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04.12.18 Die Welt goutiert das deutsche Wesen nicht

G20: In Deutschland herunter gezogene Mundwinkel

Ein Mager-Ergebnis, so der durchschnittliche mediale Tenor. Es fehlt nämlich das (obligate) Dokumentieren der German Angst (Hasen) demnach die halbe Welt unterginge, wenn nicht sofort aus Kohle, Atom, ... ausgestiegen wird. In anderen Länder herrschen halt Personen die lauwarmes Baden nicht mitmachen.

Entgegen den Prognosen gibt es zum Abschluss des Treffens dennoch eine - sicherlich nicht in kantianischer Qualität konzipierte - Erklärung. Die G3-Staaten (CUR) und die Kompetenz der Argentinischen Diplomatie ermöglichten den Minimalkonsens.

Als Gäste nahmen neben den G20-Regierungschefs, u.a. Königin Máxima, Mark Rutte, Sebastián Piñera, Pedro Sanchez, Paul Kagame, Macky Sall, Lee Hsien Loong, Jean-Claude Juncker/Donald Tusk und Christine Lagarde teil.

Organisatorisch lief das Treffen wie am Schnürchen. Sogar Gegendemonstranten kamen zu Wort. Die Regierung hatte ganze Bezirke für den Verkehr gesperrt, massiv Polizei mobilisiert und mit Vertretern der Demonstranten über die Modalitäten (1) der Demonstration und über Route/Uhrzeit verhandelt, hierbei Einigung erzielt. Zwar schmollte die Opposition weitgehend, dennoch gelang der Regierung, das Treffen als Anliegen aller Argentinier zu vermitteln. Die überwältigende Mehrheit der Argentinier ist stolz so viel prominenten Besuch zu erhalten. Beim Applaus für die Tänzer, Musiker und Bühnenbildner von Argentum im Colon drehten sich die Besucher auf dem Parkett spontan um und applaudierten demonstrativ den G20- Gästen, die auf dem Rang neben Präsident Macri über die soeben beendete Aufführung mit viel Zustimmung (2) reagierten. Es gab keine spezifischen Anti-XYZ Ausdrücke. Trump wirkte mürrisch, versuchte einen Keil in die sich anbahnenden guten Beziehungen der Argentinischen und Chinesischen Regierungen zu treiben. Putin stand eher abseits, musste fühlen, dass die internationale Gemeinschaft seine aggressive Außenpolitik ablehnt. Xi Jinping wird in der argentinischen Pressen mit freudigem Gesichtsausdruck beim Treffen mit Trump gebracht. Erdogan und Temer, blieben unscheinbar, Macron, May wirkten beiläufig.

Vielfach werden die G20-Gipfel als nutzlose Veranstaltung gekennzeichnet. Obwohl über Inhalte relativ wenig veröffentlicht wurde, erscheint G20 - gerade auch deswegen - Alles in Allem nützlich. Menschen die in ihren Ämtern “so unendlich leiden”, haben jeden Grund sich untereinander auszutauschen. Allerdings bleibt ein Ärgernis, dass die Teilnehmer ihre Auftritte im Spiegel der Medien werten: “Bin ich gut rausgekommen?”. Medialer Klatsch, nicht die Resultate in der Sache stehen im Vordergrund. Will eine REgierung für das Image des regierten Landes Werben, gibt es dazu rund um die Uhr an 365 Tagen genügend Gelegenheit. Die zur Schau getragene Opulenz sollte konsequent gestrichen werden. Welchen Beitrag leisten Ehepartner aus solchen Anlässen am friedfertigen Umgang der Eliten untereinander?

2019 wird die japanische Regierung das G20-Treffen ausrichten für

2020 wurde in Buenos Aires die saudische Regierung bestimmt .

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(1) Keine Vermummten, keine Rucksäcke mit Chemikalien oder Festkörpern aller Art. Frau Bullrich führte aus, den Demonstranten sei Null-Toleranz diesbezüglich angekündigt worden.
(2) Narendra Modi beglückwünschte Mauricio Macri demonstrativ
 

 

März 2018

 

19.03.18

Der rote Faden neuer weltpolitischer Tendenzen

Seit vielen Jahren etablieren, konsolidieren oder entwickeln sich weltweit zuletzt zunehmend Politiker, politische Parteien bzw. Regime, die international auf die eine oder andere Weise unangenehm auffallen. Aus europäischer (deutscher) Sicht sind folgende Fälle aus unterschiedlichen Gründen bedeutsam:

  • China
  • Großbritannien
  • Iran
  • Nord-Korea
  • Polen
  • Russland
  • Syrien
  • Türkei
  • Ungarn
  • USA
  • Venezuela

In den meisten Fällen werden die Regierungen der erwähnten Länder von Autokraten oder Personen (-Gruppen) die unter singulärem Druck stehen geführt. Es kann im Einzelfall also sein, dass deren politischer Wille durch die Umstände erzwungen oder verändert wird.

Das gemeinsame Merkmal als roter Faden aktueller Tendenz: ausgeprägter, vor 30 Jahren scheinbar überwunden geglaubter Nationalismus. Erst später wird die Geschichtslehre herausarbeiten können, wie es zu dieser unsinnigen Entwicklung am Beginn des 3. Jahrtausends kommen konnte.
 

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