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22.12.18

Systematische Vorgehensweise zwingend

Wohlmeinend kann konzediert werden, dass das Holterdipolter zu “Umweltschutz” als Folge die Aufgabe zu unterschätzen unwissentlich und unbeabsichtigt eingerissen ist. Die Widersprüche und Ungereimtheiten der herkömmlichen Maßnahmen zum “Schutz” der Umwelt sind erheblich (1).

Inzwischen wird klar, dass nicht nur Umweltschutz sondern (positiv) Pflege der Biosphäre zu leisten ist. Eine systematisch geordnete, Personal- und Kapital-Ressourcen schonende Vorgehensweise ist zwingend. Allein die jüngste Entwicklung zur Vorgabe des maximalen CO2 Ausstoßes der PKW zeigt, dass so nicht weiter vorgegangen werden darf. Es besteht  Bedarf zu (noch) weitergehender Rationalität bzw. Systematik.

Prämissen:

  1. Letzte Ursache für die Schädigung der Biosphäre ist die bei ca. 7,7 Mrd Personen noch immer zunehmende Weltbevölkerung
  2. So gut wie alle Menschen begehren den gleichen materiellen Wohlstand wie etwa Europa, Japan und USA. Die mediale Globalisierung hat den Trend ermöglicht und noch verstärkt
  3. Der Nutzen von der Pflege der Biosphäre ist das Überleben “des Planeten”
  4. Die Kosten für die Gesamtheit der großen Zahl von Vorhaben sind hoch. Der Anspruch an Personal- und Kapital-Ressourcen, entsprechend
  5. Die erforderlichen Resultate können auf Grund von Engpässen aller Art erst in vielen Jahren erzielt werden.
  6. Es gibt viele Menschen, die die Schädigung der Biosphäre beunruhigt. Entsprechend hoch der Druck, die Lebensweise der Menschheit bald, gar schnell umzustellen.
  7. Wird Sorgfalt bezüglich Auswahl, Priorität, Intensität (d.h., Planung) und Umsetzung der Vorhaben nicht beachtet, steigt die Gefahr von globaler - d.h., von lokaler abgesehen - Wohlstandseinbuße.
  8. Anzustreben ist, dass eine große Anzahl von Menschen sich den Einsichten (aus freier Entscheidung) anschließt, ohne in Totalitarismus abzugleiten.
  9. Es muss vermieden werden, dass die Einzelnen aus Angst entsprechend ungünstig reagieren.

Allein die Aufzählung der Prämissen deutet auf den heute eher unbekannten Umfang des Problems zur Pflege der Biosphäre. Sinnvollerweise wird nach längst bewährter Übung ein umfangreiches und/oder Komplexes Gesamtproblem in Teilprobleme zerlegt. Dies ist Voraussetzung für eine schrittweise Vorgehensweise. Es wird weitergehend vermutlich nötig sein, die genetische Umprogrammierung des Menschen zu akzeptieren oder wie bisher abzulehnen; kommt ein solcher Zeitpunkt, wird Panik vermieden, denn die Entscheidung ist bereits vor-überlegt. 

Schritte und Maßnahmen.

  1. Definition unter gegenseitiger Abgrenzung der (aller) Vorhaben. Mit einer großen Zahl teilweise interdependenter Projekte ist zu rechnen. Es ergibt sich in grober Näherung die Priorität jedes Projektes.
  2. Jedes Projekt ist abgeschlossen, wenn der definierte Ziel-Parameter-Satz erreicht, also der Nutzen erfüllt ist.
  3. Jedes Projekt zerfällt in Schritte, die Zeit und Ressourcen erfordern. Schritte und Ressourcen sind zu ermitteln, ggf. zu schätzen. Die herkömmlichen Gesichtspunkte des Projekt- Managements, nämlich Technik, Kosten und Termine  liegen damit vor.
  4. Auf der Basis von 1., 2. und 3. können zu Prioritäten rationale Entscheidungen getroffen werden. Sodann lässt sich feststellen, ob parallel laufenden Projekte bezüglich des Ressourcen-Bedarfs (während der Durchführung) kompatibel sind.
  5. Die Projekte sind insgesamt und nach Gruppen zu überwachen, um das Eintreten von Widersprüchen zu erkennen und ggf. z bereinigen.

Alles fließt. Es ergibt sich laufend durch zusätzliche / neue Einsichten der Bedarf die Projektplanungen anzupassen oder zu ergänzen. Besonders Schätzungen werden ggf, durch bessere Vorgaben / Ziele / detailliertere Planungt werden können. Im Vergleich zum Blindflug ergibt dies unbedingt Vorteile.

Führung bleibt unverzichtbar

Viele Mitglieder der Gesellschaft sind in die Projekte und ihre aufwändige Planung involviert. Folglich ist politische Führung gefragt. Allerdings haben Herrschende - auch die in Zeiten der Demokratie - sich eher selten derart rigoroser Planung unterzogen, vielmehr meist willkürlich gehandelt. Allein die Vorlage wie hier beschrieben vorzugehen, wird Abwehr oder kräftiges Stirnrunzeln auslösen. Es den Herrschenden beizubiegen wird politische Schwerstarbeit erfordern. Da die sich Herrschenden bereits vor einigen Jahrhunderten angewöhnen mussten und gelernt haben, einen meist jährlichen Finanzetat aufzustellen und im Groben und Ganzen ddann auch einhalten, besteht gute Aussicht, dass die Einsicht größerer Planung-Disziplin per Multi-Projekt-Management letztlich akzeptiert wird. Systematisches und rationales Führen macht weder die Strukturen der Demokratie noch ihre Führungskräfte überflüssig. Führung wird transparenter allerdings unbequemer.

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(1) fälschlicherweise erst Atomausstieg, dann Abwenden der” Klima-Katastrophe”. Vielfach Wunsch unterirdischer Stromtrassen, aber Ablehnung von unterirdischen Bahnhöfen oder
U-Bahnen. Derzeitiger Luxus der NOx-Vermeidung bei gleichzeitig höherem CO2-Ausstoß, Abwehr von gentechnisch veränderten Pflanzen, aber mehr Flächenverbrauch, nicht bedachte Beeinträchtigung der Tierwelt durch Windmühlen, usw. .
 

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