gewirr von Relationen ohne gemeinsamem Pulsschlag. Das EU-Parlament agiert ernsthaft, drischt allerdings viel Stroh und fasst Beschlüsse, deren Konsequenzen die Abstimmenden sich nicht mühen zu überblicken - schließlich gibt es kein Institut, das Rechenschaft verlangt. Resignation erscheint angesagt.

Vieles was vorstehend wie Klage wirkt, ist schlicht nicht, bzw. derzeit nicht machbar. Besser wäre ein Ehrlichkeit-Sturz, ein Kassensturz sowie so. Die kollektive Verantwortungslosigkeit führt zu nichts als Ärger. Siehe zuletzt das würdelose Gezerre und Zetern zur Impfe.

Vielleicht veranlasst die neue Konstellation in den USA, doch um den eigenen Nabel eine Bestandsaufnahme zu erstellen.
 

02.02.21

Briten: Lieber Chinesen als Polen?

Das Abstimmungs-Ergebnis von 2016 zum Brexit sei auch darauf zurückzuführen, dass viele Briten keine/weniger Ausländer haben wollten, obwohl per Commonwealth jahrelang nach GB breit eingewandert wurde.

Nun hat die Britische Regierung 5.000.000 Personen aus Hong-Kong für 5 Jahre Aufenthaltsrecht und später auf Antrag die Britische Staatsangehörigkeit zu  angeboten.

Also: Polen wollten die Briten (angeblich) nicht. Jetzt aber im Extremfall sogar 5 M Personen aus China.

Verdacht: Der Brexit war ein Eliten-Vorhaben, weil dieser Personenkreis auf der Welt eine größere Geige spielen wollte. Alles erlaubt. Aber argumentativ prekär.

Jetzt hat die Britische Regierung die Aufnahme in die transpazifische Freihandelszone CPTPP beantragt. Hochinteressantes Rosinen-Picken.
 

 

 Januar 2021

04.01.20

GB (UK) gehört unverändert zu Europa. Brexit hin oder her.

Charles Mountbatten-Windsor sagte vor Wochen im BT an die Abgeordneten gerichtet sinngemäß: “Wir bleiben Freunde”.

Mit guten Freunden sind klare Worte stets die beste Lösung für Ungemach.

Die Aussage “GB habe nach dem Brexit die Unabhängigkeit erreicht”, ist mit das Bekloppteste aus dem Jahr 2020 und infantil die Aussagen, die KStA, 02.01, S.7, zitiert: von „fantastischem Augenblick für dieses Land“, sprach Johnson. „Wir halten unsere Freiheit in unseren Händen, und es liegt an, uns, das Beste daraus zu machen“

  • Wer hat UK übrigens gezwungen, EWG/EU beizutreten?
  • Mit 585 Seiten an die EU - freiwillig - vertraglich gebunden als Unabhängigkeit zu verkaufen, grenzt an intellektuelle Unverschämtheit.

Politiker “von der Stange”, so zu sagen “prêt a porter” ernst zu nehmen, ist vollendete Zeitverschwendung und eine Provokation der Aufklärung.
 

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